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Archive for the ‘Equipment’ Category

Flucht aus der Realität

14 Jul

Nishe fotografiert Emotionen der Liebe, Trauer und Einsamkeit. Es sind Gefühle, die uns allen bekannt sind, doch in Bildform treten sie selten auf. Umso auffälliger ist es, wenn eine Fotografin es beherrscht, diesem so schwierig zu beschreibenden Phänomenen des menschlichen Daseins eine Plattform zu geben: Das Foto.

Und das macht es leicht, sich einzufühlen, denn die Bilder sind weder hochkomplex komponiert, noch mehrdeutig ironisch. Jedes Bild hat ein Thema, das direkt und unkompliziert verdeutlicht wird. Paarbegegnungen zitieren Nähe und Intimität, die in keinster Weise unnatürlich anmuten – im Gegenteil.

Meiner Meinung nach sind Nishes Aufnahmen weit entfernt vom Kitsch der 80er- und 90er-Studioaufnahmen, wie sie zu Tausenden in Fotostudios zu sehen sind. Selbst körperliche Nähe wird nicht übertrieben dargestellt, sondern glaubhaft, ganz ohne Happy-Clappy verabreicht.

Nahaufnahme: Einer Frau läuft eine Träne aus dem Auge.

Portrait: Eine Frau liegt vor einem Wald im Feld.

Portrait: Eine Frau sitzt und beugt sich auf ihre Knie.

Portrait: Eine Frau mit roten Locken steht vor einem Feld.

Portrait: Eine Frau sitzt auf dem Fenstersims und schaut nach draußen.

Portrait: Eine Frau sitzt im Unterhemd auf einem Sessel.

Portrait: Ein Mann umarmt eine Frau von hinten, sie hat ihre Augen geschlossen.

Portrait: Ein Paar küsst sich.

Portrait: Ein Mann küsst die Hand einer Frau.

Portrait: Eine Männerhand umfasst den Hals einer Frau.

Portrait: Ein Paar steht bei schwachem Licht abends am Ufer.

Meine Fotos zeigen, was mich tief berührt. Sie sind eine Sehnsucht nach der Vergangenheit und mein Weg, in der Zeit zurückzugehen und in einer anderen Welt zu leben. Sie sind eine Flucht aus der Realität. Meine Bilder sind auch mein Weg, mit anderen in Verbindung zu treten und ihnen zu zeigen, wie ich die Welt sehe und wohin mich meine Vorstellungskraft trägt.

Selten wird von einem Künstler so direkt (und ehrlich) benannt, was ihm oder ihr wichtig, was zentrales Anliegen der Arbeiten ist. Doch sie sieht darin nicht nur sich, sondern auch ihr Umfeld.

Magdalena Lutek lebt in Polen und tritt unter dem Künstlernamen „Nishe“ auf. Sie ist überall zu finden, so etwa auf Flickr, Facebook und Instagram, um nur ein paar Anlaufstationen zu erwähnen.


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13. Juli 2014

13 Jul

Ein Beitrag von: Michael Moeller

Seifenblasen vor einem Gebäude


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browserFruits Juli, Ausgabe 2

13 Jul

„Kreativität entfesseln“ heißt unser aktueller Wettbewerb mit Wacom und wir hoffen, dass Ihr schon fleißig am Planen seid oder sogar die ersten Ergebnisse habt. Um Euch noch etwas zu motivieren: Wacom legt zum Gewinn des Wacom Cintiq Companion noch die Tastatur oben drauf. Wir sind schon sehr gespannt auf Eure tollen Bilder. Und wenn Ihr gerade erst davon hört: Noch bis zum 12. August könnt Ihr mitmachen.

 

Fotospecial: Klassisch schön – schwarzweiße Männerportraits

Flickr

500px

 

Deutschsprachig

• Erinnert Ihr Euch noch an diesen Artikel? Das Projekt „Rumäniens Ruhrpott“ wurde inzwischen erfolgreich finanziert und auf der brandneuen Webseite sind die ersten Ergebnisse in Form von Texten, Fotos und Videos zu sehen. Das Projekt kann weiterhin unterstützt werden!

• 1935 reichte ein Studiofotograf bei einem Wettbewerb, der das schönste Arierbaby suchte, ein Foto ein und gewann. Das Problem: Das Baby war jüdisch.

• Nach dem Glastonbury Festival dauern die Aufräumarbeiten sechs Wochen. Unglaubliche Bilder von dem Chaos, das die Besucher hinterlassen haben.

 

International

• Angst vorm Monster unterm Bett? Laure Fauvel lässt in seiner Serie „Terror“ Kinder gegen diese Ängste kämpfen und die Monster erschrecken sich furchtbar.

• „IRÉEL“ heißt die neue Fotoserie von Flora Borsi, in der sie fotografische Elemente mit Maltechniken vermischt.

• Passend zur WM: Renato Stockler fotografiert Fußballplätze in Sao Paulo.

• Mitch Dobrowner jagd Stürmen hinterher und fotografiert diese beeindruckenden Naturgewalten.

• Allessandro Puccinelli erfüllte sich 2011 einen Traum und reiste mit einem Wohnmobil die portugiesische Küste entlang. Abends parkte er immer am Strand und fotografierte sein rollendes Heim auf Zeit unter schillerndem Sternenhimmel – höchst romatisch!

• Maidan durch den Sucher: Ein Blick hinter die Kulissen eines Projektes der Fotojournalistin und Teil des VII-Kollektives, Anastasia Taylor-Lind.

• Aktuelle Bilder des Beschusses auf Gaza.

• Der Fotograf F. Brunelle fotografiert Menschen, die sich SEHR ähnlich sehen, aber einander gar nicht kennen oder miteinander verwandt sind. Der Artikel dazu ist ebenfalls interessant, weil er der These nachgeht, dass es nicht mehr als 500 „Vorlagen“ für menschliches Aussehen gibt.

• Gregg Segal fotografiert Menschen in dem Müll, den sie innerhalb einer Woche produzierten. Längeres Hinsehen ist lohnenswert, da sich der Müll von Person zu Person unterscheidet – wobei von vielen der Müll, den sie zum Shooting mitbrachten, vorsortiert wurde.

 

Neuerscheinungen und Tipps vom Foto-Büchermarkt

Buchtipps

• „Photographs Not Taken“* versammelt Essays von verschiedenen Fotografen, die über Bilder schreiben, die sie nie gemacht haben. Die Gründe sind vielfältig. Das Buch kostet 10,90 € und ist bisher nur auf Englisch erhältlich.

• Magnum-Fotograf Elliott Erwitt präsentiert seine wichtigsten Werke im Bildband „Personal Best“* auf ganzen 448 Seiten. Erschienen ist das Buch im teNeues Verlag für 49,90 €.

 

Wettbewerbe

• Das Thema der vierten Ausgabe vom HANT – Magazin für Fotografie steht fest: „SCHÖNE NEUE WELT“. Dazu könnt Ihr Einzelbildern, Fotoserien und Texte bis zum 31. Juli einreichen.

 

Zitat der Woche

People say photographs don’t lie, mine do.

David LaChapelle –

Mehr Zitate

 

Videos

Barcelona GO! ist ein Video, das einen unvergesslichen Ausflug durch Barcelona in zwei Minuten möglich macht. Es handelt sich dabei nicht um ein Zeitraffer-, sondern ein Flow-Motion-Video. Absolut sehenswert.

 

* Das ist ein Affiliate-Link zu Amazon. Wenn Ihr darüber etwas bestellt, erhält kwerfeldein eine kleine Provision, Ihr bezahlt aber keinen Cent mehr.


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12. Juli 2014

13 Jul

Ein Beitrag von: Sebastian

Ein Mann, der baden geht.


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Haru und Mina

12 Jul

Die Kinderbilder des japanischen Fotografen Hideaki Hamada haben mich schon länger in ihren Bann gezogen. Er fängt die Momente mit seinen beiden Kindern Haru und Mina auf eine so wundervoll natürliche Weise ein, das ich unweigerlich ins Lächeln komme. Dazu nutzt er so wunderschön weiche Farben, was die Bilder jedoch nicht kitschig werden lässt.

Kinder handeln immer anders, als man es erwartet. Die Inspiration für meine Fotos kommt vor allem aus diesem Verhalten. Auch, wenn ich einige meiner Fotos anleite, entstehen die meisten doch sehr spontan aus dem Geschehen heraus, ganz so wie meine Kinder sind.

Wenn ich Fotos von meinen Kindern mache, ist das Wichtigste, eine objektive Perspektive zu behalten. Nicht zu nah, aber auch nicht zu weit weg, als würde ich ihnen von hinten zusehen. Etwas mehr als bloße Beobachtung, denke ich. Wenn ich diese Regel befolge, gibt es den Bildern eine universelle Qualität. Ich denke, dass diese Universalität nötig ist, um ihre Lebensart anderen mitzuteilen.

Zwei Kinder sitzen in einem Baum und schauen nach links.

Ein Kind hockt auf einem Briefkasten, in den eine Frau gerade einen Brief gibt.

Zwei Kinder sitzen vor einem Ventilator und singen. Ein Kind hält eine Gitarre in der Hand.

Zwei Kinder und ein Mann sitzen auf einer Bank.

Ein Kind läuft unter Kirschblüten.

Ein Kind mit Maske im Profil hebt die Hand.

Ein Kind schläft auf einer Matte unter dem Fenster.

Ein Kind fährt Fahrrad, ein zweites rennt hinter ihm her.

© Hideaki Hamada

Ein Kind ist in eine Decke gehüllt und steht im Profil vor einer Efeuhecke.

Eine Kinderhand greift ins Wasser.

Zwei Kinder laufen durch hohe Gräser.

Zwei Kinder sehen vorsichtig aus einer Einfahrt heraus.

Hideaki Hamada wurde 1977 in Aawaji Island, Hyogo, in Japan geboren und lebt und arbeitet heute in Osaka. Nach einigen Ausstellungen in Asien und Europa veröffentlicht er sein Fotobuch im Oktober. Wenn Ihr mehr von Hideaki sehen möchtet, folgt doch seinem Instagram-Account oder besucht seine Webseite.


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11. Juli 2014

11 Jul

Ein Beitrag von: Andy Komoll

© Andy Komoll


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Die Schichten der Realität

11 Jul

Davis Ayer mag es bunt und Schichten überlagernd. Seine Welten bewohnen langhaarige Feenwesen aus funkelndem Staub. Mal rauschen sie durch die Wolken und mal durch einen Wasserfall. Es ist nicht immer leicht, einleitende Worte zu einem Fotografen zu finden und nicht immer muss man Bilder mit Worten ausweiden. Deswegen halte ich mich mit eigenen Gedanken heute mal ganz zurück.

Aber bevor Ihr die Bilder nun in ihrer Gänze betrachten könnt, sei doch noch ein Zitat des Fotografen selbst voran gestellt.

Ich bin von den Mysterien des Lebens und des großes Konzepts von Zeit, Selbstähnlichkeit und der wahren Natur der Wirklichkeit fasziniert. Eine Filmkamera ist eine Zeitmaschine; dieses Magie-Werkzeug erlaubt Dir, das Licht zu manipulieren und friert für immer einen Moment auf Film ein. Ich versuche, diese Ideen mit meiner Arbeit zu erforschen: Das Verbinden von Schönheit und Natur sowie die Freilegung der verborgenen Schichten der Realität.

Eine Frau zwischen Glitzerwasserperlen.

Eine Frau mit langen Haaren im Dunst auf einer Wiese.

Feenstaub und eine Frau mit langen Haaren.

Eine Frau schaut dich an.

Eine Frau läuft neben einem Güterzug.

Eine schlafende Frau und eine Doppelbelichtung.

Eine blonde hübsche Frau sitzt in der Brandung.

Blonde Frau in einem blauen Body vor einem großen Fenster im Nirgendwo.

Im Schatten eines Hauses liegt eine Frau.

Eine tanzende Frau im Feuer.

Eine Feengestalt im Gegenlicht.

Zwei Frauen, tanzend in der Nacht.

Eine Doppelbelichtung mit einer Frau und einem Wasserfall.

eine Frau fotografiert den Fotografen.

Eine Frau in den Wolken.

Eine fast nackte Frau mit einer Kamera vor dem Gesicht, eingehüllt in einen Mantel.

Eine Mondwanderung.

Eine Welt kopfüber.

Hat Euch die kleine Reise gefallen? Ihr habt noch nicht genug? Dann taucht ein in seine Welt auf Flickr ein oder besucht seine Webseite.


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Die Schichten der Realtiät

11 Jul

Davis Ayer mag es bunt und Schichten überlagernd. Seine Welten bewohnen langhaarige Feenwesen aus funkelndem Staub. Mal rauschen sie durch die Wolken und mal durch einen Wasserfall. Es ist nicht immer leicht, einleitende Worte zu einem Fotografen zu finden und nicht immer muss man Bilder mit Worten ausweiden. Deswegen halte ich mich mit eigenen Gedanken heute mal ganz zurück.

Aber bevor Ihr die Bilder nun in ihrer Gänze betrachten könnt, sei doch noch ein Zitat des Fotografen selbst voran gestellt.

Ich bin von den Mysterien des Lebens und des großes Konzepts von Zeit, Selbstähnlichkeit und der wahren Natur der Wirklichkeit fasziniert. Eine Filmkamera ist eine Zeitmaschine; dieses Magie-Werkzeug erlaubt Dir, das Licht zu manipulieren und friert für immer einen Moment auf Film ein. Ich versuche, diese Ideen mit meiner Arbeit zu erforschen: Das Verbinden von Schönheit und Natur sowie die Freilegung der verborgenen Schichten der Realität.

Eine Frau zwischen Glitzerwasserperlen.

Eine Frau mit langen Haaren im Dunst auf einer Wiese.

Feenstaub und eine Frau mit langen Haaren.

Eine Frau schaut dich an.

Eine Frau läuft neben einem Güterzug.

Eine schlafende Frau und eine Doppelbelichtung.

Eine blonde hübsche Frau sitzt in der Brandung.

Blonde Frau in einem blauen Body vor einem großen Fenster im Nirgendwo.

Im Schatten eines Hauses liegt eine Frau.

Eine tanzende Frau im Feuer.

Eine Feengestalt im Gegenlicht.

Zwei Frauen, tanzend in der Nacht.

Eine Doppelbelichtung mit einer Frau und einem Wasserfall.

eine Frau fotografiert den Fotografen.

Eine Frau in den Wolken.

Eine fast nackte Frau mit einer Kamera vor dem Gesicht, eingehüllt in einen Mantel.

Eine Mondwanderung.

Eine Welt kopfüber.

Hat Euch die kleine Reise gefallen? Ihr habt noch nicht genug? Dann taucht ein in seine Welt auf Flickr ein oder besucht seine Webseite.


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10. Juli 2014

10 Jul

Ein Beitrag von: Ljuba Gonchar

© Ljuba Gonchar


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How To Upcycle Any Book Into A Photo Album

10 Jul
Extra photos for bloggers: 1, 2, 3

If a picture tells a thousand words, how many words would a book turned into a photo album tell?

Give your loose photos a new home by turning any old book into a rad new photo album.

Rewrite history (books) or be the hero in a graphic novel with a quick snip and a slide.

Hardback, paperback or horseback, we’ll show you how to turn any book into a photo album!

Learn How to Turn All Your Books Into Photo Albums

(…)
Read the rest of How To Upcycle Any Book Into A Photo Album (223 words)


© Erika for Photojojo, 2014. |
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