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Archive for the ‘Equipment’ Category

3. Dezember 2014

04 Dec

Ein Beitrag von: Sebastian Freitag

© Sebastian Freitag


kwerfeldein – Fotografie Magazin | Fotocommunity

 
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Holding onto Light

03 Dec

Holding onto Light, originally uploaded by hitkaiser.


MadridPixel

 
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3. Türchen: Calin Kruse

03 Dec

3. Türchen

Ganz vorsichtig öffnen wir unser drittes Türchen, denn Herausgeber und Fotograf Calin Kruse hat es mit sechs Gewinnen ganz schön prall gefüllt. Heraus purzeln fünf Ausgaben der aktuellen Ausgabe des Magazins „dienacht“ sowie ein Exemplar des Buchs „Schmetterling“.

Aber eins nach dem anderen. Das „dienacht“ – Magazin für Fotografie, Gestaltung und Subkultur – kennt Ihr vielleicht schon, denn wir sind große Fans und haben es schon öfter vorgestellt. Einzelne Beiträge aus den Magazinen wurden auch bereits mehrfach für die LeadAwards nominiert.

In unserem Türchen liegt gleich fünf mal die aktuelle Ausgabe Nummer 15. Darin enthalten sind Künstler, Fotografen und Designer wie Sarah Sudhoff, Francesca Romeo, Tito Mouraz, Julia Sonntag, Aaron McElroy, Axel Beyer, Tatiana Tcherkezyan, David Einwaller sowie Fotobuchrezensionen und mehr.

Jede Ausgabe ist zweisprachig (Deutsch und Englisch) und auf 1000 Exemplare limitiert. Das Magazin hat 126 Seiten, ein Format von 15 x 18 cm und kostet 7 €.

Cover: dienacht Ausgabe 15Buchcover: Schmetterling

Dazu legt Calin ein ganz persönliches Buch: „Schmetterling“. Es ist sein eigenes mit intimen schwarzweiß-Fotografien, das bereits in der zweiten Auflage erscheint. Mit 64 Seiten kostet es 20 €. Die Bilder daraus sind ein Fotoexperiment: Ein unbekanntes Mädchen, ein Abend, sich fallen lassen.

Um eines der Produkte zu gewinnen, schreibe einen Kommentar mit Deinem Wunschgewinn unter bürgerlichem Namen und gültiger E-Mail-Adresse bis heute um 24 Uhr. Danach verlosen wir sie per Zufallsgenerator unter allen Kommentatoren. Die genauen Gewinnspielregeln findest Du hier. Viel Glück!


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Fotografie mit flimmernden Fäden

03 Dec

Ich traf den chilenischen Künstler Jose Romussi in seinem Berliner Atelier. Eingedeckt mit Künstlerbüchern, Fäden und Nadeln, einer Nähmaschine und inspirierender Kunst an den Wänden lud der kleine Studier- und Arbeitsraum zu einem längeren Gespräch ein.

Vor einiger Zeit begann ich, mich für fotografische Collagen zu interessieren, die mit Fäden gearbeitet sind. Als eine der Gründerinnen der „Stick- und Fadencollage“ gilt Annegret Soltau, die private Bilder unter Berücksichtigung eines biografischen Hintergrunds vernäht hat.

Neuere Beispiele stammen von Maurizio Anzeri, Melissa Zexter, Claudia Gutierrez oder Inge Jacobson.

Ich stieß schließlich im kürzlich im Gestalten Verlag erschienenen Buch „The Age of Collage“ auf Jose Romussis Kunst. Besonders interessant fand ich das Zusammenspiel aus historischen Fotografien und neuzeitlichen Elementen.

Mann mit roten und blauen Fäden.

Fotografie mit Stickerei.

Jose ist ein chilenischer Künstler, der eigentlich Landschaftsarchitektur studiert hat. Damals war dies, wie er berichtet, eher ein Versuch, bestimmten gesellschaftlichen Erwartungen zu entsprechen. Ein großes Bedürfnis, sich künstlerisch auszudrücken, verspürte er aber schon während seiner Studienzeit, als er bemerkte, dass Landschaftsarchitektur nicht zu seiner Berufung gehört.

Zur Kunst kam er eher durch Zufall. Ein Bekannter aus Amerika fragte ihn, ob er ein Künstler sei und er sagte spontan, aber nicht unüberlegt: „Ja!“ Der Bekannte bat ihn, ein paar Arbeiten zu schicken. In kürzester Zeit erstellte Jose Romussi eine große Anzahl an Collagen, auf denen er unter anderem Bilder seiner Familie integrierte. Er zeigte die Arbeiten dem Bekannten, der ihm begeistert ein Kooperationsprojekt vorschlug.

Fotocollage zweier Personen.

Nach einigen Wochen war er genauso gut wie Freunde, die Kunst an der Universität studierten. „Das war der aufgesparten Leidenschaft zu verdanken“, erzählt Romussi. Schnell hatte er sich in der Künstlerszene einen Namen gemacht. Ein stolperhafter Einstieg in die Kunst, der nur knappe drei Jahre zurückliegt.

Seitdem hat Jose Romussi an einer Vielzahl ein Einzel- und Gruppenausstellungen teilgenommen und plant die nächsten Künstleraufenthalte in New York und Chile. Die nächsten Jahre möchte er gern in der Welt unterwegs sein und seine Technik verfeinern. Eine Rückkehr zur Landschaftsarchitektur scheint eher ausgeschlossen.

Torrero © Jose Romussi

Dabei wertschätzt Romussi insbesondere die Bedeutung des Austauschs mit anderen. Vor allem in der Anfangszeit, in der sich sein künstlerisches Selbstbild langsam manifestierte, schätzte er die wohlwollende, aber auch kritische Rückmeldung seiner Freunde.

Regelmäßig arbeitet Jose Romussi eng mit anderen Künstlern zusammen. Durch die unterschiedliche Expertise, so berichtet er, käme es zu Synergie-Effekten, die ihn und andere weiterbrächten. So kam es beispielsweise zum Projekt „String Figures“, auf denen Personen, ähnlich einem Fingerspiel, Schriftzüge, U-Bahnkarten und Symbole zwischen den Händen spannen. Das Projekt entstand mit der Fotografin Rocio Aguirre Venegas.

Fingerspiel und Mann

Fingerspiel und Mann.

Wie arbeitet Jose Romussi? Er zeigt mir einige neuere Arbeiten und berichtet, dass jede der großformatigen Stickereien mehr als zwei Monate Zeit (und Geduld) benötigt. Romussi verwendete insbesondere am Anfang Vintagefotografien und vernähte die eingefrorenen Tänzerinnen und Ballerinas.

Er spricht begeistert davon, wie er die Fotografien der Ballerinas entdeckte. Die vernähten Tänzerinnen waren eine der ersten Fadencollagen, die er gestaltete. Durch die Verknüpfung der Schwarzweiß-Fotografien mit den farbigen Fäden gewinnen die Arbeiten an starkem Kontrast und wirken lebendig.

In meiner Arbeit versuche ich, meine Ideen eher intuitiv umzusetzen. Ich fertige anfangs Zeichnungen an und arbeite ein Konzept aus, aber oft entdecke ich nur über die Zeit vielfältige Schichten, die zu Beginn nicht planbar sind.

Tänzerin und Stickerei

Letztes Jahr nahm Jose Romussi an einer Ausschreibung der Neuen Gesellschaft für Bildende Kunst (NGBK) zum Thema „Kunst im Untergrund“ teil und wurde mit 12 anderen Künstlern aus 380 weltweiten Einreichungen ausgewählt, die Berliner U-Bahn mit Kunst zu bespielen.

Seine großformatigen Portraits verzierte er mit Symbolen, Schrift sowie Linien und lehnte sie konzeptuell an Pop-Art und Graffiti-Kunst an. „Die Bilder geben […] keine detaillierte Auskunft über das Leben eines Individuums, sondern transportieren Lebensgefühle“, heißt es im Ausstellungskatalog zu „Kunst im Untergrund“. Im Zentrum der Arbeiten stehen Gefühle junger Menschen, die das Großstadtbild prägen.

Porträit und Stickerei.

Jose Romussi erzählt, dass viele Leute glauben, dass er diese Technik von seiner Mutter oder Großmutter gelernt habe. Tatsächlich hat er sich das Sticken und Vernähen selbst beigebracht und nur bei schwierigen Projektideen Freunde um Rat gebeten.

Er zeigt mir die feinen Nadeln, mit denen er die Bilder verstickt. Da das Papier leicht reißt, muss er sehr sorgfältig arbeiten. So auch bei einer aktuellen Arbeit, die in Kooperation mit der Künstlerin Amanda Charchian entstand. Jose Romussi nutzte eine ihrer Fotografien und nähte der abgebildeten Frau ein schwarzes Rückgrat ein. Seine neueren Arbeiten der „Xserie“ wirken morbider und düsterer als seine vorangangenen Arbeiten. Sie markieren auch eine neue Phase seines künstlerischen Schaffens, die sich stärker inhaltlichen (statt ästhetischen) Gesichtspunkten widmet.

Frau mit genähten Knochen

Frauen mit Augen

Jose Romussis Stickereien, die nicht nur Fotografien, sondern auch Landschaftsaufnahmen und Zeitschriften verzieren, stellen eine spielerische Auseinandersetzung mit Bildsprache und Bildästhetik dar. Ungewöhnliche Materialien setzt er derzeit auch in skulpturalen Arbeiten ein, die mit Holz, Stecknadeln und Nägel verarbeitet sind.

Mehr über Jose Romussis Arbeiten findet Ihr auf seiner Webseite.


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2. Türchen: Viddy

03 Dec

2. Türchen

Zusammen mit der Pop-Up Pinhole Company öffnen wir unser zweites Adventskalendertürchen und geben den Blick auf ein Bastelset für eine Lochkamera aus Pappe frei. „Viddy“ heißt das gute Stück und konnte dank Kickstarter realisiert werden.

Der Aufbau der Kamera dauert etwa eine halbe Stunde, kommt ohne scharfe Gegenstände oder Kleber aus und ist daher auch für Kinder super geeignet. Sie wurde ausführlich bei Workshops an Schulen mit Kindern ab 11 Jahren getestet. Was nicht heißt, dass sie Erwachsenen keinen Spaß machen würde.

Pappkamera zum Basteln

Lochkamerabild von LiegestühlenLochkamerabild einer Frau

Sowohl mit Kleinbildfilmen als auch Mittelformat kann man die Lochkamera „Viddy“ nutzen. Wer nur Mittelformat allein nutzen möchte, der kann sich mit der kleinen Schwester, der „Videre“, anfreunden.

Die Viddy gibt es in vier Farben: grün, schwarz, blau und rot. Sie kostet umgerechnet etwa 51 €, die Versandkosten nach Deutschland betragen 15 €. Unser heutiger Gewinner darf sich über eine Bastelzeit mit der Viddy in seiner Lieblingsfarbe freuen.

Um die Viddy zu gewinnen, schreibe einen Kommentar mit Deiner Wunschfarbe unter bürgerlichem Namen und gültiger E-Mail-Adresse bis heute um 24 Uhr. Danach verlosen wir sie per Zufallsgenerator unter allen Kommentatoren. Die genauen Gewinnspielregeln findest Du hier. Viel Glück!


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2. Dezember 2014

03 Dec

Ein Beitrag von: the decent exposure

Eine Halle und eine Frau


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Reisebericht: Quer durch die Highlands

02 Dec

Ein Beitrag von: Alexander May

Ewig davon geredet. So oft erträumt. Sich ausgemalt, wie es sein könnte. Dann, im Februar dieses Jahres, die Flugtickets gebucht. Sechs Monate lang ausharren; abwarten, endlich dem Berliner Großstadt-Moloch entfliehen zu können. Die Monate vergingen, glühendes Entgegenfiebern breitete sich aus und im August war es dann endlich so weit. Acht Tage nur wir zwei und die westlichen, schottischen Highlands.

Da wir schon einmal in Glasgow gewesen sind, fiel es uns glücklicherweise nicht schwer, unseren Mietwagen nach der Ankunft zu finden. Ehe wir uns versahen, saßen wir schon in unserem „cozy“ Kleinwagen auf dem Motorway Richtung Fort William, unserem Ziel in den westlichen Highlands.

Wir waren kaum eine halbe Stunde unterwegs und schon erstreckte sich östlich von uns der größte See Schottlands, Loch Lomond. Noch nicht einmal in den Highlands angekommen, dachten wir, dass es gar nicht mehr besser werden könne. Obwohl ich aus Mecklenburg-Vorpommern stamme und mit der Müritz der größte See Deutschlands quasi vor der Haustür lag, hatte Loch Lomond doch eine so eigentümliche, seltsame Wirkung auf uns, dass wir dort hätten ewig verweilen können.

Eine Frau steht an einem See

Weiter auf der A82 passierten wir die Bridge of Orchy und somit den Übergang von den Low Lands in die Highlands. Man kann das Gefühl schwerlich beschreiben, das uns während unserer Fahrt durch kilometerweite Ebenen durchströmte. Wir hielten gefühlt alle 50 Meter an, um auszusteigen, inne zu halten und dieses Gefühl langsam einzuatmen und nie wieder rauszulassen.

Ein Anblick, den ich nie vergessen werde, denn entgegen vieler Meinungen gleicht sich in Schottland kein Glen oder Ben dem anderen. Nach 5 Stunden Fahrtzeit (eigentlich waren zweieinhalb angedacht, aber Linksverkehr und die schottische Landschaft machten es uns dann doch ziemlich schwer, die Strecke in aller Kürze durchzuziehen) erreichten wir unsere kleine aber traumhafte Holzhütte am Fuße des Ben Nevis.

Ohne großartig die Tage bis ins kleinste Detail durchzuplanen, machten wir uns an unserem ersten richtigen Tag dann in das Tal der Tränen, Glen Coe, auf. Da wir schon auf der Hinfahrt durch dieses Tal gefahren waren, konnten wir kaum abwarten, es zu erkunden und diese mächtige, eigentümliche Natur auf uns wirken zu lassen sowie auf Fotos festzuhalten.

Wer einmal hier gestanden hat, möchte nicht mehr weg. Das garantiere ich. Dieses bizarre und doch wunderschöne Bild von der kleinen zweispurigen Straße, die sich endlos lang durch das Tal zu ziehen scheint, mit dem seichten Gras, das sich durch das komplette Tal zieht, an dessen Rand sich die Three Sisters wie unüberwindbare Hindernisse erheben, verzaubert einen auf den ersten Blick.

Leider gehört Glen Coe zu den Touristen-Attraktionen in Schottland überhaupt. Überall begegneten uns Wandergruppen, die versuchten, sich schnell an uns vorbei zu drängen, ohne stehen zu bleiben, die Natur auf sich wirken zu lassen und einfach nur zu genießen.

Schottische Highlands

Eine Frau sitzt in der Landschaft

Das nächste Ziel unserer Reise war die Isle of Skye. Allein wenn ich diesen Satz schreibe, weiß ich, dass ich nicht ansatzweise beschreiben kann, wie sehr diese Insel, im Westen Schottlands gelegen, Deinen Geist verändert. Wie sehr sie Dich zur Ruhe bringt und Dich gleichzeitig in ehrfürchtigem Staunen verweilen lässt.

Die Erhabenheit, die sie ausstrahlt, scheint unendlich. Unser erster Halt war der Old Man of Storr im Norden der Insel. Eine massive Felsformation mit einer 50 Meter hoch ragenden Felsnadel, dem Old Man, der seit Jahrtausenden schweigend über seine Familie, den Storres, wacht.

Der Aufstieg schien nicht enden zu wollen, die Mücken trugen ihr Übriges dazu bei, aber als wir uns entschieden hatten, nicht den vollen Touristenweg weiterzugehen, sondern einem kleinen ausgetretenen Pfad zu folgen, erschloss sich uns erst die Magie, die diesen Ort so besonders macht.

Für zwei Stunden – völlig allein, durch Schluchten, über steile, bemooste Felsvorsprünge – nur wir beide. Da die Fahrt zur Insel jedoch schon drei Stunden in Anspruch genommen hat, waren wir ein wenig zur Eile gezwungen und so ging es weiter quer über die Insel nach Uig zu den Fairy Glens.

Ein wunderbar mystischer Ort, von dem die Schotten glauben, dass das Tal mit seinen stufigen Hügeln von Feen erschaffen worden ist. Ein wirklich schöner Gedanke, dass sich diese Mythen bis heute in den Köpfen der Menschen tradieren können.

Eine Frau lehnt an einem Baum

Der nächste Tag wurde für mich zum schönsten der ganzen Reise, auch wenn es unglaublich schwer fällt, sich bei all dem Erlebten auf einen Höhepunkt festlegen zu wollen. Unweit unserer Hütte fuhren wir durch das Glen Nevis bis zum Startpunkt einer Gratwanderung um Stob Ban, einen der Munros, also Gipfelspitzen, die über 1000 m hoch sind, zu erklimmen.

Die Wanderung nahm fast den ganzen Tag in Anspruch. Der Aufstieg bis 900 m war arg beschwerlich, es war rutschig und wir mussten drei reißende Flussläufe überqueren, bis wir kurz vor dem Gipfel ankamen, nur um festzustellen, dass der dichte Nebel es uns unmöglich machte, eine Gratwanderung ohne Risiko einzugehen. Also machten wir kehrt. Doch auf der gesamten Wanderung waren wir für uns allein.

Das Gefühl abgeschotteter Zweisamkeit ist so kostbar, wenn man aus einer übervollen Stadt wie Berlin kommt. Die endlos tiefen Schluchten, das satte Grün und die schroffen Felsen machten dieses Ereignis atemberaubend einzigartig. Auch, wenn wir bis auf die Socken durchnässt waren, waren wir einfach nur glücklich, dieses wirklich persönliche Erlebnis nur für uns geteilt haben zu können.

Ein Leuchtturm in Felslandschaft

Schottische Highlands

Unsere Zeit in Schottland neigte sich langsam dem Ende und wir entschieden uns, noch einmal auf Skye zu fahren. Man kann sich ihrem Zauber einfach nicht entziehen. So fuhren wir erneut auf die Insel, vorbei an Eileen Donan, einer Burg, die ich jedem Schottlandreisenden von Herzen empfehlen kann!

Unser Ziel war dieses Mal Neist Point Lighthouse im Westen der Insel. Die letzten 20 km bis zum Leuchtturm waren nervenaufreibend. So schön es auch ist, die single road tracks entlangzufahren, so anstrengend ist es auch, wenn Dir unzählige Wohnwagen entgegenkommen, die auf einer einspurigen Straße in beide Richtungen nicht gerade viel Platz zum Rangieren bieten.

Als wir an unserem Ziel ankamen, war der Stress der Anfahrt vergessen. Unvergesslich: Die Steilklippen, die tief im atlantischen Ozean wurzeln, der kalte, nasse Wind, der Dir ins Gesicht schlägt und über das Meer peitscht und der kleine Leuchtturm, der einsam auf einer kleinen Landzunge wohl noch ewig sein Licht scheinen lässt.

Ich glaube, dass hier die für mich schönsten Fotos meiner Reise entstanden sind, da sie für mich unglaublich gut das Gefühl dieser endlosen Weite und den Respekt vor diesem Ort einfangen, der einen packt, wenn man seinen Fuß aus dem Auto setzt.

Eine Person sitzt in den schottischen Highlands

So sind acht Tage Schottland für uns wie im Flug vergangen. Dieser Bericht enthält bei Weitem nicht alle Erlebnisse, der Fokus sollte auf denen liegen, die uns am meisten auf dieser Reise geprägt haben. Seither vergeht kein Tag, an dem wir nicht an Britanniens schönen Norden denken und das Fernweh wird von Tag zu Tag größer. Ich kann es kaum erwarten, nächstes Jahr erneut von seiner Schönheit gefangen zu werden.


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1. Türchen: PhotoLove

02 Dec

1. Türchen

Wir öffnen vorsichtig unser erstes Adventskalendertürchen und zum Vorschein kommen digitale Prints im Vintagestil. Mit der Firma PhotoLove aus Hamburg starten wir unseren Adventskalender 2014.

PhotoLove? Ja, wir alle lieben Fotos. Und am schönsten ist es doch, sie auch in der Hand zu halten oder sie an die Wand bringen zu können. Bei PhotoLove kann man seine digitalen Fotos ganz einfach auf Vintagepapier im typischen Polaroidstil drucken lassen. Man kann seine Fotos direkt vom PC hochladen oder sich mit einem Klick zu den Diensten Instagram, Facebook, Google, flickr oder EyeEm verbinden und dann die persönlichen Lieblingsbilder auswählen.

PhotoLove Prints im Nikolausstiefel.

Anschließend kommen die Bilder je nach Anzahl der Prints in einem schicken Umschlag oder einer Kraft-Paper-Box zu Euch nach Hause. Die Prints sind stabil, die Vorderseite glänzt und der Rahmen lehnt sich mit seiner gedruckten Struktur an die originalen Polaroids an.

Die Rückseite ist je nach Wahl entweder wie beim klassischen Polaroid schwarz mit weißem Rahmen oder mit dem Aufnahmeort und sämtlichen Informationen rund um das Foto versehen. Für ganz individuelle Rückseitengestaltung mit Firmenlogo und ähnlichem gibt es den gesonderten Dienst Photolebrity.

PhotoLove Prints

Da die Prints auch ein großartiges Geschenk sind, gibt es die Möglichkeit, sie in einer exklusiv handgefertigten Geschenkbox zu versenden.

In unserem Türchen liegt eine dieser wunderschönen Geschenkboxen im Wert von 11,90 € sowie die PhotoBox mit 24 Vintage-Prints im Wert von 24 €. Damit hättet Ihr also schon ein großartiges Weihnachtsgeschenk für Eure Liebsten. Oder Ihr beschenkt Euch einfach selbst.

Um die Photobox inklusive Geschenkbox zu gewinnen, schreibe einen Kommentar unter bürgerlichem Namen und gültiger E-Mail-Adresse bis heute um 24 Uhr. Danach verlosen wir sie per Zufallsgenerator unter allen Kommentatoren. Die genauen Gewinnspielregeln findest Du hier. Viel Glück!


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1. Dezember 2014

02 Dec

Ein Beitrag von: Arne Dieckmann

Arbeiter auf einer Baustelle im Nebel


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Von Hamburg bis Palermo

01 Dec

Ein Beitrag von: Fabian Schreyer

Die besten Geschichten schreibt das Leben selbst. Sie liegen sprichwörtlich auf der Straße und warten darauf, (auf-)gelesen und weitererzählt zu werden. Gemeinsam mit neun weiteren Straßenfotografen versuche ich, besondere Alltagsepisoden zwischen Norddeutschland und Sizilien aufzuspüren, um sie für andere sicht- und erlebbar zu machen.

Ein stark behaarter Mensch steht am Stand in Palermo.

Giorgio Scalici, Palermo

Ich bin im Süden von Deutschland aufgewachsen, aber meine Kindheitserinnerungen sind untrennbar mit dem Urlaubsland Italien verknüpft. Auch heute stellt sich jedes Mal ein besonderes Gefühl der Vorfreude ein, wenn ich an den obligatorischen Zwischenstopp an der Autobahnraststätte auf Höhe des Gardasees denke – samt dem ersten Espresso auf italienischem Boden.

Das Sehnsuchtsland Italien hat vor ein paar Jahren auch mein fotografisches Interesse geweckt. Auf Reisen suche ich meine Motive als Straßenfotograf regelmäßig im Alltagsleben italienischer Städte. Meistens vertreibe ich mir die Zeit von früh bis spät auf öffentlichen Plätzen, besuche Märkte oder Cafés.

Das Tatoo eine Mannes sorgt für Verwirrung

Michele Liberti, Napoli

Ich stehe vor Sonnenaufgang auf, um auf der Suche nach etwas, von dem ich vorher noch nicht weiß, was es ist, stundenlang durch bekannte oder unbekannte Straßen zu streifen. Beim Fotografieren bin ich am liebsten allein, mit meiner Leidenschaft jedoch nicht.

Oft lerne ich unterwegs andere Straßenfotografen kennen, denen das Gefühl sehr vertraut ist, das sich einstellt, wenn man nur mit der Kamera im Gepäck versucht, die Magie eines Ortes und vor allem eines besonderen Augenblickes festzuhalten.

Ein aufblasbarer Hai im Wasser.

Mary Cimetta, Cervia

Wenn ich aus Italien nach Deutschland zurückkomme, ergreift mich meist bald wieder das Fernweh. Um den Kontakt zu den befreundeten Fotografen in Italien von Deutschland aus nicht nur zu halten, sondern viel mehr zu intensivieren, kam mir während einer Romreise im Sommer 2013 die Idee für ein länderübergreifendes Fotoprojekt: „VIA! – Straßenfotografie von Hamburg bis Palermo“.

Der Grundgedanke des Projekts, das mit Unterstützung des Goethe-Instituts derzeit Wirklichkeit wird, ist einfach: Jeweils fünf Straßenfotografen beider Nationen zeichnen durch Aufnahmen aus ihrer Region über den Zeitraum von 54 Wochen ein Stimmungsbild des Alltags zwischen Hamburg und Palermo.

Ein Hund steht auf einem Skateboard.

Marga van den Meydenberg, Berlin

Die Zwischenergebnisse werden während der Projektlaufzeit in einem wöchentlich aktualisierten Blog und anschließend per Wanderausstellung gezeigt.

Für mich war es wichtig, mit dem Projekt eine Kommunikationsplattform zu schaffen, die den beteiligten Fotografen einen grenzüberschreitenden Austausch über Fotografie ermöglicht. Was die inhaltliche Ausrichtung des Projektes anbelangt, sollten sich die unterschiedlichen Lebensmittelpunkte, Perspektiven und Herangehensweisen der Beteiligten in den Fotografien widerspiegeln.

Zwei Frauen werfen Schatten auf zwei Schirme.

Umberto Verdoliva, Lerici

Abgesehen davon gab und gibt es keine klaren Einschränkungen oder Zielvorgaben. In meiner Vorstellung ist „VIA!“ ein ergebnisoffenes Experiment, nach dessen Abschluss sich zeigen wird, ob die Unterschiede zwischen Deutschland und Italien deutlich sichtbar hervortreten oder ob Landesgrenzen eher verschwimmen.

2014 habe ich mit der Suche nach passenden Fotografen begonnen, wodurch das Projekt langsam klarer Form angenommen hat. Mit Umberto Verdoliva aus Treviso und Stefano Mirabella aus Rom, deren Fotos ich schon länger online verfolge und die ich beide im Frühjahr persönlich auf Reisen getroffen hatte, zeigten zwei meiner Wunschkandidaten Interesse.

Ein Mensch schaut in eine große Kugel.

Berlin, Guido Steenkamp

Beide sind Mitglieder des italienischen Straßenfotografie-Kollektivs Spontanea, an dem auch Mary Cimetta aus Bologna beteiligt ist. Ihr gelingt es regelmäßig, mich zu verblüffen, indem sie durch clevere Perspektivenwahl unzusammengehörige Bildelemente fantasievoll miteinander in Verbindung bringt, sodass neue Inhalte geschaffen und Geschichten erzählt werden.

Mit ihrer besonderen Wahrnehmungsfähigkeit ringt sie auch einer vermeintlich langweiligen Alltagsumgebung humorvolle Szenen ab.

Ein Hund springt einen Mann an.

Michael May, Iserlohn

Mir war es wichtig, dass möglichst viele Teilnehmer aus unterschiedlichen Regionen stammen, sodass durch die entstehenden Aufnahmen große Teile des jeweiligen Landes abgedeckt werden. Mit Michele Liberti aus Neapel und Salvatore Giorgio Scalici, der aus dem sizilianischen Palermo kommt, habe ich zwei passende Kandidaten gefunden, die beide in ganz besonderen süditalienischen Städten leben und fotografieren.

Auf deutscher Seite hatte ich das Glück, als ersten Eckpfeiler In-Public-Mitglied Siegfried Hansen aus Hamburg für das Projekt gewinnen zu können. Er zählt meiner Meinung nach nicht nur wegen seines besonderen Gespürs für Komposition zu den herausragenden zeitgenössischen Straßenfotografen.

Ein Mann trägt eine Frau auf dem Rücken.

Fabian Schreyer, München

Observe-Mitglied Michael „Monty” May aus Iserlohn, der Berliner Guido Steenkamp sowie die ebenfalls in der Hauptstadt lebende Niederländerin Marga van den Meydenberg vervollständigen das zweite Fünferteam, in dem ich auch selbst als einer der Fotografen mitwirke.

Straßenfotografie: Eine Hand an einer Wand sorgt für einen Bildwitz.

Siegfried Hansen, Berlin

Seit Anfang Oktober läuft das Projekt und noch ist es zu früh, um ein Fazit zu ziehen. Aber schon jetzt freue ich mich auf die Fotoauswahl für die Ausstellung und vor allem auf das persönliche Zusammentreffen mit den anderen Fotografen, von denen ich manche bisher nur via Internet kenne.


kwerfeldein – Fotografie Magazin | Fotocommunity

 
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