Ein Beitrag von: Mariola Zoladz

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Während wir in den letzten Zügen zur Auswertung unserer Aktion mit Wacom liegen, lohnt sich für Euch heute ein Blick auf Facebook. Hier verlosen wir einen Gutschein für ein Acrylbild mit Aufhängung von Saal Digital im Wert von über 100 €. Die Verlosung läuft jedoch nur noch bis heute Abend um 20 Uhr, also nicht trödeln, sonst verpasst Ihr es. Und nun viel Spaß mit den browserFruits.
Fotospecial: Irrlichter
Flickr
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Deutschsprachig
• Sieben interessante Tipps für Smartphone-Fotos.
• Herr Ripke, wenn man schon auf’s Burning Men geht, dann bitte im Goldanzug, Prinzessinnenkostüm oder nackt. Aber schicke Bilder.
• Wie groß diese Welt ist und wie nahezu unbedeutend klein wir wirken, zeigen diese Fotos.
• Für manche Experimente lassen einige Fotografen tatsächlich ihre Kamera kochen.
• Den Jugendfotopreis gibt es nun schon seit über 50 Jahren. Die Gewinnerbilder geben nicht nur Einblick in jugendliches Lebensgefühl, sondern zeigen auch politische und gesellschaftliche Veränderungen. Einestages zeigt einige der spannendsten Fotos.
International
• Die diesjährigen Finalisten der EyeEm Awards sind herausragend. Mobile Fotografie noch als separate Kategorie zu sehen, fällt angesichts dieser Bilder schwer.
• Landschaftsfotografen wird ja immer angekreidet, dass sie – insbesondere was Farben betrifft – übertreiben. Es gibt jedoch Orte auf dieser Erde, die ganz ohne HDR und Photoshop eine bunte Farbigkeit innehaben, die kaum zu glauben ist.
• Ihr kennt sicher das Sprichtwort „Warum in die Ferne schweifen, wenn das Gute liegt so nah?“ Das dachte sich auch Matthew Albanese auch und baut seither Landschaften einfach selbst.
• Datenvisualisierung küsst Fotografie: Der südafrikanische Fotograf Dillon Marsh kombiniert Fotos von Kupferminen mit computergenerierten Volumen, die das Fördervolumen einer jeden Mine darstellen.
• Wie sieht der Alltag von amerikanischer Soldaten aus? Magnum-Fotograf Peter van Agtmael zeigt seinen ernüchternden Einblick und entzaubert ein wenig den Traum, den uns Hollywood gern glauben lässt.
• Portrait-Doppelbelichtungen kann man auch anders gestalten: David Samuel Stern schneidet sie aus und flechtet sie ineinander. Das Ergebnis ist verblüffend.
• Ungarische Nachkriegshäuser haben eine erstaunliche Farbenvielfalt. Katharina Roters sie dokumenntiert.
• Die tschechische Fotografin Dita Pepe stellt sich ihr Leben vor und wie es aussehen könnte. Dafür fotografiert sie sich kurzerhand selbst mit verschiedenen Männern und Kindern.
• Die Gewinner des Traveller Photo Contests von National Geographic sind auch sehr sehenswert.
Neuerscheinungen und Tipps vom Foto-Büchermarkt

• „Flight Attendants“* ist ein Fotobuch von Brian Finke. Er verbrachte zwei Jahre seines Lebens damit, durch die Welt zu fliegen und uniformierte Flugbegleiterinnen zu fotografieren. Das Buch ist bereits etwas älter, wird aber momentan frisch auf Lensculture vorgestellt.
• Seit 20 Jahren bereist Marco Paoluzzo Island und fotografiert leidenschaftlich die großartige Landschaft. In „Iceland: My zen garden and other stories“* zeigt er seine Lieblingsbilder, darunter einige unveröffentlichte.
Zitat der Woche
If you wait, people will forget your camera and the soul will drift up into view.
Steve McCurry –
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Videos
Ryan Tatar fotografiert am liebsten analog und lässt seine Bilder crossen. Ein kleines Video berichtet über seine Arbeit.
Diese Portraits wurden aufgenommen, als die Personen einen Stromschlag bekamen.
Nochmal Burning Man, hier aber als Zeitraffer-Video:
* Das ist ein Affiliate-Link zu Amazon. Wenn Ihr darüber etwas bestellt, erhält kwerfeldein eine kleine Provision, Ihr bezahlt aber keinen Cent mehr.
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Ein Beitrag von: Tamara Skudies
Lomography startete im Juli 2013 auf Kickstarter das Petzval-Projekt. Mit Hilfe von über 3.000 Unterstützern und mit Zenit konnten sie die Petzval produzieren! Die Linse ist eine Neuauflage des legendären Petzval-Objektivs aus dem Jahr 1840, das in Wien entworfen wurde.
Das Petzval-Objektiv war die erste Portraitoptik in der Fotogeschichte und wurde von Josef Maximilian Petzval konstruiert. Die Linse hatte damals zwei Verbesserungen gegenüber den schon vorhandenen Objektiven. Zum einen war es mit einer Blende von 3.6 etwa 22 Mal lichtstärker und zum anderen wurde die Zusammensetzung der Linsen zum ersten Mal berechnet anstatt nur geschätzt.
Das von Voigtländer produzierte Objektiv wurde bis 1862 60.000 Mal hergestellt. Ein Nachteil der Konstruktion war ein starker Schärfeabfall an den Rändern, der heutzutage aber zugleich den Charme des ganzen Objektives ausmacht.
Das neue Petzval-Objektiv wird aus Messing gefertigt und verfügt über eine Glasoptik von Zenit. Der „Nachteil“ der alten Konstruktion wurde natürlich beibehalten, denn ein modernes Objektiv, das die Feldkrümmung minimiert, sollte es ja nicht werden. Das verleiht den Bildern den besonderen Look.

Möchte man weiche Bilder, nimmt man eine offene Blende und will man mehr Schärfe, nutzt man eine der kleineren. Mit einer Brennweite von 85 mm ist sie perfekt für Portraits geeignet. Zudem passt die Linse je nach vorliegendem Anschluss auf (analoge und digitale) Canon-EF- und Nikon-F-Kameras. Man bekommt zu der Linse ein Paket verschiedener Steckblenden von f/2.2 bis f/16 und kann vier weitere experimentelle Steckblenden zusätzlich erwerben.
Fokuslänge: 85 mm
Maximale Blende: f/2.2
Blenden: Waterhouse Blendenset, bis zu f/16
Bildkreis: 44 mm
Bildfeld: 30°
Linsenaufsätze: Canon EF und Nikon F
Elektronische Kontakte: Nein
Geringste Fokusdistanz: 1 m
Fokus Mechanismus: Gear Rack Focusing
Filtergewinde: 58 mm
Bildkreis: 44 mm



Das Auspacken der Linse war schon toll, denn wenn man sie in die Hand nimmt, gibt sie einem das Gefühl einer besonderen Wertigkeit. Die Verarbeitung war bei meinem Modell gut und die Aufmachung war sowieso atemberaubend schön.
Ich hatte die messingfarbene Variante und wurde glatt gefragt, ob das eine Leica sei, obwohl hinten ein hässlicher schwarzer Canonklotz dran hing. Das ist eigentlich der einzige Nachteil, denn ich hätte die Optik viel lieber für M42 oder meine Pentacon Six, denn Adapter auf Canon- oder Nikonmodelle sind ja heutzutage kein Problem. Mit dem Wunsch bin ich, glaube ich, auch nicht die einzige.



Ich testete die Linse mit meinen analogen Canons (EOS 1000 oder EOS 500) und mit meiner digitalen Canon 5D Mark II. Für Portraits machte ich ein paar Termine aus, um zu sehen, wie die Bilder damit werden. Am meisten machte ich jedoch mit ihr Naturaufnahmen. Für beides ist die Linse geeignet.
Bei Portraits würde ich aber zu einer geschlosseneren Blende raten. Meine meisten Bilder sind mit f/2.2, f/2.8 oder f/4 gemacht. Die Blende 6 hatte ich nicht und 8 war mir zu klein, da ich ein Freund von geringer Schärfentiefe bin. Somit hatte ich ein paar unscharfe Ergebnisse, mit denen ich aber gut leben konnte.
Mit der Zeit bekommt man aber ein Gefühl dafür, mit der Linse und ihrem besonderem Einstellrad links unten am Objektiv scharf zu stellen. Mich hat diese Art des Scharfstellens begeistert und ich finde es sogar praktischer als die übliche Variante. Etwas umständlich ist eher die Blendeneinstellung, da man für jede Blendenöffnung eine Stecklinse besitzt, die man oben in das Objektiv stecken muss.
Auch daran gewöhnt man sich mit der Zeit und meistens habe ich auch nicht oft gewechselt. Die Steckblenden haben an den Seiten zwei schmale Stücke, die man an seine Optik anpassen kann, damit sie nicht herausfallen können. Ich konnte dies beim Testgerät natürlich nicht machen und habe die Optik immer auf unendlich oder ganz nah gestellt, damit ich die Stecklinsen nicht verliere.


Leider habe ich keine Tests mit Blende 8 oder aufwärts gemacht, was mich wirklich ärgert. Dafür baute ich mir aus einem festen schwarzen Papier meine eigene experimentelle Steckblende mit Herzform, die mir sehr viel Spaß bereitet hat.
Zudem nutzte ich die Optik im botanischen Garten mit einer +2-Nahlinse, die es mir ermöglichte, näher an meine Motive ran zu gehen. Der „Swirl“-Effekt ist zum Glück nicht bei jedem Hintergrund möglich, was auch das Fotografieren mit einem schönen weichen Bokeh ohne die runde Unruhe ermöglicht.
Beachten sollte man auch die Unschärfe im Randbereich, die das Scharfstellen erschwert oder sogar unmöglich macht. Der Schärfepunkt sollte also eher zentral liegen. Wer absolute Schärfe wünscht, sollte sich eine andere Linse kaufen. Für mehr Schärfe ist es wohl besser, mit geschlossener Blende zu fotografieren, aber ich wollte ja den Charme der Linse unbedingt haben mit der ganzen Unschärfe. Im offenen Blendenbereich sind die Ergebnisse eher weich und haben einen geringen Schärfebereich.


Die Optik ist eher was für Fotos mit Charme als für technisch perfekte Bilder. Aber gerade deshalb habe ich mich in sie verliebt. Wäre der Preis nicht 549 €, würde ich mir sicher auch eine kaufen. Der Andwendungsbereich der Optik liegt meines erachtens hauptsächlich bei Portraits und Naturaufnahmen. Dafür finde ich den Preis etwas zu hoch, aber sie lässt mir nach wie vor keine Ruhe. Im großen und ganzen ist der Preis okay für die Optik, sie ist nun einmal etwas ganz Besonderes und mit keiner anderen Linse zu vergleichen.
Als die Linse vorgestellt wurde, hätte ich sie schon am liebsten gehabt. Dann bekam ich die Möglicheit, sie zu testen und hatte die Angst, dass wenn ich sie erst einmal hätte, ich sie auch wirklich unbedingt brauche. So ist es nun auch und mein Verstand kämpft mit meinem Herzen.

Ich hatte nicht wirklich irgendwelche Erwartungen an die Linse, außer daß ich sie wohl noch schöner als mein Helios 58 mm ist, das ja auch einen leichten Swirl-Effekt hat. Viele fragen ja, warum man sich ein teures Petzval kaufen sollte, wenn es das Helios günstig gibt. Ich konnte jetzt beides vergleichen und muss sagen, dass das Petzval noch mal einen stärkeren Charme auf Fotos bannt als das wirklich tolle Helios.
Falls sich ein edler Spender findet oder jemand sein Petzval günstig verkaufen will – ich nehm’s gern! Jetzt gibt es ja bald die Möglichkeit, die Optiken in den Geschäften zu begutachten und sicher auch mal an seiner Kamera zu testen. Macht dies aber nur, wenn Ihr den passenden Geldbeutel dafür habt!
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Ein Beitrag von: Jonas Hafner
Während meines Staatsexamens bekam ich als viertes Prüfungsfach Augenheilkunde zugelost. Zu dieser Zeit konnte man sich auf Facebook kaum noch vor Kirschblütenfotos retten. Mich dagegen starrten Hunderte mehr oder minder kranke Augen an. Als ich irgendwann das Lehrbuch zur Seite legte und betrübt zu meiner verstaubten Kamera sah, kam mir eine Idee.
Immer wieder hört man, dass Fotografen ein gutes Auge haben müssten. Viel wichtiger als eine gute Kamera sei dies. Doch wie sehen diese Augen eigentlich aus, die durch den Sucher blicken und die Welt auf eine ganz besondere Weise betrachten?
Im Juli hatte ich die Chance, dieser Frage auf den Grund zu gehen und die Augen vieler wunderbarer und talentierter Fotografen abzulichten, um schlussendlich ein kleines Gruppenbild zu basteln.
Eine der Teilnehmerinnen brachte mir extra ihre Makroringe zum Treffen mit, sodass ich mein Projekt umsetzen konnte, denn ein Makroobjektiv besitze ich leider nicht. Das Ganze war gar nicht so einfach und auch die Fotografen, die dieses Mal vor der Kamera standen, mussten sich ganz schön anstrengen, die Augen offen zu halten, während ich mit dem Objektiv so nah kam.















Ob sich die Augen von Fotografen nun von denen anderer Menschen unterscheiden, mag ich nicht zu beurteilen, jedoch verbinde ich mit jedem einzelnen Auge eine Person, die mir während des Treffens ans Herz gewachsen ist. Und zum ersten Mal habe ich wirklich das Gefühl, den richtigen Augenblick festgehalten zu haben.
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Der lettische Fotograf Victor Napreyenko interessiert sich für viele Bereiche der Fotografie, aber eine besondere Vorliebe hat er für Spinnen. Gleich in zwei Serien hat er sich diesen kleinen Wesen gewidmet. Und ja, Ihr ahnt es, diese Bilder sind nichts für schwache Nerven.
Und auch, wenn ich keine große Angst habe und Victors Faszination für Spinnentiere durchaus nachvollziehen kann, so kribbelte es mich doch beim Anblick seiner Bilder. Während in seiner ersten Serie das Augenmerk auf deren Webkünsten liegt, kommt er den Tierchen in seiner zweiten Serie wirklich nahe und zeigt darin Körperteile und Exoskelette einer Vogelspinne als Makroaufnahmen.
Es war ein früher, regnerischer Morgen und ich beschloss, in den Wald spazieren zu gehen. Mit meiner Kamera auf der Suche nach etwas Interessantem, etwas Inspirierendem. Ich ging tiefer in den Wald und bemerkte allmählich einige Spinnennetze bedeckt mit Regentropfen um mich herum. Mich faszinierte deren Form, die ich bis dahin noch nie gesehen hatte. Es erinnerte mich an kleine Berge, Hügel und wie sich aus chaotischen Verflechtungen Formen bilden.







Ich fand es schon immer spannend, genauer hinzusehen, die Texturen und Formen im Detail zu betrachten. Trotz der Tatsache, dass Vogelspinnen giftige Raubtiere sind, fühlen sie sich weicher und angenehmer an als Samt. Solche ungewöhnlichen Kombinationen ziehen gern meine Aufmerksamkeit auf sich.






Weitere Serien von Victor findet Ihr auf Behance.
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There’s nothing quite as sweet as new love.
After only 2 days it’s safe to say – the whole internet is in love with Hyperlapse.
The new app from Instagram, lets you make butter smooth timelapse videos at the push of very few buttons.
Admit it, you’re in love too.
If not now, you will be soon. You just need to get to know Hyperlapse a little better.
That’s why we’ve spent the last couple days, moving at 12x times our regular speed, learning the ins, the outs, the how to’s and how not’s of Hyperlapse. We’re here to share them with you!
Learn to shoot ‘em, pick up a few editing tips, see a ton of inspiring vids and get ready to start totally crushing.
The Ultimate Guide to Hyperlapse Mastery(…)
Read the rest of How to Make Hyperlapse Videos that Totally Wow! (899 words)
© laurel for Photojojo, 2014. |
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