Ein Beitrag von: Georgie Pauwels

kwerfeldein – Fotografie Magazin
Das Titelbild „Lungs“ stammt von Gerald Figal.
Dass sich aus einem kleinen Projekt namens „The Mask Series“, das von Shane Balkowitsch, einem Liebhaber der Kollodium-Nassplattenfotografie gestartet wurde, schnell eine internationale Kollaboration von über 100 Fotografen dieser alten Fototechnik entwickeln würde, hatte niemand geahnt.
Doch es ging alles ganz schnell: Nachdem kurz vor Weihnachten die ersten Bilder für das Projekt entstanden, entwickelte sich eine Eigendynamik. Nicht zuletzt deshalb, weil einige der besten Wetplater der Welt inzwischen an der Serie mitarbeiten, was weitere Interessenten anzieht. Bis heute haben sich 112 Teilnehmer eingeschrieben und jeden Tag werden es mehr.

„Free At Last“ von Julia Bailey
Im Mittelpunkt steht diese seltsame Requisite: Eine tschechische M10-Gasmaske, die jedem Bild etwas sehr Gespenstisches und Beunruhigendes gibt. Teilweise entsteht durch sie auch eine Komik, oft jedoch lässt sich in die Fotos eine Mahnung der Vergänglichkeit dieser Welt interpretieren.
Auf Grund des großen Erfolges ist nun auch ein Bildband geplant. Zudem sollen die Original-Exponate, die zentral in Nord-Dakota/USA archiviert werden, auch auf Welttournee gehen. Aber das ist Zukunftsmusik. Noch reist die Gasmaske von Fotograf zu Fotograf und von Land zu Land.

„Breathless“ von Andreas Reh
Wenn Ihr nun auf den Geschmack gekommen seid und mitmachen wollt, könnt Ihr Euch an dem Projekt beteiligen. Mit etwas Geduld und dem nötigen Wissen und Können, um Kollodium-Nassplatten zu erstellen, habt Ihr alle Bedingungen für die Serie erfüllt.
Das Projekt versteht sich nicht als Wettbewerb, sondern möchte eine Zusammenarbeit ohne Grenzen und Beschränkungen von vielen Wetplatern fördern. Die Liebe und Leidenschaft zu dieser alten Technik steht im Vordergrund.

„Life after the Bomb“ von Bill Vaughn
Inspiration könnt Ihr Euch bei den ersten Ergebnissen holen. Sie sind online zu bewundern und auf Facebook gibt es den fiktiven Charakter Mark Mask, der über die aktuellen Entwicklungen zur Serie auf dem Laufenden hält. Es ist auf jeden Fall sehr spannend zu sehen, was die einzelnen Teilnehmer aus der Maske machen und mit welchem Ideenreichtum sie an der Serie arbeiten.
kwerfeldein – Fotografie Magazin
„Europäischer Naturfotograf des Jahres“ heißt der Wettbewerb der Gesellschaft Deutscher Tierfotografen (GDT), der immer wieder beeindruckende, zum Teil unglaubliche Ergebnisse präsentiert.
Von jagenden Geparden über meditierende Affen bis hin zu Mikroskopaufnahmen von Korallensand; staunend sehe ich mir immer wieder diese facettenreichen, starken Bilder an, die die Schönheit und Einzigartigkeit unserer Welt festhalten.

„Thomsongazelle im Fokus“ von Grégoire Bouguereau – Frankreich

„Korallensand“ von David Maitland – Großbritannien
Dieses Jahr ging der finnische Fotograf Tommy Vikars als Gesamtsieger hervor. Mit seinem Bild „Der Sterngucker“ setzte er sich gegen die anderen rund 12.500 eingereichten Arbeiten von Fotografen aus 27 Ländern durch.
Es war in der Dunkelheit oft nur sehr schwer zu erkennen, was sich am Futterplatz abspielte und so misslangen viele Bilder. Oft bewegten sich die Tiere während der langen Belichtung zu schnell oder in eine falsche Richtung.

„Sterngucker“ von Tommy Vikars – Finnland

„Entspannung“ von Jasper Doest – Niederlande
Der Gesellschaft Deutscher Tierfotografen geht es bei diesem Wettbewerb nicht nur um gute Fotos, sondern vor allem darum, den Sinn für Natur anzuregen und für den Erhalt von Arten und Lebensräumen zu werben. Deshalb unterstützt auch das Bundesamt für Naturschutz diesen Wettbewerb.
Wie zuvor werden die Gewinnerbilder in diesem Jahr erneut im Rahmen einer Wanderausstellung in neun verschiedenen Städten ausgestellt. Der Eintritt ist wie immer kostenlos, da die Ausstellungen in öffentlich zugänglichen Hauptbahnhöfen stattfinden. Zudem wird ein hochwertiger Katalog zur Ausstellung in den Bahnhofsbuchhandlungen erhältlich sein.

„Verfolgungsjagd“ von Cristobal Serrano – Spanien

„Rücken Front Rücken“ von Jérôme Guillaumot – Frankreich
Die Termine
Ihr habt selbst ähnlich beeindruckende Fotos auf Eurem Rechner? Dann bewerbt Euch als „Europäischer Naturfotograf des Jahres 2013“ bis zum 1. April 2013. Wir drücken Euch die Daumen und freuen uns auf neue atemberaubende Bilder!
kwerfeldein – Fotografie Magazin
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It’s easy to forget about the video function built into your camera phone.
It’s just that videos end being too big to send to friends, and who wants to wait for a video to download anyway?
Man, are we spoiled. Back in our parents’ day, they had to carry 20lb VHS recorders just to shoot a few minutes of film! Us? We have a video recorder that fits in our pocket.
Vine fixes all of this and then some.
It’s an app that lets you share snippets of video –six seconds to be exact– in a super-digestible format. As you scroll through a stream of friends’ videos, the video on your screen instantly plays.
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Plus, you get to share life-experiences with friends as they happen. And that right there is pretty much the coolest thing your phone has to offer.
So get it, and then read on for all the best tips, ideas, and inspiration on Vine.
The Ultimate Guide to Vine
p.s. Hey DSLR lovers! Have you seen the Lensbaby Spark? It’s a way fun, bendable tilt-shift lens that’s totally affordable.
(…)
Read the rest of The Ultimate Guide to Vine: Pro-Tips, Awesome Ideas, and Who to Follow! (1,319 words)
© lisbeth for Photojojo, 2013. |
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Ein Beitrag von: Tobias Lang
Die Idee zu „Your pet and you“ entstand eher zufällig bei mir zu Hause. Es gab im Wohnzimmer einen rustikalen Holzblock, auf dem mit Vorliebe die Katzen meiner Mitbewohnerinnen Platz nahmen. Eines Abends machte es „klick“ und die Katze war mitsamt des Holzblocks im Kasten.
Und weil mir dieses simple und gleichzeitig emotionale Setting so gefiel, fotografierte ich am nächsten Tag direkt den Hund einer Freundin – und die Freundin gleich mit. Nach und nach wollten immer mehr Bekannte Bilder von ihren Haustieren auf dem Holzblock und sich haben. Und so nahm die Idee immer mehr Form an, Menschen mit ihren Tieren zu fotografieren.

Als ich im Januar zum frisch getauften Projekt „Your pet and you“ eine Facebookseite anlegte, schrieben mich plötzlich Fremde an, um mit mir Bilder von ihrem Haustier und sich zu machen. Ich dachte „yeah!“ und lud sie alle zu mir ins Studio ein.
Mittlerweile habe ich 45 Bilder geschossen: Von Katzen und Hunden bis hin zu Schlangen, Leguanen und Eulen. Eine ganz phänomenale Erfahrung ist es, die unterschiedlichen Charaktere der Tiere mit der Kamera einzufangen und in Bezug zu ihrem Halter zu setzen.

Anweisungen gebe ich dabei kaum bis gar nicht, da ich die Serie eher als Reportage sehe. Ich gebe Tipps zum Hinstellen und Anlehnen. Wenn die Menschen sich zu unwohl fühlen, unterhalte ich mich mit ihnen und versuche, sie abzulenken.
Mimisch bin ich durchaus bemüht, den Menschen etwas abzuverlangen, ohne dass sie sich verstellen oder schauspielern müssen. Natürlichkeit ist hier oberstes Gebot, zu der auch Unsicherheit gehört. Ich finde, auch das zeigt den Menschen korrekt. Die Menschen, die ich fotografiere, sind Menschen von der Straße und keine Modelle, da akzeptiere ich das voll und ganz.

Schwieriger sind die Tiere. Generell sind Hunde, die das richtige „Format“ haben, leicht auf den Hocker zu bekommen, Leckerchen helfen dabei natürlich sehr. Da oben bleiben, ist hingegen so eine Sache. Verspielte Kameraden haben Spaß daran, immer herunterzuhopsen, während andere, meist aus Unsicherheit, sehr still verharren. Wieder andere wollen nicht hoch und ergeben sich irgendwann dem Willen ihrer Menschen.
Generell gilt: Die Tiere sollen tun, was sie wollen. Ich bin da sehr geduldig und wenn es nicht geht, geht es nicht. Übertriebenen Besitzerehrgeiz toleriere ich nicht, es soll den Tieren gut gehen in meiner Umgebung, die fremd und ungewohnt für sie ist.

Da ich auf harte Kontraste und viel Schatten stehe, habe ich mich für ein simples Lichtkonzept aus einer Lampe entschieden. Dies förderte auch die Entscheidung, die Serie in schwarzweiß zu halten. Außerdem sollen die Tiere durch Charakter und nicht durch Farben glänzen.
Dieses Konzept habe ich aber aufgebrochen, weil mittlerweile einige sehr farbenfrohe Gesellen Platz genommen haben. Ich erlaube mir, den Weg hier und da zu verlassen, um dann zurückzukehren. Nur in schwarzweiß wird es schnell langweilig, besonders bei sich ähnelnden Motiven. Wenn dann hier und da knallige Farben erscheinen, ist das, denke ich, ein guter Weg, Varianz hineinzubekommen, ohne seinen Stil zu verlieren.

Noch bis Mitte des Jahres will ich weiter an der Serie fotografieren. Ich bin noch auf der Suche nach Ferkeln, Goldfischen, Erdmännchen, Papageien, Gänsen, Hühnern – und allem, was aussergewöhnlich und nicht „üblich“ ist. Wichtig ist mir jedoch, dass ich keine artengeschützten Tiere fotografiere.
Natürlich habe ich mit den Bildern große Pläne. Ich werde ein Coffee Table Book aus dem gesammelten Material machen und sie im Rahmen einer großen Ausstellung inszenieren. Was auch immer daraus wird: Das Projekt macht eine Menge Spaß!
kwerfeldein – Fotografie Magazin
In der Ausstellung „Portraits“, die demnächst in der aff Galerie in Berlin anläuft, werden Arbeiten aus der Serie „Geister“ unserer Redakteurin Marit Beer gemeinsam mit Bildern aus „One Child“ von Dvorah Kern präsentiert. Anlass genug, sich Gemeinsamkeiten und Unterschiede der Arbeiten beider Fotografinnen anzusehen.
Zuerst einmal lassen sich Eckdaten ausmachen, die Grund genug sein könnten, gerade diese Bilder nebeneinander zu zeigen. Marit Beer und Dvorah Kern sind beide junge Frauen, die in Berlin leben, arbeiten und analog fotografieren. – Das allein macht aber noch keine zwei Stile, die sich unbedingt vertragen müssen.

Es gibt auch genug Unterschiede. Spannung entsteht durch Nähe, Intimität, ständigem Zusammensein auf der einen und Fremdheit, Herantasten, nur einzelnen kurzen Treffen auf der anderen Seite. Die eigenen Innenwelten finden beide Fotografinnen von ihren Gegenübern reflektiert und halten diese neben den Geschichten, die sich vor der Kamera abspielen, ebenfalls auf Film fest.
Dvorah Kern begleitete die Entwicklung ihrer kleinen Schwester im Alter von etwa 7 bis 14 Jahren fotografisch. Es gab dabei kein gestalterisches Konzept, keinen Anspruch auf Vollständigkeit oder objektive Dokumentation. Stattdessen finden sich Fragmente spontaner Beobachtungen, ungestellter Momente, kindlicher Koketterie auf dem Weg zum Erwachsenwerden.
Die wie selbstverständlich vorhandene Nähe zwischen Geschwistern, die nur schwer und selten zwischen völlig Fremden entsteht, fehlte bei Marits Arbeit mit Modellen vollkommen. Durch das Hinzufügen einer noch stärker verfremdenden Ebene – der Folie – machte sie sich auf die Suche nach Nähe zu den fremden Menschen vor ihrer Linse.


Sie verbergen sich auf Nebelfeldern im Morgengrauen oder des Nachts in unseren Zimmern außerhalb des Lichtscheins der Leselampe, wenn wir die Seiten des Buches weiterblättern. Manchmal erzählen wir ihre schönen, manchmal auch traurigen oder sogar grausamen Geschichten weiter. Und manchmal versuchen wir, sie festzuhalten.
Sie suchte die Details der Geschichten, die sie nur wage von den Fremden kannte. Durch die ort- und zeitlose Struktur der Folie hindurch kann der Betrachter diese Geschichten nun selbst fortsetzen. Inspiriert von den Gefühlen, die die Fremden mit Marit im Bild zwischen den Zeilen eingefroren haben.
So entstehen ähnliche Stimmungen mit Andeutungen des Suchen und Findens von Nähe und Fremdheit, Vertrauen und Kennenlernen, gemeinsamen Jahren oder Momenten – trotz unterschiedlicher Herangehensweisen zwischen Spontanität und Inszenierung, zufälligem Ort und Licht oder arrangierter Stimmung im Nichts.

Eine Schwester, so nah und vertraut wie einem nur jemand sein kann, wird durch die Entwicklung, durch erwachsenes Anderswerden fremd. Fremde, deren Lebensläufe sich nur für wenige Stunden treffen, um dann wieder auseinanderzudriften, kommen sich für den Hauch eines Augenblicks so nah, dass eine tiefere Verbundenheit in den Graustufen zwischen Schwarz und Weiß festgehalten werden kann – bevor sie mit dem nächsten Windhauch, der durch die Folie fährt, wieder aus Raum und Zeit getragen wird.
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Ausstellung
Portraits: „Geister“ von Marit Beer, „One Child“ von Dvorah Kern
Zeit: 2. – 24. März 2013
Vernissage am 1. März 2013 um 19 Uhr
Ort: aff Galerie, Kochhannstrasse 14, 10249 Berlin
Link
kwerfeldein – Fotografie Magazin
Perigee Moon & California Oak near the Monterey coast, California
One of the more intriguing visual phenomenon is seeing a giant moon on the horizon. One might think that there is some physical explanation as to why the moon is larger when low on the horizon, but its actually a visual illusion where your brain is playing a trick on you. This illusion is aptly called the “Moon Illusion“. This illusion is incredibly well explained in the following video:
So how do people capture a super large moon in their photographs?
There are a few ways:
1) Use a large telephoto lens to photograph the moon so that it fills a larger portion of the frame
2) Add the moon to a scene using the in-camera technique of double-exposures
3) Use a Photoshop or other image editing software to composite two images together.
No one way is right or wrong as the end result pursued is at the creative discretion of the photographer. Still some people can get confused between real and altered photos to display large moonscapes. The photo at the top of this post was taken with a 600mm lens and 1.4x teleconverter for a net focal length of 840mm. The photo below was taken with a 70-300mm lens employing my film cameras double-exposure functionality.
San Francisco Moonrise
Photoshop clearly can provide the fastest path to high impact photos, but not always the most natural rendition. A perfect example of this is comparing the two images of a moon above a Los Angeles skyscraper taken at 105mm. Moon photo composite made with Photoshop versus a straight 105mm photo of the moon. Clearly the first image has had some artistic license applied while the second is a straight representation of what a 105mm lens can capture.
All in all photographing the moon can be incredibly challenging and fun. How you represent the scene you see with your naked eye is up to you, but take into account the “Moon Illusion” when creating your final photo. It might just explain why what you see in your photo doesn’t match up to your memory of the scene.
Copyright Jim M. Goldstein, All Rights Reserved
Seeing vs. Photographing the Moon: The Moon Illusion
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