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Archive for the ‘Equipment’ Category

Großformatige Architekturcollagen

22 Jul

Der chinesische Künstler Yang Yongliang arbeitet mit digitalen Collagen aus Fotos. Dabei treibt er die in ihren Grundsätzen sehr einfache Technik weit über ihre gewöhnlichen Grenzen hinaus, indem er Hunderte, vielleicht Tausende Fotos zu dystopischen, dicht gepackten Architekturlandschaften zusammensetzt.

Düster und gleichzeitig voller Leuchtkraft sind seine kritischen Reinterpretationen chinesischer Städte. Meistens orientiert er sich an seinem Geburts- und Wohnort Shanghai, der sich rasant wandelt. Damit einher geht ein Wachstum der Einwohnerzahlen, die Zerstörung der Umwelt und der Verlust der historischen Kultur.

Yang Yongliang lernte in seiner Kindheit ursprünglich bei einem Maler, der ihm traditionelle Kunst und Kalligrafie beibrachte. Nach seinem Studium als Grafikdesigner lag es für ihn nahe, seine Ursprünge mit dem neu gewonnenen Wissen über verschiedene Softwares und die Fotografie zu verbinden.

Über den Umgang mit Zeit in seinen Werken führt er spannend aus, inwieweit sich die Konzepte der Wahrnehmung von Zeit im asiatischen und europäischen Raum unterscheiden. Während die westliche Kultur stets die Flüchtigkeit des Moments betont, wird Zeit in Asien eher als unendlich oder sich ständig wiederholender Zyklus wahrgenommen.

So kommt es auch, dass die Lichtquelle oft nicht gezeigt wird und etwa die Tageszeit sich nicht am Stand der Sonne ablesen ließe, während in der westlichen Kunst die Eigenschaften des Lichtes besonders wichtig sind. Daher nimmt Yang Yongliang seine Fotos meist bei starker Bewölkung auf, um einen ähnlich diffusen Effekt zu erzielen. Zeitlosigkeit.

Eine feinteilige Gebirgslandschaft, collagiert aus vielen Häusern.

Eine feinteilige Gebirgslandschaft, collagiert aus vielen Häusern.

Eine feinteilige Gebirgslandschaft, collagiert aus vielen Häusern.

Eine feinteilige Gebirgslandschaft, collagiert aus vielen Häusern.

Eine feinteilige Gebirgslandschaft, collagiert aus vielen Häusern.

Eine feinteilige Gebirgslandschaft, collagiert aus vielen Häusern.

Eine feinteilige Gebirgslandschaft, collagiert aus vielen Häusern.

Eine feinteilige Gebirgslandschaft, collagiert aus vielen Häusern.

Eine feinteilige Gebirgslandschaft, collagiert aus vielen Häusern.

Eine feinteilige Gebirgslandschaft, collagiert aus vielen Häusern.

Eine feinteilige Gebirgslandschaft, collagiert aus vielen Häusern.

Yang Yongliangs Portfolio umfasst außerdem Filmarbeiten, Installationen und Malerei, die Ihr auf seiner Webseite finden könnt.


kwerfeldein – Fotografie Magazin | Fotocommunity

 
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21. Juli 2014

21 Jul

Ein Beitrag von: Bastian Kalous

Me And The Land © Bastian Kalous


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Mit Wanderlust durch Kanada

21 Jul

Jonathan Moyal ist 25 Jahre alt und fotografiert seit sechs Jahren. Nach dem Abitur realisierte er sich den Traum von einer Reise durch Australien. Er kaufte sich eine Kamera, um Erinnerungen mitzubringen. Aber es war der Anfang von etwas, das heute eine Leidenschaft geworden ist, ja fast sogar eine Obsession, wie Jonathan schreibt: Die Kombination aus Fotografie und Reiselust.

Im Moment reise ich zum ersten Mal durch Kanada. Die Erfahrung ist neu für mich. Ich versuche, die Schönheit der Landschaft zu erfassen und sie mit Menschen in Beziehung zu setzen. Versuche, meine Reise in einen „lyrischen Epos“ zu verwandeln, indem ich spontan bin und trotzdem jedes minütliche Detail in Betracht zu ziehen.

Wenn man sich selbst inmitten solch einer spektakulären Landschaft befindet, kann man nur träumen und das Beste daraus machen, um die Schönheit der Lichter und Farben einzufangen. Ich möchte ein ehrliches Bild machen von dem, was ich fühle, was ich sehe. Es ist nicht einfach, ich arbeite daran.

„La course au cheval blanc“ nennt er die Serie, die auf seiner Reise enteht. Es sind Bilder, die Lust auf neue Abenteuer machen, auf Nachtwanderungen und wilde Wasser.

Ein Mann balanciert auf hohen Holzstegen.

Eine Frau beugt sich zu einer weißen Katze hinunter.

Eine Frau steht vor einem Tippi.Eine Frau steht im Profil vor einem Tippi. Ihre Haare fliegen im Wind.

Landschaft mit Bergen. Am Horizont ganz klein eine Preson.

Eine Person steht vor einem See. Im Hintergrund ein Berg.Eine Person am See. Im Hintergrund ein Berg.

Ein Pärchen steht in der Dämmerung zwischen Bäumen am See.

Ein zugefrorener Bergsee.Eine Person steht an einem Bach.

Eine Person läuft über steiniges Gelände.

Der Wald und ein See mit Sternenhimmel.

Ein See bei Dämmerung. Eine Person mit Fackel steht am Rand.Eine Frau sitzt am Rand eines Abhangs. Unter ihr ein Bach.

Eine Frau läuft am Rande eines Sees.

Eine Frau steht mit wehendem Kleid am Rand des Baches.

Mehr Bilder und Serien des französischen Fotografen Jonathan Moyal könnt Ihr auf seiner Webseite finden. Auch auf Facebook und Flickr ist er vertreten.


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Time Lapse Videos Made Easy

21 Jul

Extra photos for bloggers: 1, 2, 3

If you had the power to speed up time you could have romantic sunsets in under a minute or knit a scarf in just 30 seconds.

The Digital Time Lapse Camera gives you that magic! It takes high quality wide angle photos and smashes them into a ready-to-watch video at the touch of a button.

The latest version of our beloved Time Lapse Cam sports better quality optics, low light recording capabilities and a wide angle lens for more interesting shots.

Set it up on a shelf at a hoppin’ party or on a tripod in your growing garden and let it snap tonso pics and stitch them together for you.

Say buh-bye to intervalometers, complicated settings menus and hours of post processing. The Digital Time Lapse Cam is all the magic you need.

Make Time Lapse Vids at the Touch of a Button
$ 249 at the Photojojo Shop


© Britta for Photojojo, 2014. |
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Seoul, die jadegrüne Stadt

21 Jul

Ein Beitrag von: Arif Asci

Seoul ist ein ganz besonderer Ort auf Erden! Heutzutage hat fast jeder Dritte den Song „Gangnam Style“ auf YouTube gesehen. Ein hypnotisches Stück Musik und Tanz, das allmählich jeden, der es ansieht, dazu zwingt, mitzumachen. Psy ist der populärste Musiker Südkoreas.

„Gangnam“ ist so etwas wie die Avenue des Champs-Élysées in Paris, wo sich das Geld, Fashion- und Marken-Läden für einige der schönsten Mädchen von Asien aneinanderreihen. Was Psy in seiner Musik nun macht, ist, sich über diese versnobten, neureichen Leute lustig zu machen.

Während Korea vor 50 Jahren nur ein armes Bauernland war, genießt es nun, eine der weitentwickeltsten Wirtschaften der Welt zu sein. Und Seoul ist das glänzende Aushängeschild Koreas mit fast 15 Millionen Einwohnern. Während Weltkonzerne wie Samsung, LG und Hyundai High-Tech-Produkte verkaufen, werden koreanische Filme und TV-Serien in vielen Ländern konsumiert.

Ein Mann mit gemustertem Shirt auf der Straße.

Eine Frau in gestreiftem Shirt vor einem Zebrastreifen.

Als Straßenfotograf habe ich Gangnam tatsächlich nur ein einziges Mal besucht. Es hat mir nicht sehr gefallen und ich habe mich stattdessen gefragt, wo das bescheidenere koreanische Straßenleben zu finden ist, wie in Hungic, Insadong, Myongdong und versteckte schmanische und buddhistische Tempel hier und da, natürlich auch Marktplätze und kleine Gässchen.

Seoul liegt an einem Fluss, sogar einem richtig großen, doch leider verhindert die gierige Stadtplanung lockere Strände, an denen man sich wundern und Leute beobachten könnte. Aber das Stadtzentrum ist sehr dynamisch, besonders abends und sogar nachts, dann liegt ein unglaublicher Rhythmus in der Luft.

Eine Frau in grünem Kleid im Schatten.

Einige Frauen auf einem Fest.

Man kann Seoul nicht beherrschen oder gefangen nehmen, dafür nimmt sie dich sofort gefangen. Ich sage absichtlich „sie“, da Seoul ziemlich feminin ist. Die Farben der Stoffe, die koreanische Frauen tragen, sind so eizigartig, dass ich schnell anfing, mit diesen farbenfrohen Motiven zu spielen. Und ich denke, dass die Stadt generell eine besondere Farbe trägt: Jadegrün!

Meine erste Reise nach Seoul war vor vielen Jahren, 1998, und es war nur für ein paar Tage, sodass ich mich nur an die graue, feuchte Luft erinnere und an eine von einem Erdbeben zerstörte Straße. Leider! Ich habe kein einziges Foto von dieser Reise. Es war nur ein kleiner Zwischenstopp auf einer ziemlich billigen Rundreise von Hong Kong nach Taipei, Tokio und Seoul.

Zwei Menschen und ein Hund zu ihren Füßen.

Ein Dackel an der Leine auf der Straße.

2007 wurde ich eingeladen, eine Fotoausstellung in Seoul zu eröffnen, die mein Leben für immer verändern sollte. Es war ein Istanbul-Panorama mit Schwarzweißfotos. Während der dreiwöchigen Ausstellung wollte ich die pulsierende Stadt mit meiner sperrigen, mit Schwarzweißfilm geladenen 6×17-Panorama-Kamera festhalten, wie ich es seit vielen Jahren in Istanbul machte. Aber es hat nicht funktioniert!

Koreaner bewegen sich so schnell, die Stadt bebte vor Farbenfreude, ich konnte das so einfach nicht einfangen. In Istanbul konnte ich am Bosporus sitzen, ein Glas Tee trinken, ein paar Fischer, eine Katze und zwei Hunde für fast eine Stunde beobachten, dabei die Kamera bereit in meiner Hand und zum Beispiel, wenn ein Hund und die Katze anfangen zu kämpfen oder wenn eine Frau mit einem Schirm die Szene betritt, den Auslöser drücken.

Abstraktes Schattenspiel auf der Straße.

Tauben, durch gelbe Fähnchen hindurch fotografiert.

In Seoul passiert so etwas nicht. Teehäuser und Bier-Bars sind in Obergeschossen gelegen, sodass man nirgendwo draußen sitzen und die Leute beobachten konnte. Und wenn man mit ihnen Schritt halten wollte, müsste man rennen! Man sollte in die bunten Massen also nur mit einer kleineren Kamera eintauchen. Meistens hört man den Ruf: Pali! Pali! Das heißt „Schnell! Schnell!“

Die Digitalkameras waren damals (2007) noch nicht weit genug entwickelt, zumindest für meine Ansprüche. Ich hätte noch nicht einmal gedacht, dass ich mir jemals eine kaufen würde, aber dann weckte eine gebrauchte Kamera meine Aufmerksamkeit: Eine sehr handliche 6×12-Linhof!

Aber ich musste auch meinen verwendeten Film ändern. Nach fast einer ganzen Dekade lud ich meine Kamera mit Farbfilm und streunte durch die liebenswerten Straßen von Seoul. Ich erinnere mich daran, dass ich 20 bis 30 Filme pro Tag füllte, ausgezeichnete Labore meine Filme entwickelten und ich sogar schon am nächsten Tag die Kontaktabzüge sehen konnte. Koreaner sind die am härtesten arbeitenden Menschen auf diesem Planeten!

Eine Spiegelung auf einer grün gefliesten Wand.

Bunte Regenschirme vor einem Waldweg.

Innerhalb von nur drei Wochen fühlte ich, dass ich meine fotografische Vision vielleicht auf eine neue Ebene würde heben können. Und es passierte tatsächlich. Als ich nach Istanbul zurückkam, hatte ich schon einen Vertrag mit einem koreanischen Verlag in der Tasche, um bald zurückzukommen, dort noch ein paar Monate zu arbeiten und ein Farb-Portfolio über Seoul zu veröffentlichen.

Als ich dann wieder nach Seoul kam, fühlte ich mich wie zuhause. Die U-Bahn ist die vielleicht leichtverständlichste, obwohl sie eine der größten der Welt ist und die Stadt hatte so viele Vorteile gegenüber Peking, Shanghai, Hong Kong und Tokio. Große Abwechslung beim Essen der Straßenverkäufer, extrem günstig und köstlich!

Die meisten Sehenswürdigkeiten der Stadt lassen sich zu Fuß leicht erreichen, was für einen Straßenfotografen sehr wichtig ist. Und das Wichtigste: Koreaner sind so freundlich, so hilfsbereit Fremden gegenüber, besonders jemandem, der sie mit einer Kamera anschaut.

Dieser Artikel wurde von Aileen Wessely für Euch aus dem Englischen ins Deutsche übersetzt.


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20. Juli 2014

20 Jul

Ein Beitrag von: Barbara Beiser

Zeitfenster © Barbara Beiser


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browserFruits Juli, Ausgabe 3

20 Jul

Unsere kleine Sommerpause ist zu Ende. Ab morgen geht es wieder wie gewohnt auch mit längeren Texten zu den Artikeln weiter und hin und wieder ergänzt noch ein mittäglicher Artikel in der Kategorie Vollbild unseren Kwerfeldeintag. Wenn Ihr selbst noch in den Sommerurlaub fahrt, keine Angst, Ihr könnt nachträglich alle erschienen Artikel lesen. Ein Klick in unser Archiv genügt.

 

Fotospecial: Island

Flickr

500px

 

Deutschsprachig

• Der Deutschlandfunk hat einen schönen Beitrag über Lee Miller: „Ein Supermodel als Kriegsfotografin“. Ihr könnt den Beitrag lesen oder anhören.

• Krautkopf hat ein einzigartiges Privat-Dinner veranstaltet und die ersten Bilder gibt es hier. Großartige Foodaufnahmen mit tollen Rezepten.

• Ignant zeigt die Portraits der spanischen Fotografin Christina Hoch, die ihre schöne sommersprossige Familie in ihren festhält.

 

International

• Countrysänger Marty Stuart portraitierte über Jahrzehnte hinweg Größen der Country-Musik und zeigt im Rahmen der Serie „American Ballads: The Photographs of Marty Stuart“ unter anderem ein Portrait von Johnny Cash kurz vor seinem Tod.

• Das Manhattanhenge, ein Phänomen, bei dem die untergehende Sonne in gerader Linie durch die Schluchten der Ost-West-Straßen von Manhattan in New York City fällt, fiel dieses Jahr wegen schlechten Wetters aus. Fotograf Sion Fullana nahm seine Kamera dennoch in die Hand und fing die Reaktionen der New Yorker ein.

• Die kleine Sophia wurde nur sechs Wochen alt. Ihrem trauernden Vater blieben nur Fotos, auf denen sie mit Kanülen und Schläuchen im Brutkasten lag. Er fragte Photoshopper nach Hilfe und bekam mit Liebe editierte Bilder zurück.

• Selbst aus den Titel- und Profilbildern auf Facebook schaffen es manche Leute, noch Kust zu machen, wie Nikki, die sich in Filme montiert.

• 33 Fotografen zeigen ihre Definition von Intimität. (NSFW)

• Anna Keville Joyce ist Foodstylistin und illustriert nach ihrer Hommage an ihren Wellensittich jetzt osteuropäische Hauptstädte.

• Bokeh? Langeweilig. Achja? Dann schaut mal, was Takashi Kitajima in Tokyo macht.

• Sehr toll: Diese Karte zeigt an, welche Städte von der ISS bei Nacht fotografiert wurden (mit Link zum Foto). Einige europäische Stadt sind auch dabei.

• Amy Friend bohrt Löcher in alte Fotos und lässt Licht hindurchstrahlen. Sie erzeugt dadurch einen magischen Effekt und definiert diese Fotos auf ganz eigentümliche Weise.

 

Neuerscheinungen und Tipps vom Foto-Büchermarkt

Buchtipps

• „Captured. Der Mythos Tour de France in gewaltigen Bildern“*. Der Fotograf Tino Pohlmann hat die Tour de France als Fotograf begleitet, mit ihr gelebt und gelitten. Das Buch ist bei Seltmann & Söhne erschienen und kostet 45 €.

• Ingo Gebhard fängt die Naturgewalten seiner Heimat in Landschaftsaufnahmen sowie die Bewohnern des deutschen Nordens, denen das Meer ins Gesicht geschrieben steht in Portraits, ein. „Ingo Gebhard: Meer-Menschen“* ist im Verlag Hatje Cantz für 39,80 € erschienen.

 

Zitat der Woche

Art is the only thing you cannot punch a button for. You must do it the old-fashioned way. Stay up and really burn the midnight oil. There are no compromises.

Leontyne Price –

Mehr Zitate

 

Videos

Kirsty Mitchell hat ein neues Foto für ihre Wunderland-Serie. Das aufwändige Making-of könnt Ihr hier sehen.

 

* Das ist ein Affiliate-Link zu Amazon. Wenn Ihr darüber etwas bestellt, erhält kwerfeldein eine kleine Provision, Ihr bezahlt aber keinen Cent mehr.


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Der Pictorialismus des Matteo Varsi

20 Jul

Die Atmosphäre in der Arbeit von Matteo Varsi hat mich gleich in ihren Bann gezogen. Seine Bilder scheinen auf das Wesentliche reduziert zu sein, sie strahlen eine ungeheure Ruhe aus. Jedes Bild lässt die intensive Auseinandersetzung mit Film, Kamera und fotografischem Prozess erahnen, die für den Fotografen die Faszination dieses Handwerks ausmacht.

Lochkameras gehen auf die Ursprünge der Fotografie zurück. Eine Lichtspur, die ein Bild zeichnet. Ich liebe das, weil ich keine künstlich konstruierten Bilder mag. Mit einer Lochkamera gehst Du den Weg zurück zur reinen Fotografie. Mir gefällt die Idee, beim Fotografieren still zu verweilen, ohne Linse zwischen mir und dem Motiv. Für mich ist das so etwas wie ein natürliches Ritual, ich bin nur ein unsichtbarer Beobachter des ewigen Schauspiels der Natur.

Die Wahl abgelaufener Materialien erlaubt es mir, die Bilder, die ich im Kopf habe, umzusetzen. Ich war schon immer von Malern und Zeichnern aufgrund ihres Bildstils beeinflusst. Durch die Benutzung dieser Materialien versuche ich, Fotografie dem Pictorialismus anzunähern, das ständige Wechseln des abgelaufenen Materials kommt der großen Farbpalette eines Malers gleich.

Eine Frau mit dem Rücken zum Betrachter

Panorama von Strandszenen

Eine Küstenlandschaft

Menschen am Strand

Eine Person steht im Wasser

Menschen am Strand

Eine Person ist von hinten zu sehen

Doppelbelichtung einer Frau

Kinder und Enten am Strand

Ein muskulöser Mann vor einer Wand

Eine Person steht im Wasser

Menschen an einer Küste

Eine Person steht auf einem Felsen

Eine Person steht in flachem Wasser

Eine Frau lehnt an einer Wand

In unserer Welt der ständigen digitalen Bilderflut scheinen diese Bilder aus der Zeit zu fallen. Nicht einfach zeitlos, sondern entschleunigend wirken sie beim längeren Betrachten. Der Anspruch, in Stille vor einem Motiv zu verweilen, erscheint umso wichtiger und kostbarer in der Hektik des Alltags, in dem Motive ständig wechseln.

Matteo Varsi lebt in seiner Heimatstadt Levanto in Italien. Seine Bilder sind auch auf Flickr zu finden, Drucke sind bei Artflakes erhältlich.


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19. Juli 2014

20 Jul

Ein Beitrag von: Daniel Book

Landschaftsfotografie: Ein Weg führt durch die Mitte eines Waldes, in dem seitlich Licht einfällt.


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18. Juli 2014

18 Jul

Ein Beitrag von: Charlotte Grimm

© Charlotte Grimm


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