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Archive for the ‘Equipment’ Category

Fotogenes Deutschland – Kreideküste

06 Feb

Ein Beitrag von: Florian Nessler

Im kleinsten deutschen Nationalpark und auf Deutschlands größter Insel ist die wohl am spektakulärsten erscheinende Küstenlandschaft unseres Landes zu finden. Die Kreidefelsen der Insel Rügen.

Unzählbar viele tote Kleinstlebewesen schufen vor ca. 70 Millionen Jahren die Grundlage für die heutige Kreideküste. Ihre kleinen Kalkschalen lagerten sich am Grund eines urzeitlichen Meeres ab und bildeten so mit der Zeit eine mehrere hundert Meter dicke Kreidekalkschicht. Durch tektonische Bewegungen und vor allem durch die letzte Eiszeit vor 60.000 Jahren wurde die Kreide an einigen Stellen an die Oberfläche gedrückt und prägt in manchen Regionen, wie zum Beispiel auf Rügen, ganz entscheidend das Landschaftsbild.

Vielen werden sicherlich der Königsstuhl und die 2005 abgebrochenen Wissower Klinken ein Begriff sein. Doch der etwa 15 Kilometer lange Küstenstreifen zwischen Sassnitz und Lohme hat noch deutlich mehr zu bieten. Das Gakower Ufer, die Piratenschlucht, der Tipper Ort, die Ernst-Moritz-Arndt-Sicht, das Fahrnitzer, Kieler und Kollicker Ufer, der Äser Ort sowie die kleine und die große Stubbenkammer, die den Königsstuhl und die Victoriasicht umschließen, sind im letzten Jahr mein zweites Zuhause geworden.

Mit dem Beginn meines Studiums und dem damit verbundenen Umzug nach Hamburg wuchs nicht nur mein Interesse an der Fotografie, sondern auch das an meiner Heimat. Die Kreidefelsen zogen mich dabei ganz besonders in ihren Bann. Die teilweise senkrecht nach unten abfallenden Hänge, die zackigen Abbruchkaten, das Weiß der Kreide, das im Sommer mit dem satten Grün der Buchen konkurriert, die Türkis gefärbte Ostsee, die zahlreichen Fossilien und Hühnergötter am Steinstrand. All das ist wirklich beeindruckend und lockt jedes Jahr viele tausend Touristen in den Nationalpark.

Aber das, was mich am meisten fasziniert und was erst sichtbar wird, wenn man immer und immer wieder die Kreidefelsen besucht, ist die ständige Veränderung. Nach jedem Sturm, jedem Regenschauer oder bei Minusgraden im Winter bricht etwas ab, rutscht ein Stück Hang nach unten, lassen die Wurzeln einer Buche nach oder wird etwas Sand angespült und abgetragen. Man kann sich nie sicher sein, ob der markante Felsvorsprung mit der knorrigen Buche am nächsten Morgen noch da ist oder ob man an diesem Tag überhaupt am Ufer entlang laufen kann, ohne knöcheltief im Schlamm eines frischen Abbruchs zu versinken.

Jede Tour ist ein Ausflug ins Ungewisse und birgt etwas Neues. Das macht für mich den Reiz dieser Landschaft aus.

1 © Florian Nessler

2 © Florian Nessler

3 © Florian Nessler

4 © Florian Nessler

5 © Florian Nessler

7 © Florian Nessler8 © Florian Nessler

Ich denke, jeder, der sich fotografisch ähnlich intensiv mit einer Region auseinandergesetzt hat, wird mir beipflichten, dass man in dieser Zeit eine ganz besondere Verbindung zu ihr aufbaut. Für mich ist es deshalb nicht nur das Fotografieren an sich, das mich immer wieder lange vor Sonnenaufgang aufstehen lässt. Es ist auch das Verlangen, wieder den Wind zu spüren, die Brandung der Ostsee zu hören, ganz allein 100 Meter über dem Meer einfach ich zu sein und der Natur bei ihrem täglichen Schauspiel zuschauen zu können.


kwerfeldein – Fotografie Magazin

 
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5. Februar 2014

05 Feb

Ein Beitrag von: Michael Vogel

Ready For Take Off © Michael Vogel


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Sterbende Schönheiten

05 Feb

Ein Beitrag von: Jorge Schramm

Zur „Blümchenknipserei“ bin ich – wie die meisten anderen Fotografen wohl auch – gekommen, indem ich Motive in meiner unmittelbaren Umgebung gesucht habe. Als frischgebackener Familienvater hatte ich nicht immer die Möglichkeit, meine Fotosachen zu packen, um „mal kurz“ fotografieren zu gehen, sondern musste oft die Pausen nutzen, in denen die Kinder geschlafen haben.

Da meine Frau unser Zuhause gern mit Blumen schmückt, waren die Motive schnell gefunden. Also kaufte ich mir sehr bald ein Makro-Objektiv und merkte, dass durch die Nähe zum Objekt eine für mich bis dahin unbekannte Intimität zu den Motiven entstand. Ich stieß auf Details, die mich die Pflanzen haben anders sehen lassen. Ich begann, „Eigenschaften“ einzelner Blüten zu entdecken – keine glich der anderen.

© Jorge Schramm© Jorge Schramm

Also fing ich an, ihre Unterschiede zu studieren und erkannte sehr bald, dass es vor allem die „Fehler“ waren, die die Blüten einzigartig machten. Das waren Bruchstellen, Blütenstaubkrümel, Insektenspuren, aber auch verwelkte Stellen. Jeder dieser „Fehler“ ließ die Blüte zum Individuum werden, jede Pflanze hatte ihre ganz eigene „persönliche“ Seite und ich begann, sie zunehmend als Persönlichkeiten zu betrachten.

Sehr schnell fand ich darüber hinaus, dass der Verwelkungsprozess jeder Blume ganz unterschiedlich verläuft. Deshalb fing ich an, mich besonders für die verblühten Pflanzen zu interessieren. Auf ihnen bildeten sich bemerkenswerte Strukturen und ihre Straffheit und ihr Stehvermögen veränderten sich, die Haltung der Pflanze und damit ihre gesamte Wirkung wandelten sich massiv.

© Jorge Schramm

Ich konnte beobachten, wie nach der „Blütezeit“ der Jugend eine neue Ästhetik die frische Schönheit immer mehr ablöste. Andere, neue Merkmale traten zutage: Stolz, Eleganz, Lebensfreude, Frohsinn – aber ebenso Demut, Trauer, Bescheidenheit, Melancholie, Verletzlichkeit. So hatte ich die metaphorische Kraft der Serie bald erkannt und versuche seitdem, menschliche Züge in den Pflanzen zu erkennen und wiederzugeben.

Mich interessieren vor allem die Parallelen zum Menschen, wenn nach dem Verblassen der jugendlichen Schönheit das Neue sichtbar wird. Jeder Einzelne geht mit den Veränderungen an seinem Körper anders um. Einige versuchen, diese Veränderung möglichst lange hinauszuzögern, während andere den Verlust der körperlichen Jugend rasch akzeptieren. Und wenn die frühere Schönheit auch noch das Kapital für Anerkennung und Erfolg war, so ist ihr Verlust umso schmerzvoller und schwieriger.

© Jorge Schramm

So hat sich letztendlich das eigentliche Thema der Serie entwickelt. Die Fragen, die sich in der Serie stellen sind: Welche persönlichen Umgangsformen gibt es mit der Vergänglichkeit? Wie nehmen wir Menschen die körperliche Endlichkeit und den Tod wahr und wie nehmen wir beides an? Halten wir an Vergangenem fest? Entdecken wir in uns Neues? Oder beides? Welchen inneren Kampf führen wir? Haben wir Ängste, wenn wir „nicht mehr schön“ sind? Haben wir Angst vor der „Entsorgung“?

Die Antworten auf diese Fragen sind vielfältig, individuell und sehr persönlich. Eine gibt uns beispielsweise die Amaryllis (links), die mit ihren kraftstrotzenden Fruchtknoten noch ihre Vitalität demonstriert, während die Tulpe in „Exhausted“ (rechts) mit dem Abfinden des nahenden Endes uns eine konträre Antwort gibt. Und das tun wir Menschen auch.

© Jorge Schramm© Jorge Schramm

Ich wähle die Blumen erst dann aus, wenn sie bereits verblüht sind. Dann weiß ich, wie sie sich entwickelt haben. Es lässt sich nicht erahnen, an welcher Stelle die Blumen wie stark verwelken. Ich beobachte die Pflanzen ab dem Augenblick, in dem sie ins Haus kommen und erfreue mich oft ein zweites Mal an ihnen, wenn sie anfangen, sich zu verändern.

Aber manchmal entdecke ich sie auch beim Spazierengehen oder mir fällt ein verwelkter Geburtstagsblumenstrauß auf dem Tisch eines Arbeitskollegen auf. Bisher habe ich nur ein einziges Mal eine Callas mit der Absicht gekauft, sie am Ende auch zu fotografieren. Aus Respekt vor den Lebewesen würde ich niemals eine Pflanze absichtlich verwelken lassen. Das passiert mir leider oft genug ungewollt.

© Jorge Schramm

Mich haben Robert Mapplethorpes Blumenbilder schon früh beeinflusst. Seine Lichtsetzung und seine Linienführung waren für mich immer so verblüffend einfach und dabei so wirkungsvoll. Also versuche ich, ähnlich wie Mapplethorpe, die Dynamik des Bildes über die Linienführung zu gestalten und die Stimmung über das Licht zu beeinflussen.

Ein zweiter Fotograf, der mich ebenfalls geprägt hat, war Karl Blossfeldt. Die Klarheit seiner Pflanzenbilder, die er durch seine strenge und formale Bildsprache erzielte, finde ich heute noch phänomenal. Durch eine deutliche Reduktion und das Lösen der Pflanze aus ihrer natürlichen oder gewohnten Umgebung kann auch ich die Essenz besser erkennen und eine klare Aussage machen.

© Jorge Schramm

Die drei Faktoren Licht, Linien und Einfachheit bestimmen die Technik, die ich einsetze. Meist beginne ich mit der Wahl des Lichtes: Brauche ich Tages- oder Kunstlicht? Brauche ich weiches oder hartes Licht? Obwohl ich Tageslicht bevorzuge, bleiben mir als vollzeit-arbeitender Familienvater oft nur die Abend- und Nachtstunden, um zu fotografieren. Dann verwende ich eigentlich alles, was Licht erzeugt, wie zum Beispiel eine Schreibtischlampe, meist aber meine kleine Studioblitzanlage.

Im digitalen Zeitalter lässt sich ein Weißabgleich sehr einfach durchführen, sofern man darauf achtet, dass man kein Mischlicht verwendet. Außerdem achte ich darauf, dass die Lichtquelle nicht heiß wird, damit die Blumen nicht zu schnell erschlaffen. Für den Hintergrund verwende ich häufig einen neutralgrauen Hintergrund, den ich unterschiedlich ausleuchte. Manchmal verwende ich auch einfach ein schwarzes T-Shirt, eine Styroporplatte, ein Stück Stoff oder eine Decke.

In der Regel habe ich eine grobe Vorstellung vom finalen Bild und weiß deshalb schon früh, welche Art von Hintergrund, Licht und Accessoires ich benötige. Ich überlege mir im Vorfeld ein Setup und eine Handvoll von Szenen, die ich dann konsequent fotografiere. Dabei entstehen immer neue Ideen, die ich im Anschluss ausprobiere und die dabei wieder neue Ideen entstehen lassen. Nicht selten ist das letzte Bild des Shootings das Bild, das ich für die Serie verwende. Aber ebenso oft ist es auch das erste Bild.

© Jorge Schramm© Jorge Schramm

Die Nachbearbeitung hat für mich einen ebenso hohen Stellenwert wie die Vorbereitung. Gewöhnlich weiß ich vor dem Fotografieren schon recht genau, welche Richtung das Ergebnis haben soll. Daher achte ich in der Vorbereitung darauf, dass ich eine gute Grundlage für das Endprodukt schaffe.

Fehler, die in der Vorbereitung gemacht werden, lassen sich in der Nachbearbeitung nur noch schwer korrigieren. Deshalb mache ich beispielsweise viele Bilder mit unterschiedlichen Blendeneinstellungen, da ich auf dem Display meiner Kamera den Schärfeverlauf zwar gut erahnen, aber eben nicht genau erkennen kann. Trotzdem verbringe ich viel Zeit mit der Nachbearbeitung, da mir jedes Detail wichtig ist.

© Jorge Schramm

Die Grundbearbeitung, wie Tonwertkorrektur, Ausrichten, Ausschnitt und Retusche mache ich mit Aperture und Photoshop CS3. Die Feinarbeit erfolgt danach im Schwarzweiß-Tool Silver Efex Pro 2, das ich inzwischen sehr schätze, da man die Bearbeitung dort sehr gezielt lokal durchführen kann.

Ich arbeite die Strukturen heraus und verändere die Kontraste, wedle ab oder belichte bestimmte Stellen nach. Schwarzweiß-Bilder erhalten am Ende eine leichte Tonung in den Tiefen und Mitten. Selbst Farbbilder bearbeite ich mit diesem Tool. Das Schwarzweiß-Ergebnis lege ich in Photoshop in eine Ebene, die ich dann mit der Fülloption „Luminanz“ in das darunterliegende Farbbild einrechne.

© Jorge Schramm

Ich arbeite ständig an der Serie, doch immer wieder mit Pausen, vor allem dann, wenn ich merke, dass ich mich wiederhole. Anfänglich habe ich in der Serie „nur“ die sogenannte „innere“ Schönheit der Blumen wiedergeben wollen.

Dann begann ich auch den Umgang mit dem eigenen, menschlichen Altern zu behandeln. Da dieses Thema unerschöpflich ist, bin ich überzeugt, dass ich wieder neue Aspekte finden und die Serie deshalb noch lange fortführen werde.


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31 von 365 Tagen

05 Feb

Jeden Tag im Jahr ein Foto. Das 365-Tage-Projekt ist seit einiger Zeit die Herausforderung vieler Fotografen. Es einmal selbst auszuprobieren, zu sehen, ob ich es schaffen kann, wie es sich anfühlt und welche Bilder dabei entstehen würden, das waren meine Intentionen, als ich am 1. Januar mit dem Projekt begann.

Nicht nur ich fand das Datum für meinen Start passend, viele andere starteten mit mir ihr Projekt. Auf kwerfeldein möchte ich monatlich über mein Projekt berichten, mit dem Ziel, zu reflektieren und mich mit all den anderen auszutauschen. Also zögert nicht: Verlinkt Eure Projekte in den Kommentaren und erzählt, wie es Euch damit ergeht.

© Katja Kemnitz

Bereits Ende Dezember füllte ich mein Notizbuch mit Fotoideen, die ich im Laufe des Projektes umsetzen möchte. Viele Selbstportraits sind dabei, aber auch Ideen für andere Fotogenres, denn ich möchte im Laufe des Projektes meine Komfortzone verlassen. Im ersten Monat entstanden so neben Portraits auch Stillleben und ich hatte mein erstes Bandshooting.

Nicht jedes Bild ist in diesem Monat gelungen. Aber das war und ist nicht der Anspruch. Leicht war es dennoch nicht, ein schlechtes, fehlerhaftes Bild in mein Projekt aufzunehmen und zu zeigen. Ich möchte lernen und das habe ich bereits in den ersten 31 Tagen ordentlich, vor allem durch meine Fehler.

Ein erster war genau das: Zu denken, jedes Bild muss super sein und zeigenswert, am besten jedes Foto besser als das vorherige. Unsinn. Aber ich bin ehrgeizig und mir einzugestehen, dass das nicht funktionieren kann, war nicht leicht.

© Katja Kemnitz

Durch das Projekt habe ich auch gemerkt, dass ich an vielen Tagen kaum eine Stunde am Stück Zeit nur für mich habe, es mir aber gut tut, wenn ich sie mir dennoch nehme. Das war vielleicht das bisher Wichtigste, was mir das Projekt gegeben hat. In einer Stunde kann ich ein einfaches Bild erstellen und bearbeiten. Oder ein aufwändiges, älteres bearbeiten.

Da ich vor allem in der Bearbeitung besser werden will, habe ich das Projekt also nach meinen Bedürfnissen angepasst. Ich mache ein Bild am Tag, dadurch, dass ich die Kamera in die Hand nehme oder Photoshop öffne. Archivbilder sind willkommen und wenn ich am Wochenende mehrere Stunden durch den Wald laufe, entstehen so auch Bilder für die kommende Woche.

© Katja Kemnitz

Technisch habe ich mich im Januar viel mit der Brenizer-Methode beschäftigt und meine Fotos mit dem in Photoshop integrierten Programm Photomerge erweitert. Mit einigen Bildern habe ich das Programm dabei auch an seine Grenzen gebracht, denn kleine, ungeordnete Muster konnte es nicht bewältigen und so habe ich auch von Hand Bilder zusammengefügt.

In mein Projekt habe ich noch das Selbstportraitprojekt „letsgetcreative2014“ integriert. Diese Gruppe gibt jede Woche ein Thema vor, das umgesetzt werden soll. Diese Themenvorgabe reißt mich etwas aus meiner Routine und hilft mir zusätzlich, Neues zu probieren. Die Themen im Januar waren mit „Kamera“, „Rot“, „Bücher“, „Blumen“ und „Hüte“ teilweise auch richtige Herausforderungen für mich.

© Katja Kemnitz© Katja Kemnitz

Dadurch, dass ich das Projekt hier vorstelle, erhöhe ich natürlich den Druck. Ich werde monatlich ehrlich berichten und sollte ich es nicht schaffen und aufgeben, dann ist es so und ich werde dann erklären müssen, warum. Aber ob man etwas schaffen kann oder nicht, erfährt man ja erst, wenn man es probiert.

Falls Ihr jetzt auch Lust habt, steigt doch einfach ein. Keiner sagt, dass man das Projekt zum 1. Januar starten muss. Und wem täglich zu viel ist, der kann auch die 52-Wochen-Variante wählen. Mein Projekt könnt Ihr auch auf Tumblr verfolgen.


kwerfeldein – Fotografie Magazin

 
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4. Februar 2014

05 Feb

Ein Beitrag von: Markus Kühne

© Markus Kühne


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Modern Day Astrolatry

04 Feb

Modern Day Astrolatry

At the conclusion of a long night shoot atop Haleakala, on the island of Maui, I decided to do something I seldom have interest or energy to do… take a self-portrait. Photography on this trip in late 2013 was not the priority as I was vacationing with family, but I did eek out a night or two to explore the stars. Since my trip was not focused on photography my timing was not the best to capture the Milky Way in all its glory. The moon was much too bright, but that brightness is what made my self-portrait possible. Not my best, but still a fun photo to take.

Copyright Jim M. Goldstein, All Rights Reserved

Modern Day Astrolatry

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Blickfang: Röntgenaufnahme eines Rochens

04 Feb

Wir haben uns daran gewöhnt, mit technischen Gerätschaften unsere Sinne zu erweitern. Röntgenbilder, Magnetfelder und Satellitenkarten sind Teil des Alltags geworden. Wie in der Geschichte der Fotografie neues, wissenschaftliches Sehen reflektiert und verarbeitet wurde, zeigt der Bildband „Fotografie und das Unsichtbare 1840-1900“*.

Die Aufnahme „Röntenfotografie eines Rochens“ von Victor Chabaud aus dem Jahr 1898 kann stellvertretend für den ganzen Band stehen, der auf 240 Seiten unzählige Fotografien und Essays aus den Bereichen Mikroskop, Teleskop, Bewegungsstudien, Elektrizität und Magnetismus, Röntgenstrahlen, Geisterfotografie und Farbfotografie versammelt.

Dennoch illustriert die Aufnahme wohl am eindrucksvollsten die Aussage: Dass mit den anderen, aus der Wissenschaft kommenden Möglichkeiten des Sehens hinter der vom menschlichen Auge wahrgenommenen Realität noch viele andere Schichten der Beschaffenheit der Welt sichtbar gemacht werden können.

© Victor Chabaud

Der im Wasser so majestätisch wirkende Rochen mit seinen breiten, flügelartigen Flossen verschwindet auf der Aufnahme und hevor tritt etwas Tieferes, Ursprünglicheres, das eine völlig andere Ästhetik hat: Ein schlangenartiges Skelett mit einem überdimensionierten Kopf.

Die Erfindung von Wilhelm Conrad Röntgen im Jahr 1895 machte schnell außerhalb der Medizin und in der Fotografie Karriere: Ausgelöst wurde gar ein kurzer Boom von „Röntgenstrahlen-Portraits“ und Bausätzen für Röntgenapparate für Privatleute, der die enorme Wirkung der Erfindung am Ende des 19. Jahrhunderts zeigt. Die Vorstellungswelt der Menschen wurde um das Innere, ein bis dahin unsichtbarer Baustein, erweitert.

Der Band „Fotografie und das Unsichtbare“* erinnert mit sehr vielen eindrucksvollen Aufnahmen daran, wie ungewöhnlich die uns inzwischen sehr vertrauten, wissenschaftlichen Techniken der Abbildung des für das Auge nicht Erkennbaren zur Zeit ihrer Erfindung einmal waren.

Man darf bei alledem aber nicht vergessen, dass auch die gewöhnliche Fotografie mit dem Festhalten von Momenten ein erweitertes Sehen schafft, das erst durch wissenschaftliche Verfahren ermöglicht wurde.

* Das ist ein Affiliate-Link zu Amazon. Wenn Ihr darüber etwas bestellt, erhalten wir eine kleine Provision, Ihr zahlt aber keinen Cent mehr.


kwerfeldein – Fotografie Magazin

 
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3. Februar 2014

03 Feb

Ein Beitrag von: Christian Greller

© Christian Greller


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Poppy: Your Viewmaster, All Grown Up

03 Feb

Extra photos for bloggers: 1, 2, 3

Poppy is one part Viewmaster, one part iPhone, all parts amazing.

It lets you create 3D photos, videos and wiggle gifs! Just slip your iPhone into a Poppy and shoot away.

Pass the Poppy to a pal to let them see your trip photos as if they were there.

Or make a wiggle gif to share your three dimensional adventures, on the web!

Learn More About the Poppy
$ 59 at the Photojojo Shop


© laurel for Photojojo, 2014. |
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2013 Gear in Review

03 Feb

On a whim I decided to look back on my collective work in 2013 and see what gear I used most. Historically I’ve avoided doing this as my gear bag is never very deep. This past year though I took advantage of some perks at BorrowLenses.com where I could experiment with a variety of gear, gear that under normal circumstances would be too costly to buy. So what gear did I fall back on using more and more?

Here are the camera bodies I used through out 2013:

Here are the lenses I used through out 2013:

Here are the hard numbers for both lenses and cameras use in 2013:



What It All Means

I shot a lot of timelapse sequences this year hence the high image count, but I still took the time to take some meaningful still photos. Not to mention I also took the time to enjoy family photography with a waterproof Canon D20 point and shoot.  Clearly I’m a Canon shooter, but I’m not necessarily in love with only Canon lenses. Over the course of the year I’ve come increasingly fond of the Zeiss Distagon f/2.8 15mm lens due to its overall sharpness, minimal distortion in the corners and it’s predictable hard stop for infinite. If I didn’t have access to the lens I’d buy it, but if buying it is not in your budget either then it’s well worth renting the Zeiss 15mm at BorrowLenses.com. The Canon 5D III (which I rent multiple units of per shoot) has become my workhorse camera, but I still own the 5D Mark II. You’ll likely see a trend where I used fast lenses the most (f/1.0 and f/1.4) and this is because I’ve been working on an astrolandscape project where I need to capture a lot of light while minimizing exposure times.  The Canon 24mm f/1.4 has been a great lens to use as it is both fast and well suited to a classical landscape look. My Canon 50mm f/1.0 continues to be my go to fun lens both for family, travel and even an occasional astrolandscape photograph. I tried my hand at some more exotic equipment including the Leica M9 rangefinder and Hasselblad medium format cameras. I was not a fan of the M9 mostly because the sensor is not well suited to low light photography creating super noisy images. The Hasselblad 4HX + IQ280 back was an exotic combination I’d love to revisit using, but will have to wait for a specific project. The combination of broad dynamic range and high resolution opened my eyes to a completely different realm of photographic possibilities.  The brief glimpse into the world of exotic photography equipment was fun, but I’m still most productive and financially solvent in the 35mm DSLR world. We’ll have to see what comes of my gear use in 2014.

Copyright Jim M. Goldstein, All Rights Reserved

2013 Gear in Review

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