RSS
 

Archive for the ‘Equipment’ Category

9. Juli 2013

09 Jul

Ein Beitrag von: Felix Pacholleck

© Felix Pacholleck


kwerfeldein – Fotografie Magazin

 
Comments Off on 9. Juli 2013

Posted in Equipment

 

kwerfeldein diskutiert: Ein gutes Foto braucht ein gutes Motiv! Oder?

09 Jul

Ich (Normen) erlebte vor einiger Zeit eine Situation, in der eine Großmutter beim Betrachten eines Fotos ihres Enkels Folgendes äußerte: „Das ist aber ein schönes Foto!“ In diesem Moment wurde mir klar, dass die Großmutter nicht das Foto schön fand, sondern nur das Motiv. Aus dem schönen Motiv wurde ein schönes Foto.

Mir stellte sich dann die Frage: Kann man eigentlich in der Beurteilung von Fotografien eine Grenze zwischen dem Foto als Endprodukt und dem Motiv ziehen? Sicherlich, denn nicht jedes gute Motiv führt am Ende zu einem guten Foto. Wenn es so etwas wie ein gutes Motiv geben sollte, können dann dennoch gute Fotos aus einem scheinbar schlechten Motiv entstehen?

Ich möchte einfach mal die Runde eröffnen und frage Euch: Welche Voraussetzungen muss ein gutes Motiv erfüllen?

Martin: Ich finde es persönlich sehr schwer, ein gutes Motiv als solches zu definieren, denn so löse ich es zu sehr aus dem Kontext, in dem es steht. Ein Würfel mit einem Meter Kantenlänge wirkt vor einem großen Wasserfall ganz anders als in einem weißen Raum – und das ganz ohne Wertung. Außerdem spielen hier vor allem unsere kulturell und familiär geprägten Präferenzen eine nicht zu unterschätzende Rolle. Und wie im obigen Beispiel zu erkennen, kann das einfach nur auf der Beziehungsebene passieren. So viel zur Theorie.

In der fotografischen Praxis auf der Straße erlebe ich jedoch täglich, wie ich aktiv selektiere. Wen fotografiere ich und wen nicht? Für mich sind meistens die Menschen am interessantesten (= ein gutes Motiv), die aus der Masse herausstechen und ungewöhnlich im Rahmen des Gewöhnlichen auf meine Sehgewohnheiten wirken.

Robert: Ein Foto kann technisch gut umgesetzt, aber inhaltlich banal sein und umgekehrt ist natürlich ein auffälliges Motiv allein noch kein Garant für ein gutes Foto.

Darüber, was ein Motiv sein kann, entscheidet zunächst einmal der Fotograf. Seine Motivation mag ein persönlicher Bezug zu dem sein, was er fotografieren möchte. Wer das Foto anschließend betrachtet, kann allerdings eine ganz andere Sichtweise haben, weil er eine andere oder vielleicht gar keine Beziehung zum Motiv hat. Insofern stelle auch ich es mir sehr schwierig vor, ein Foto und sein Motiv nach objektiven Gesichtspunkten als gut zu beurteilen.

Sebastian: Mit dieser allzu subjektiven Ebene wäre ich vorsichtig, Robert. Ein gutes Foto ist ein gutes Foto, ich glaube schon, dass man das halbwegs objektiv bewerten kann. Das Motiv ist einerseits eine ganz andere Ebene, andererseits aber auch nicht vom Bild zu lösen.

Ich denke da immer an Literatur bei dem Kontext. Die besten Bücher sind oft die, in denen oberflächlich gar nicht viel passiert und sich die Handlung eher in Gedanken und Assoziationen abspielt und sich um Dinge dreht, die jeder kennt wie etwa Liebe und Tod.

Soll heißen: Ich denke, das Motiv muss gar nicht spektakulär oder außergewöhnlich sein, um es in einem überraschenden und neuen Kontext zu zeigen, der beim Betrachter viel mehr auslöst als ein totales Actionsuperdupermotiv, das langweilig fotografiert ist. Insofern würde ich fast sagen: Eher banale Motive ergeben oft die stärksten Bilder, wenn sie gut fotografiert sind.

Normen: Da fällt mir sofort Andreas Gursky und seine Fotografie „99 cent“ ein. Vollgepackte Regale in einem Supermarkt würden die meisten Fotografen vermutlich nicht als lohnenswertes Motiv in Betracht ziehen. Gursky tat es und es entstand eine der berühmtesten Fotografien der Welt.

Ich würde deshalb sagen, dass, wenn in der Fotografie vom Motiv gesprochen wird, allein der Fotograf entscheiden kann, ob es gut ist oder nicht. Ohne eine positive Abwägung des Fotografen ist die Entstehung eines guten Fotos nicht möglich.

Martin: Moment mal. Im Falle des reinen Fotoliebhabers, der aus reiner Zuneigung zu seinem Sujet fotografiert, mag das stimmen. Steigen wir jedoch mal in die professionelle Ebene ein, in der Kunden ein ganz bestimmtes Motiv in einem ganz bestimmten Kontext haben. Dann entscheidet eben nicht mehr der Fotograf allein, was gut ist und was nicht. Und im Ernstfall gibt es eben keine Kohle.

Und wenn wir jetzt mal einen Schritt zurück gehen und noch einmal den Fotoliebhaber ansehen, dann hat auch er einen Kunden, denn niemand (bis auf ein paar Ausnahmen) fotografiert nur für sich. Jede und jeder hat eine Absicht und jeder möchte irgendetwas erreichen. Und sei es selbst eine schockierte Ablehnung seitens der Betrachter. Wenn der Fotograf oder die Fotografin exakt das erreichen wollte, dann war das Foto – und somit auch das Motiv – gut.

Sebastian: Sehe ich überhaupt nicht so. Da kommen wir aber jetzt schnell an die Trennung von künstlerischer und kommerzieller Fotografie und wie (wenn überhaupt) das am Ende wirklich gut zusammengeht. Im Gegenteil ist es meiner Meinung nach gerade in der künstlerischen Fotografie so, dass man den „Kunden“ (in dem Fall das Publikum oder die Galerie oder den Sammler) beim Machen des Bildes so weit wie möglich außen vor lassen sollte. Wenn Du Dein Publikum schon im Entstehungsprozess mit reinrechnest, dann geht das leider oft übelst daneben.

Bei der kommerziellen Fotografie ist es dann genau anders herum. Du kriegst Dein Motiv vorgegeben (oder hast ein Motiv, das Du immer fotografierst und von dem Du weißt, dass es das Publikum kauft) und tobst Dich eben anderweitig kreativ aus. Aber braucht ein gutes Foto jetzt eigentlich auch ein gutes Motiv? Ich denke das immer noch nicht, für mich kann man aus jedem Motiv ein gutes Foto machen.

Normen: Ich fasse das mal kurz zusammen: Wir müssen in unserer Diskussion zwischen verschiedenen Grundlagen der Beurteilung unterscheiden. Zum Einen gibt es einen Unterschied zwischen künstlerischer und kommerzieller Fotografie und zum Anderen die unterschiedliche Beurteilung des Motivs durch Fotograf und Betrachter.

Deshalb könnte man jetzt wieder den Geschmackshammer rausholen und die Diskussion an dieser Stelle beenden. Machen wir aber nicht, denn in der Beurteilung eines Fotos kann es meiner Meinung nach eigentlich immer nur eine Person geben: Den Betrachter, unabhängig davon, ob er Kunde, Fotograf oder was auch immer ist. Es kann ja schließlich nicht das Ziel sein, ein Foto für allgemeingültig gut zu erklären.

Wie ist das bei mir? Wenn ich ein Motiv nicht mag, dann kann die Fotografie zwar technisch sehr gut sein und ich kann auch der Allgemeinheit zugestehen, es gut zu finden, persönlich lasse ich es aber nicht an mich heran und demnach würde es bei mir auch nicht in die Kategorie „gut“ fallen.

Robert: Ich verstehe ehrlich gesagt nicht, weshalb man fotografieren sollte, was man nicht mag. Das ergibt doch überhaupt keinen Sinn.

Selbst, wenn es sich um einen schwierigen Auftrag handelt, muss man sich auf irgendeiner Ebene einen Zugang verschaffen, sonst produziert man doch für die Mülltonne und zur eigenen genauso wie zur Unzufriedenheit des Kunden.

Um mal auf die Beurteilung der Fotos zurückzukommen: Ich denke, man sollte im Blick haben, welchen Zweck das Bild erfüllen soll. Irgendeine Referenz braucht es für die Beurteilung doch immer, denn genauso wie ein Mensch ist auch ein Foto keine Insel.

Was mich sehr interessiert, ist, zu betrachten, wie und warum manche Bilder sich medial rapide ausbreiten und kollektiv anklingen.

Sebastian, was in Bezug darauf Deinen Standpunkt einer möglichen objektiven Bewertbarkeit angeht, möchte ich gern ein Beispiel für ein kollektiv als gut befundenes Bild herbeiziehen.

Manch einer kennt es sicher, die Rede ist von der Vogelperspektive von Iwan Baan hinunter auf das nächtliche Manhattan nach dem großen Sturm im vergangenen Jahr. Während die umliegenden Teile der Stadt noch aufleuchten, liegt der vordere Teil der Halbinsel aufgrund eines massiven Stromausfalls im Dunkeln.

Warum hat dieses Bild solch eine Durchschlagkraft entwickelt? Die Ursache liegt sicherlich darin, dass sich diejenigen, die es gesehen haben, sofort in irgendeiner Weise damit identifizieren konnten. Sagen wir, es ist vielleicht die natürliche Angst von uns Menschen vor dem Untergang oder vor etwas, das stärker ist als wir.

Das Foto hat also einen unverkennbaren Symbolcharakter, vielleicht auch, weil es schon vielmals vorher fotografiert wurde. Aber eben noch nie so und in diesem Zusammenhang.

Es ist unbestreitbar ein gutes Foto, weil es etwas anklingen lässt, was im kollektiven Gedächtnis steckt. Ich wäre hier dennoch vorsichtig, denn Konsens im kollektiven Gedächtnis lässt sich allzu leicht mit Objektivität verwechseln.

Genauso wie die Entscheidung für ein Motiv höchst subjektiv ist, bleibt meiner Meinung nach auch die Betrachtung und Beurteilung des Fotos eine höchst subjektive Angelegenheit.

Martin: Und ist genau diese Spannung nicht das, was es heute so schwer macht, zu beurteilen, was ein gutes Foto ist? Dieses Alles-oder-nichts? Die vielen verschiedenen Faktoren? In diesem Chaos wird es immer schwer bleiben, ein Foto und auch ein Motiv nach gut oder schlecht zu kategorisieren. Ich denke, wir sind in diesem Gedankenkarussell nicht allein, denn es wird sicher vielen anderen, die fotografieren so gehen wie uns.

Ein wichtiger Maßstab ist jedenfalls – und daran hat sicher niemand einen Zweifel – der eigene Geschmack. Doch mit jedem weiteren Maßstab, der unvermeidlich dazukommt – sei es nun ein Kunde, die Verwandtschaft oder die Community des Internets – wird es um ein Vielfaches komplexer.

Jedoch ist meiner Meinung nach ein einziger dieser Maßstäbe nicht per se als der entscheidende zu betrachten, denn immer dann fallen wir vom Pferd in die Drecksgrube namens Pauschalisierung, die stets ein Stück Kuchen für das ganze Ding hält.

Es kommen stets viele Faktoren zusammen und dazu gehört eben auch (nicht nur) das Motiv. Das Motiv entscheidet, was im Bild zu sehen sein wird und der Fotograf entscheidet, wie es zu sehen sein wird.

Robert: Aber machst Du denn ein Foto immer erst dann, wenn Du vorher abgewogen hast, ob es gut sein könnte? Da wirste ja verrückt! Ich denke, man muss einfach Lust auf das haben, was man fotografiert, das reicht schon völlig aus.

In sofern gebe ich Dir mit dem Geschmack ein bisschen recht, Martin, obwohl ich es lieber Interesse nennen möchte. Ob das eigene Interesse dann mit Bildern des kollektiven Gedächtnisses deckungsgleich ist (vorausgesetzt, dass einem das überhaupt wichtig ist), ist eine andere Frage – eine der richtigen Intuition.

Sebastian: Ich mache eigentlich auch die Bilder immer erst, wenn ich vorher abgewogen habe, ob es gut werden könnte, Robert. Ich verstehe aber auch die andere Richtung. Aber rumlaufen und Motive „entdecken“ und dann erst einmal überlegen und werten, ob und wie das ein gutes Bild sein könnte, egal, ob man einen persönlichen Bezug dazu hat oder nicht, gehört für mich auf jeden Fall zum Fotografieren dazu.

Vielleicht ist diese Motivauswahl auch eine gute Art, um der Ausgangsfrage näherzukommen: Vielleicht braucht ein gutes Foto ja nicht unbedingt ein gutes Motiv, aber einen Fotografen, der sein Motiv sehr gut aussucht.

Da kann man natürlich so Konsensmotive nehmen, die immer gehen (Katzenbabies!) und hat dann sicher ein populäres Foto, das sich weit verbreitet, aber ein gutes Foto ist es deswegen ja noch lange nicht, um auf dieses Manhattan-Bild zurückzukommen.

Mir sagt das irgendwie nicht viel, mal davon abgesehen, dass es natürlich ‘ne tolle Perspektive ist und es auf dem Cover mit der Typografie schick aussieht und journalistisch sicher eindrucksvoll ist. Aber ist das ein gutes Foto? Ich weiß nicht. Es ist eher so ein Kleinster-gemeinsamster-Nenner-Foto der Zeitgeschichte.

Normen: Mich haut das Manhattan-Foto auch nicht aus den Latschen, aber in dem Bewusstsein des ereignisreichen Zusammenhangs ist es durchaus ein gutes Foto. Das unterstreicht, dass ein gutes Foto oftmals mehrere Dinge braucht. Manchmal sagt uns das Motiv nichts oder es erscheint auf den ersten Blick trivial, sobald aber eine Entstehungsgeschichte bekannt ist, kann das Motiv eine interessante Wirkung auf den Betrachter haben.

Auf die gleiche Weise kann sich die Beurteilung eines Fotos auch im Laufe der Zeit verändern. Ein Foto, welches heute eher unbedeutend erscheint, kann für nachfolgende Generationen ein wichtiges Foto sein.

Am Ende steht auch hier der Betrachter und dieser kann im Laufe der Zeit ein und dasselbe Foto unterschiedlich bewerten. In meinen Augen zeigt das, wie schwierig es ist, ein Foto oder Motiv für gut oder schlecht zu halten.

Robert: Ganz genau.

Martin: Werden wir doch mal praktisch: Was ist für Euch ein schlechtes Motiv? Der Titel unserer Diskussion baut ja ein wenig darauf auf, was ein gutes Motiv ist.

Sebastian: Ich würde spontan sofort antworten: Jedes Motiv kann ein schlechtes Motiv sein, sofern der Fotograf keinen eigenen Bezug dazu hat. Das widerspricht natürlich erst einmal total der „Fotografie ist Handwerk“-These, aber ich denke wirklich, dass sich Gleichgültigkeit oder gar Widerwillen gegenüber einem Motiv auch in der Qualität der Arbeit widerspiegeln. Das ist die emotionale Seite.

Objektiv schlechte Motive sind meiner Meinung nach dagegen die, die schon eine Milliarde mal von allen Ecken und Enden abfotografiert wurden und eben die, bei denen das Motiv selbst eher der Star ist, weil es eben so geformt ist, wie es geformt ist oder an sich toll aussieht. Das objektiv schlechteste Motiv überhaupt ist für mich zuerst einmal ein anderes Foto ohne jeden Kontext, danach ein anderes Kunstwerk, das neutral abgelichtet wurde, dann irgendein Bauwerk, bei dem das Bauwerk der Eyecatcher ist. Generell vielleicht Dinge, in die der Fotograf selbst nichts reinlegt.

Robert: Damit, dass sich emotionale Gleichgültigkeit gegenüber dem Fotografierten auch im Ergebnis abbildet, gehe ich sofort mit, Sebastian.

Verbundenheit zum Fotografierten ist bei einem künstlerischen Ansatz vielleicht besonders wesentlich (weil es eben um die eigene Vision von etwas geht), aber sie ist auch für eine gute kommerzielle Arbeit essentiell.

Auf Deine Frage, Martin, antworte ich: Ein Motiv kann nicht an sich gut oder schlecht sein. Ich würde eher weiter gehen und sagen, dass es entweder eins ist oder eben keins, je nachdem, ob man für sich (aus der Perspektive des Fotografen bei der Aufnahme) in der Lage ist, einen Bezug herzustellen.

Ich denke, die Grundbedeutung des Begriffs Motiv in Malerei und Fotografie als dem Gegenstand des Bildes ist zudem ein wenig zu stark auf das fertige Bild und die Perspektive des Betrachters eingestellt und zu wenig auf die des Bildschöpfers.

Nicht zuletzt sind der Bezug des Fotografen zum Fotografierten und das Warum grundlegend für das Bild. Der Fotograf ist gewissermaßen Täter und weil die Entscheidung, das Foto zu machen stattgefunden hat, existiert es.

Nicht nur was abgebildet ist, sondern auch warum, ist eigentlich das Motiv.

Und ob es gut oder schlecht ist, wer soll das glaubwürdig beurteilen?


kwerfeldein – Fotografie Magazin

 
Comments Off on kwerfeldein diskutiert: Ein gutes Foto braucht ein gutes Motiv! Oder?

Posted in Equipment

 

Hello Sunshine! Meet the Pocket Reflector and Inkodye Photo Fabric Dye Kit

09 Jul

Extra photos for bloggers: 1, 2, 3

It’s summer! Time to make some photos with a little help from your pal, Mr. Sunshine!

The bright summer sun can lead to backlighting and harsh shadows, ick.

But, with a little help from the Pocket Reflector you can bounce Sunster’s rays onto your subject for bright even lighting.

Then grab the Inkodye Photo Fabric Dye Kit and paint sun-sensitive dye onto fabric. Expose it in the sun under a photo negative or object (lace! leaves!) for brilliant blue prints.

Now that’s solar power!

Check Out The Pocket Reflector
$ 15.00 at the Photojojo Store

 Tweet it!      Share

Meet The Inkodye Photo Fabric Dye Kit
$ 30.00 at the Photojojo Store

 Tweet it!      Share

Related posts:

  1. Photo Fabric Dye: Make Multicolored Sun Prints! Extra photos for bloggers: 1, 2, 3, 4 What do…
  2. Lighten Up! (Your Photos)
    With The Pocket Spotlight Extra photos for bloggers: 1, 2, 3 We have seen…
  3. Fotoclips and The Electric Pocket — Picture-Perfect Stocking Stuffers Seeing as it’s December, you’ve been good all year, and…


Photojojo

 
Comments Off on Hello Sunshine! Meet the Pocket Reflector and Inkodye Photo Fabric Dye Kit

Posted in Equipment

 

8. Juli 2013

08 Jul

Ein Beitrag von: Hans Findling

Full Moon © Hans Findling


kwerfeldein – Fotografie Magazin

 
Comments Off on 8. Juli 2013

Posted in Equipment

 

Rolling Hills Near Morro Bay, California

08 Jul
Rolling Hills Near Morro Bay, California

Golden light falls on rolling hills near Morro Bay, California

Having just returned from central California where the grass has turned golden brown, I thought it might be nice to take a moment to go back in time a few months and revisit the views while it was green. Pictured in late afternoon light are the rolling hills near Morro Bay, California.   If you look carefully you can make out the view of the monstrous Morrow Rock, a 581-foot volcanic plug, in the distance. As always I’m awed and inspired by California’s diverse geology.

Copyright Jim M. Goldstein, All Rights Reserved

Rolling Hills Near Morro Bay, California

The post Rolling Hills Near Morro Bay, California appeared first on JMG-Galleries – Landscape, Nature & Travel Photography.


JMG-Galleries – Landscape, Nature & Travel Photography

 
Comments Off on Rolling Hills Near Morro Bay, California

Posted in Equipment

 

Bestien

08 Jul

Verstörend und beängstigend wirken die Bilder des italienischen Fotografen Francesco Sambio. Menschen mit Tierköpfen in animalischen Posen. Die Bearbeitung tut ihr übriges, um diese Wirkung noch zu intensivieren.

Francesco faszinieren die menschliche Natur, die Gefühle, Ängste und vor allem die Widersprüche, die häufig mit ihr einhergehen. In der Serie „Bestiaro“ wollte er das Tier in uns darstellen. Mit Hilfe von Fotomanipulationen ersetzt er die menschlichen durch tierische Köpfe. Dabei steht für ihn jedes Tier für eine bestimmte Eigenschaft. Der Elefant für Weisheit, die Eule für Eitelkeit, das Schwein für Trägheit und so weiter.

Bestiario © Francesco Sambo

Als Fancesco mir seine Assoziationen zwischen den Tieren und ihren Eigenschaften beschrieb, merkte ich schnell, dass dies ein kulturelles Phänomen ist. Ich selbst weise den Tieren nicht dieselben Eigenschaften zu, so steht für mich die Eule eher für Weisheit, das Schwein für einen Moslem eher für Unreinheit. Ein spannender Nebeneffekt des Projektes, wie ich finde.

Aber der Grundgedanke hinter diesem Projekt bleibt: Es zeigt das Tier in uns, das Instinktive, das rational nicht Erfassbare. Es wirkt abschreckend, aber gleichzeitig fazinierend.

Die verarbeiteten Portraits und Selbstportraits werden zu einer Art Oberfläche, auf der sich der Betrachter spiegeln und vielleicht auch selbst erkennen kann. Die Serie erhebt nicht den Anspruch, konkrete Antworten auf die Fragen unserer Existenz zu geben. Vielmehr ist sie so etwas wie ein persönliches Reisetagebuch, aus dem jeder vielleicht etwas für sich mitnehmen kann.

Bestiario © Francesco Sambo Bestiario © Francesco Sambo

Francesco ist bei der Bearbeitung seiner Bilder nicht zimperlich. Er montiert und nutzt starke Texturen. Hier und da brennen die Lichter aus. Die harte Bearbeitung passt für mich aber zur Serie. Die Bilder wirken surreal und ein wenig schmutzig.

Wem der Stil der Serie zusagt, dem werden auch Francescos andere Serien und Bilder gefallen. Finden kann man seine Arbeiten auf Behance, Flickr und Facebook. Zudem bietet er ein Buch mit seinen Arbeiten bei Blurb an.


kwerfeldein – Fotografie Magazin

 
Comments Off on Bestien

Posted in Equipment

 

7. Juli 2013

08 Jul

Ein Beitrag von: Jens Fersterra

crystals


kwerfeldein – Fotografie Magazin

 
Comments Off on 7. Juli 2013

Posted in Equipment

 

browserFruits Juli #1

07 Jul

Habt Ihr bereits Reisepläne? Unsere Artikelserie „Fotogenes Deutschland“ zeigt, dass man für gute Motive gar nicht weit fahren muss. Wir stellen hier Orte aus allen Ecken Deutschlands anhand von atemberaubenden Bildern vor. Seen, Berge, Wasserfälle, Felder, Wälder – hier ist sicher für jeden etwas dabei.

 

Fotospecial: Kirmes

Flickr

500px

 

Deutschsprachig

• Stephan Kleinert ist stinksauer. Sein Vater dokumentierte die Zerstörung vieler gut erhaltener Gebäude in Karlsruhe, ein Buch war schon fertig geplant, doch nun sagte der Verlag ab. Wir hoffen, dass jetzt ein anderer Verlag gefunden werden kann.

• Denny Lang zeigt Bilder des Architekturfotografen Alex Fradkin.

• Polaroidfans aufgepasst: Marc von Martial macht auf die Roid Week aufmerksam, bei der Impossible-Filme verschenkt werden.

• Lomography und CUT haben einen Wettbewerb gestartet und suchen das schöne Lochkamerabild des Sommers. Zu gewinnen gibt’s natürlich auch was.

 

International

• Lust, mal wieder einfach schöne Hochzeitsfotografie anzuschauen? Dann werft mal einen Blick in The Pretty Blog, dort gibt’s vorbildliche Paar- und Doku-Fotos einer Hochzeitsreportage.

• PetaPixel hat eine umfangreiche Liste mit Dokumentationen über Fotografie zusammengestellt. Der kulturvollen Unterhaltung steht jetzt nichts mehr im Wege.

• Mit Separate Amenities hat Vincent Bezuidenhout untersucht, wie sich die Politik der Apartheid in Südafrika in den gebauten Landschaften noch heute abbildet.

• Und auch darüber hinaus bereiten die Photo Essays, die Domus sonst so zeigt allen Vergnügen, die sich an Architektur und Stadt nicht sattsehen können.

• Die Gewinner des Action on the Streets Photography Contest stehen nun fest. Aus 686 Einsendungen wurden die besten inklusive Kommentaren der Jury hervorgehoben.

• Die US Transportation Security Administration (TSA) ist auf Instagram. Was die posten! Hui!

• Der Franzose Jean-Paul Bourdier bemalt seine Modelle so, dass sie mit Landschaften verschmelzen.

• Ricardo Moraes fotografierte franziskanische Mönche, die Obdachlosen auf den Straßen Rio de Janeiros helfen.

• Da läuft einem das Wasser im Mund zusammen: Dennis J. Wojtkiewicz malt Früchte zum Sterben schön.

 

Neuerscheinungen und Tipps vom Foto-Büchermarkt

tipps

• DieNacht präsentiert „Haunted“ von Andy Reaser. Für 9,50 € kann man die eindringlichen Portraits hier erwerben. Zudem gibt’s einen kleinen Einblick ins Büchlein.

• Jörg M. Colberg stellt neuerdings für den Hatje Cantz Fotoblog Fotobücher vor. Seine erste Besprechung widmet er „Disquiet“* von Amani Willett.

 

Videos

Stolen Moments: Matt Stuart spricht über das Faszinierende an der Straßenfotografie.

 

Schaut diese Doku über Vivian Maier. Sie ist großartig.

 

Ausstellungen

Anton Corbijn – INWARDS AND ONWARDS
Zeit: 25. Mai – 28. Juli 2013
Ort: Kunstmuseum Bochum, Kortumstraße 147, 44777 Bochum
Link

Albert Watson: 14 days in Benin.
Zeit: 28. April – 28. Juli 2013
Ort: Rautenstrauch-Joest-Museum, Cäcilienstraße 29-33, 50667 Köln
Link

Jan Paul Evers – Momentum ignition
Zeit: 18. Mai – 28. Juli 2013
Ort: KUNSTHALLE LINGEN KUNSTVEREIN, Kaiserstraße 10a, 49809 Lingen
Link

Die Gärten Kyotos im Wandel der Jahreszeiten – Fotos von Mizuno Katsuhiko
Zeit: 15. Mai – 31. Juli 2013
Ort: Japanisches Kulturinstitut, Universitätsstraße 98, 50674 Köln
Link

Reiner & Riedler »CAMERA-LESS«
Zeit: 7. Mai – 31. Juli 2013
Ort: Anzenberger Gallery, Absberggasse 27, 1100 Wien
Link

Andrej Pirrwitz
Zeit: 1. Februar – 2. August 2013
Ort: Berlin Hyp, Budapester Straße 1, 10787 Berlin
Link

Double Bound Economies
Zeit: 22. Juni – 3. August 2013
Ort: Galerie Thomas Fischer, Potsdamer Straße 77-87, Haus H, 10785 Berlin
Link

RITUALE – Fotografien aus den USA und Lateinamerika von Bastienne Schmidt
Zeit: 28. Juni – 10. August 2013
Ort: Galerie argus fotokunst, Marienstr. 26, 10117 Berlin
Link

Torsten Warmuth: Die Rückeroberung der Freiheit
Zeit: 14. Juni – 11. August 2013
Ort: HAUS am KLEISTPARK, Grunewaldstraße 6 – 7, 10823 Berlin
Link

Mimmo Jodice. Transiti
Zeit: 7. Juni – 11. August 2013
Ort: Kunstsammlung Jena, Markt 7, 07743 Jena
Link

Marek Po?niak | Berlin – London – New York | Photographien von 1985 bis 2010
Zeit: 1. Juni – 24. August 2013
Ort: Galerie Johanna Breede, Fasanenstraße 69, 10719 Berlin
Link

»Selection«
Zeit: 25. April – 24. August 2013
Ort: CWC GALLERY, Auguststraße 11–13 , 10117 Berlin
Link

Die Deutsche Aussicht – Fotografien von Oliver Kern
Zeit: 23. Juni – 25. August 2013
Ort: Museum Schloss Fellenberg, Torstraße 45a, 66663 Merzig
Link

Adieu la Suisse! Bilder zur Lage der Nation
Zeit: 8. Juni – 25. August 2013
Ort: Fotostiftung Schweiz, Grüzenstraße 45, 8400 Winterthur
Link

Mehr aktuelle Ausstellungen

 

* Das ist ein Affiliate-Link zu Amazon. Wenn Ihr darüber etwas bestellt, erhalten wir eine kleine Provision, Ihr bezahlt aber keinen Cent mehr.


kwerfeldein – Fotografie Magazin

 
Comments Off on browserFruits Juli #1

Posted in Equipment

 

6. Juli 2013

06 Jul

Ein Beitrag von: Jonas Ginter

© Jonas Ginter


kwerfeldein – Fotografie Magazin

 
Comments Off on 6. Juli 2013

Posted in Equipment

 

Wie geht Ihr mit einer Foto-Blockade um?

06 Jul

Fotoblockaden sind ekelhaft. Zumindest bei mir. Ich verspüre dann so absolut gar keine Lust, irgendeine Kamera in die Hand zu nehmen und schon der Gedanke ans „Fotografieren gehen“ führt unweigerlich zu Augenrollen. Zwar sind diese Zeiten in den letzten Jahren seltener geworden, aber ich bin mir sicher, dass ich nicht gegen die Fotoblockade gefeit bin.

Und jedes Mal, wenn ich davon lese, wie jemand ehrlich darüber schreibt, in einem kreativen Loch gefangen zu sein, fühle mich mich ein bisschen weniger allein. So schrieb Marit neulich:

Aber letztens packte mich die Kreativ-Neurose bzw. -Depression. Ich konnte plötzlich nicht mehr fotografieren. Alles, was mir vorschwebte, alles, was ich dachte zu beginnen, braute sich zu einem übel stinkenden Brei zusammen.

Daran erkenne ich zwei Dinge: Erstens, auch Marit kennt das Gefühl. Zweitens, bei Marit ist es anders als bei mir. Ich brauche also erst gar nicht zu glauben, dass es ein Patentrezept gibt, das allen Fotoblockierten hilft.

Und trotzdem ist es interessant und spannend zu lesen, wie andere damit umgehen. Was sie tun oder nicht tun, um dem ganzen Schlamassel zu begegnen. Und damit seid Ihr dran: Ich möchte von Euch wissen, wie Ihr damit umgeht, wenn Ihr in einer Blockade steckt.

Was macht Ihr dann?

Erzählt doch mal. Schreibt doch mal. Sagt doch mal. Nein, keine klugen Tipps. Ganz persönlich. Von Euch, über Euch. Ich bin gespannt. Sehr sogar.

Übrigens: Es gibt Leute, die lesen kwerfeldein nur, weil sie die Kommentare so toll und lehrreich finden. Also gebt alles.


kwerfeldein – Fotografie Magazin

 
Comments Off on Wie geht Ihr mit einer Foto-Blockade um?

Posted in Equipment