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Archive for the ‘Equipment’ Category

Aperitif: Diese Woche auf kwerfeldein

18 Mar

Es wird historisch, poetisch, fantastisch und atemberaubend. So sieht der Blick auf die Woche aus, deren Montag wir alle schon – hoffentlich! – erfolgreich hinter uns gebracht haben. Und nicht nur der Aperitif ist (noch) ziemlich neu, sondern auch die vielen, fast doppelt so vielen Artikel, die wir vorbereitet haben.

„Was, doppelt so viele?“, wird der eine Teil von Euch nun vielleicht mit einem Glitzern in den Augen denken, während der andere Teil in vorauseilender Überforderung eher schnauft. Keine Sorge, noch hat die Redaktion nicht so viel (Wo-)Manpower, dass wir mal eben doppelt so viel schreiben. Aber:

Doppelt so viele Bilder werden wir zeigen. Denn wir müssen zugeben, dass es da draußen so einige Serien und Gesamtwerke gibt, die bisher keinen Eingang in unser Magazin gefunden haben, weil es nicht so viel dazu zu sagen bzw. schreiben gibt, wie wir es für unsere normalen Artikel gern hätten. Also haben wir voller Freude unser wortkarges Genre „Vollbild“ reaktiviert, auf das Ihr Euch nun vier bis fünf Mal pro Woche freuen dürft.

© Martin Gommel

Außerdem tauchen unsere Gastautorin Aline und Redakteurin Katja in die historische Fotografie ab. Während Katja Euch wieder einen skurrilen Fund aus der Anfangszeit der Fotografie präsentiert, stellt Aline eine Künstlerin vor, die sich durch fotografisches Nachstellen Portraitmalereien der Renaissance nähert.

Und, ja, Poesie. Zum einen in fantastischen Selbstportraits unter anderem aus den Black Mountains in Wales, aber auch in bildbegleitenden Textfragmenten. Wie bei den Artikeln zur Straßenfotografie in der letzten Woche lohnt sich auch hier wieder der Vergleich zwischen den unterschiedlichen Herangehensweisen und Ästhetiken.

Unser Herausgeber Martin Gommel wagt einen fotografischen Rückblick. Und wir zeigen Euch Wüsten in Wohnungen. Und Traumbilder. Machen einen Abstecher nach Istanbul. Reisen in die Ferne, immer der Sonne entgegen. Stellen Euch unfassbar junge Menschen vor, die schon unfassbar stark fotografieren. Und dann sind da noch unsere heruntergeklappten Kinnladen.


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17. März 2014

17 Mar

Ein Beitrag von: Normen Gadiel

Glasses © Normen Gadiel


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Lights. Smartphone. Action!

17 Mar

With just the right accessories, you and your phone can make movie magic.

Might we suggest a dolly that slides, lenses for a new perspective and a constant light to really shine.

Don’t just rely on your hands or zoom to pan your cam. The Table Dolly glides smooth as silk on its four wheels and holds tight to any phone.

Change up your view with the Phone Lens Series. The wide angle and fisheye more than make up for your phone’s auto crop in video mode. The telephoto and macro get you stunning close ups.

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© laurel for Photojojo, 2014. |
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Don’t Miss The Big Picture Natural World Photography Competition

17 Mar

 

Big Picture Natural World Photography Competition

One of the best science museums in the world and a local favorite of mine here in San Francisco,  the California Academy of Science is in the final stretch of their Natural World Photography Competition. Winners have their photographs exhibited at the museum and are eligible to win a grand prize of $ 5000. Categories include “Land Mammals”, “Birds”, “Insects, Reptiles, Marine Mammals, Fish and Amphibians”, “Waterscapes, Landscapes and Plant Life” and “Conservation Imagery”. I should also note that the terms of the competition are  photographer friendly.

If you want to enter do so by the deadline of March 31st, 2014. Don’t miss it.

Enter the Big Picture Natural World Photography Competition

Also…

The contest is sponsored by the late Calumet, but from my conversation with the organizers there is no impact to prizes.

Have fun and good luck with your entries!

Copyright Jim M. Goldstein, All Rights Reserved

Don’t Miss The Big Picture Natural World Photography Competition

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Märchenwelten und Nostalgie

17 Mar

Ein Beitrag von: Ella Ruth Cowperthwaite

Natürliches Licht, satte Farben und vor allem Märchen sind Teil meiner Bilder. Ich versuche, meine Bilder verträumt, aber auch etwas dunkel zu halten. Sie sollen eine Geschichte erzählen, die man gern ansieht, aber auch Mehrdeutigkeit beinhalten, damit sich der Betrachter die Geschichte nach seinem Empfinden zu Ende denken kann.

Als Kind war ich in der Lage, mich komplett in einem Bild zu verlieren. Ich konnte hineintauchen in diese Bilderwelt und darin leben, Dinge erleben. Besonders Rapunzel hatte mich in den Bann gezogen, vor allem die Illustrationen dazu in meinen Märchenbüchern. Ich denke, dies ist in meine Bilder eingesickert und ich bemerke, wie ich selbst immer stärker darum bemüht bin, die kindliche Vorstellungswelt in meiner eigenen Arbeit zu reflektieren.

© Ella Ruth

© Ella Ruth

Ich liebe es, Menschen zu fotografieren, sie sich schön fühlen zu lassen und ich habe viel Spaß dabei, zusammen mit meinen Teams Charaktere zu entwerfen. Nichts ist besser, als durch die Wälder und Hügel zu laufen und im Regen Kronen tragend Fotos zu machen!

Manchmal bin ich dabei nur allein mit einem Modell, manchmal aber auch mit einem großen Team von bis zu 12 Personen. Es hängt stark von der Komplexität des Shootings ab.

© Ella Ruth© Ella Ruth

© Ella Ruth

Schönheit (die visuelle Form davon) bedeutet für mich, von etwas gefesselt zu sein. Wie wir etwas ansehen und ob wir es wirklich, wirklich sehen. Ich glaube nicht, dass es darauf ankommt, ob diese Schönheit durch Farben, Ausdrücke oder unser fotografisches Können kommt. Es gibt mehr Schönheit im Unperfekten als in der Perfektion und für mich ist es die Kombination von allem, die ein Bild als Ganzes schön macht.

Im Hinblick auf die jugendliche Schönheit vieler meiner Modelle, die ich fotografiert habe, würde ich sagen, es hat sich ziemlich genau auf diese Weise entfaltet. Meine Bilder sind voll von märchenhaften Elementen und Nostalgie – sie appellieren an ein junges Publikum und damit erreiche ich vor allem junge Menschen, die wiederum fotografiert werden möchten. Beim Casting für ein Shooting geht es mir jedoch weniger um Alter und Schönheit, sondern viel mehr um Charakter.

Dieser Artikel wurde von Katja Kemnitz für Euch aus dem Englischen ins Deutsche übersetzt.


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16. März 2014

17 Mar

Ein Beitrag von: Sina Domke

© Sina Domke


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browserFruits März, Ausgabe 3

16 Mar

Wir haben uns wieder etwas Neues überlegt. Neben unseren gewohnten täglichen Artikeln zeigen wir ab kommender Woche zusätzlich an einigen Tagen noch weitere Artikel in unserer Kategorie „Vollbild“, bei der ganz die Fotos im Vordergrund stehen. Es lohnt sich also, bald noch öfter als gewohnt ins Magazin zu schauen. Wir sagen Euch aber selbstverständlich auf allen Kanälen bescheid, damit Ihr nichts verpasst.

 

Fotospecial: Teezeit

Flickr

500px

 

Deutschsprachig

• Fotograf Jedediah Johnson trägt dick Lippenstift auf und küsst seine Modelle. Dann macht es klick und heraus kommen diese Bilder.

• Leica versteigert den Presseausweis von Elliott Erwitt und seine Kamera. Der Schätzwert liegt bei 30.000 €.

• Sagt Euch der Name Robert Lebeck etwas? Uns war er bisher auch unbekannt, aber auf Stern.de sind wir über die Aufnahmen des Chronisten gestolpert.

• Am 14. Juni startet die zweite Wiener Schnitzeljagd, bei der vor allem der Spaß an der Fotografie im Vordergrund steht. Anmelden könnt Ihr Euch hier.

 

International

• Fotos des Malers Monet mit seinen Bildern aus den Jahren 1910 bis 1926.

• Chuck Close erstellte von 20 Hollywood-Stars großformatige Polaroids – ganz natürlich, ganz ohne Make-Up und Styling.

• So sieht es aus, wenn tolle Hochzeitsfotografen heiraten und das Ganze von tollen Hochzeitsfotografen festhalten lassen. Herzlichen Glückwunsch, Carmen und Ingo!

• 500px hat gleich fünf tolle Fotografinnen interviewt und stellt ihre Arbeiten vor.

• Daniel Milnor aka Smogranch schrieb einen langen, aber sehr persönlichen Liebesbrief an die alten Tage des (Foto-)Journalismus. Nehmt Euch die Zeit, ihn zu lesen, es lohnt sich.

• Ihr erinnert Euch an unsere Vorstellung von Carsten Witte? Seine Akt-Fotos „Psyche“ sind nun auch bei Trendland zu bestaunen.

• Der ungarische Fotograf Ban Sarolta lässt sich Fotos von verlassenen Tieren aus Tierheimen schicken und macht aus ihren surreale Portraits, in der Hoffnung, so Interesse zu wecken und neue Besitzer für die Tiere zu finden.

• Das Euphorie-Magazin stellt die Berliner Portraitfotografin Maria Geithner mit ihren Bildern vor.

• Und Langweiledich.net zeigt die Serie „Beast“ von Gerwyn Davies, der etwas absurde Portraits erschafft, indem er seine Modelle mit Alltagsgegenständen überdeckt.

• Die NASA hat großartige Aufnahmen der Erde, des Sonnensystems und des Universums in ein Set auf Flickr gepackt.

• Aktfotografie: Ruslan Lobanov fotografiert Frauen in der Öffentlichkeit. Schwarzweiß. Leger. Und sehr unaufgeregt.

 

Neuerscheinungen und Tipps vom Foto-Büchermarkt

Buchtipps

• Im Coffeetable-Format und bester Druckqualität präsentiert das „Autoalbum 03“* 100 der besten Auto-Fotografen auf 300 Seiten. Erschienen im Verlag seltmann+söhne, kann man es für 39 € erwerben.

• Kubrick war nicht nur irgendein Hund, er war der treue Begleiter des Fotografen Sean Ellis. Dieser hat die schönsten Bilder im Fotoband „Kubrick The Dog“* zusammengefasst. Er kostet 24,80 €.

 

Wettbewerbe

• Seid Ihr auf der Luminale in Frankfurt? Dann könnt Ihr mit Eurem schönsten Bild der Veranstaltung beim Fotowettbewerb von Designstraps mitmachen. Die Bewerbungsphase läuft vom 30. März bis zum 11. April 2014.

 

Zitat der Woche

If I could tell the story in words, I wouldn’t need to lug around a camera.

Lewis W. Hine –

Mehr Zitate

 

Videos

Die „Framed Show“ begleitet den Werbefotografen Erik Almas bei verschiedenen Shootings. Das Video ist 48 Minuten lang und lohnt sich!

 

* Das ist ein Affiliate-Link zu Amazon. Wenn Ihr darüber etwas bestellt, erhalten wir eine kleine Provision, Ihr bezahlt aber keinen Cent mehr.


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Oscar Levcovich: Eine Frage des Instinktes

16 Mar

Ein Beitrag von: Oscar Levcovich

Als ich vor 55 Jahren in Argentinien auf die Welt kam, waren importierte Waren (Kameras mit eingeschlossen) sehr, sehr teuer und für mich nicht zu haben. Jedoch hatte ich in meinen frühen Lebensjahren nicht das Bedürfnis, mich selbst außersprachlich auszudrücken und somit gab es auch kein Problem. Die Fotografie war nichts, was mich interessierte.

Doch das sollte sich ändern.

Ich erinnere mich daran, wie ich als Teenager ein Foto-Magazin mit einigen Aktbildern darin kaufte. Zu meiner Überraschung sah ich ein Bild, das ich niemals vergessen werde: Zu sehen war ein alter Mann, der ein Kind umarmte. Der Ausdruck ihrer Gesichter war jedoch so schwierig zu deuten, dass ich unmöglich erkennen konnte, ob sie lachten oder weinten.

© Oscar Levcovich

Immer wieder schlug ich das Magazin auf, um nachzusehen, ob ich ein entscheidendes Detail übersehen hatte. Ein Detail, das mir endlich offenbaren würde, was zwischen den beiden geschehen war. (Die Antwort stand übrigens auf der Rückseite des Magazins.)

Nach diesem Ereignis geschah 40 Jahre lang nichts von fotografischer Bedeutung.

Als die digitale Fotografie zunehmend an Popularität gewann, wurde ich neugierig. Monate später entdeckte ich Doisneau und Cartier-Bresson. Jedoch waren es die humorvollen Arbeiten von Elliot Erwitt und Martin Parr, die mich völlig in den Bann zogen.

Inspiriert von den beiden begann ich, auf den Straßen zu fotografieren.

© Oscar Levcovich

Heute vergleiche ich Straßenfotografen mit Leuten, die mit einem Metall-Detektor in die Felder ziehen. Manchmal finden sie etwas, aber meistens gehen sie mit gar nichts nach Hause.

Weil ich noch nicht lange genug fotografiere, bin ich nicht in der Position, um mit schlauen Ratschlägen um die Ecke zu kommen. Jedoch möchte ich den Lesern, die viele Fragen und Zweifel haben, empfehlen, ein Dokument von den Meistern selbst – den Magnum-Fotografen – herunterzuladen.

Diese schrieben einen langen Artikel mit dem Titel „Wear good shoes: advice to young photographers“. Ältere Fotografen sollten das übrigens auch lesen.

© Oscar Levcovich

Dazu noch ein Buch-Tipp: „Magnum Landscapes“*. Ich nehme an, dass ich nicht länger verbergen kann, dass die Fotoagentur Magnum für mich das Größte auf der Welt ist.

Lange Zeit dachte ich, dass dies das einzige Buch wäre, das ich jemals brauchen würde. Natürlich habe ich meine Meinung inzwischen geändert, jedoch ist das Buch wirklich großartig.

Warum? Weil es die Landschaftsfotografie mit Elementen der Straßenfotografie und die Straßenfotografie mit Elementen der Landschaftsfotografie verbindet. Es ist außerdem sehr günstig zu haben und somit einen Versuch wert.

Ganz ehrlich: Bisher hat mir die Fotografie viele frustrierende Momente beschert, jedoch habe ich sehr viele nette Menschen (und exzellente Fotografen) kennengelernt, von denen schon einige in diesem Magazin hier vorgestellt wurden.

© Oscar Levcovich

Derzeit nehme ich Foto-Unterricht mit jungen Fotografen, die Fotojournalismus an der „Danish School of Media and Journalism“ studieren – einer der besten ihrer Art auf der Welt.

Letzten Dezember gingen wir als Teil des Unterrichts auf die Straße und unser Professor machte ein Bild von drei jungen Männern, die wir als „Störenfriede“ einstuften. Wir liefen weiter, aber zwei von ihnen kamen direkt zu mir und meinten, ich hätte das Foto gemacht. Falls ich das Bild nicht sofort löschen würde, sei mir eine gebrochene Nase sicher.

© Oscar Levcovich

Ich blieb ruhig und zeigte ihnen auf dem Kameradisplay, dass das Bild nirgendwo zu finden sei. Irgendwann sagte einer von beiden: „Gehen wir!“ So blieb ich unversehrt. Hundert Meter weiter machte unser „Lehrer“ ein weiteres Bild von einem Mann, der uns wütend anschrie, dass er die Polizei rufen würde, wenn das Foto nicht gelöscht würde.

Ich war sehr erfreut über die Möglichkeit, denn es hätte großartig werden können.

© Oscar Levcovich

Die Polizei hätte ein für alle Mal in meiner Stadt klären können, was in der Straßenfotografie legal ist und was nicht – ich bezweifle jedoch, dass die dänische Polizei Zeit für solche „Verbrechen“ hat. Letztendlich löschten wir das Foto.

Obwohl ich es bevorzuge, nicht in solche Diskussionen verwickelt zu werden, bin ich froh, dass ich diese unerfreulichen Episoden erlebt habe. Denn eigentlich haben sie mich sehr gestärkt.

Über Equipment zu sprechen ist nicht wirklich mein Ding. Wie möchtest Du fotografieren? Wie Cartier-Bresson eine Szene betreten, fotografieren und dann – ohne eine Spur zu hinterlassen – wieder gehen? Dann brauchst Du eine kleine, leise Kamera. Oder willst Du lieber mit offenen Karten spielen, so wie Bruce Gilden? Dann hast Du natürlich mehrere Möglichkeiten.

© Oscar Levcovich

Meine kleine Sony RX100* habe ich immer bei mir. Ich hatte eine kleine Affäre mit der Fuji X100S*, jedoch nutzte ich sie selten, da sie langsam, inkonsistent und sprunghaft beim Fokussieren war.

Außerdem haben die Leute immer darauf geschaut, um herauszufinden, was für eine Art Kamera das ist. Das ist nicht von Vorteil, da ich versuche, so unsichtbar wie möglich zu bleiben.

Da die Sache mit Fuji für mich nun vorbei ist, habe ich eine kleine Ricoh GR IV* gekauft, jedoch haben schlechtes Wetter und mein noch schlechterer Gesundheitszustand mich daran gehindert, sie einzusetzen. Ich weiß also noch nicht, ob die Ricoh ein kluger Kauf war oder nicht.

© Oscar Levcovich

Ich kann nicht immer gleich beurteilen, ob ein Bild ein Treffer ist oder nicht – was auch immer das bedeutet. Deshalb bringe ich meine Bilder zur Arbeit mit, zeige sie meinen Kollegen und anhand ihrer Reaktion bekomme ich einen guten Eindruck von der Qualtität der Bilder.

Jedoch: Letztendlich ist alles eine Frage des persönlichen Instinktes. Das Gute ist ja, dass die Fotografie nur ein Hobby ist und nichts passiert, wenn man eine „falsche“ Entscheidung trifft. Versprochen!

PS: Vielen Dank fürs Lesen! Ich wünsche Deutschland viel Glück bei der nächsten Weltmeisterschaft.

Dieser Artikel wurde von Martin Gommel aus dem Englischen ins Deutsche übersetzt.

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15. März 2014

16 Mar

Ein Beitrag von: Andy Aydt

Shanghai, Regen, Verregnet, Langzeitbelichtung, Andy Aydt


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Blickfang: Mann mit Hut

15 Mar

Heute mache ich alles anders. Dieser Blickfang soll nicht den Fotografen und dessen Werdegang beleuchten und dann erst auf das Bild eingehen. Ganz im Gegenteil. Ich werde den Ersteller der Aufnahme außen vor lassen. Und mich nicht von technischen Details aufhalten lassen.

Ich werde das Bild dekonstruieren und ganz genau betrachten, was ich sehe: Eine Person. Beim Blättern durch den Band fallen mir zwei Portraits auf. Eines zeigt einen in sich hinein lächelnden Mann mit gegeltem Haar. Das andere Bild präsentiert einen Herrn mit Hut, der direkt in die Kamera sieht.

Ich wähle das zweite von beiden aus und stelle fest, wie wichtig der Blick in die Kamera bei einem Portrait doch sein kann.

Portrait © Sarah Stolfa

Nun beuge ich mich über den Fotoband, betrachte in aller Ruhe das Foto. Sekunden vergehen, ohne dass ich es merke. Doch eines merke ich sofort: Ich kann mich nur schwer vom festen Blick des Mannes lösen. Immer wieder kehre ich zu seinen Augen zurück und überlege.

Wer bist Du? ??Ich suche Details. Finde Behaarung auf seiner Hand, eine silberne Armbanduhr und das Glas, gefüllt mit Bier, im Vordergrund. Dann fällt mir der Ring auf. Ich überlege, ob er verheiratet ist und schweife ab.

Wohin? In die Ungewissheit, keinen Anhaltspunkt zum Aufnahmedatum zu haben. ??Das Bild ist scheinbar zeitlos. Und das ist wiederum komisch. Faszinierend. Merk-würdig. Doch im Augenwinkel des Buches erahne ich Buchstaben auf der gegenüber liegenden Seite:

David Scott Smith, 2005.

Alles ist verraten.

Wirklich? Alles?

Das Geheimnis bleibt. Die Information ist für mich nur eine Aneinanderreihung von Buchstaben. David könnte auch Michael heißen und statt 2005 könnte 2000, 1990 oder 1980 an dieser Stelle stehen.

Ich beginne, den Mann genauer zu analysieren. Wer bist Du? Du bist kein armer Mensch. Du leistest Dir Zigaretten und das belanglose Herumliegen der Geldscheine verrät, dass Dein Umgang mit ihnen weder zögerlich noch sparsam ist.

Deine silberne Uhr lässt etwas Prestige durchblitzen, der Ring an der linken Hand verrät eine Frau oder einen Mann an Deiner Seite. Sitzt sie oder er etwa direkt neben Dir?

Dein Hut sitzt stilvoll, ist das i-Tüpfelchen Deiner Bekleidung und reiht sich wunderbar in das schwarze Hemd und die ebenso schwarze Jacke ein. Deine Kleidung sieht nicht zufällig oder planlos ausgewählt aus. Die Brille sitzt perfekt und die Brillengläser glänzen.

Ordnung scheint Dir wichtig zu sein. Denn Dein Bart ist fein säuberlich ausrasiert und kein einziges Härchen hast Du übersehen. Du stützt Dein Kinn seitlich ab. Doch es ist kein gelangweiltes Abstützen, Deine Haltung ist direkt, interessiert, aufmerksam.

Nun weiß ich eine Menge über Dich, aber ich kann in vielen Annahmen falsch liegen. Die Frage, wer Du bist, wird mir nur teilweise beantwortet. Doch das ist genug für den Moment. Das Foto stellt Dich vor, ohne dass ich irgendwas sagen muss. Nicht irgendwelche Floskeln dahinsagen, lächeln und mich auf ein Gespräch einstellen muss.

Es ist gut so, wie es ist.

David Scott Smith wurde 2005 im Rahmen des Buches „The Regulars“* von Sarah Stolfa fotografiert.

Informationen zum Buch

„The Regulars“
Taschenbuch: 96 Seiten
Preis: 12,33 €
Verlag: Artisan
Sprache: Englisch
?Größe: 22,9 x 18,5 x 1 cm

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