Die skandinavischen Landschaften sind so schön und immer, wenn ich wieder Fotos aus dem hohen Norden sehe, möchte ich aufbrechen und diese unglaubliche Natur selbst erleben. Solange das nicht möglich ist, bleibe ich, wo ich bin und begnüge mich mit Bildern wie denen aus der Serie „Scandinavian love and pain“ von Maxie Fischer.
In Reykjavik saßen wir mit Isländern in einer Bar und sprachen über Norwegen. Über Merkwürdigkeiten und wie wir uns das Land eigentlich vorgestellt haben. Über die Regenmassen der letzten Monate, was gesellschaftlicher Wohlstand wirklich bedeutet und wie viel Platz ein jeder für sich braucht.
Die Bilder aus der Serie „Scandinavian Love and Pain“ folgen diesen Gedanken. Sie entstanden zwischen Oktober und Dezember 2013 und zeigen Ansichten aus dem Westen Norwegens, der Gegenden um Bergen, Voss und Flåm sowie aus dem Westen und Süden Islands, aufgenommen auf einer Tour von Stykkishólmur über Vík bis zur Gletscherlagune Jökurlsálón. Sie zeigen aber auch Momente zwischen Hingabe und Einschüchterung, hervorgerufen durch landschaftliche wie gesellschaftliche Schönheiten und Gewalten.


















Maxie Fischer studiert an der Ostkreuzschule für Fotografie in Berlin. Sie arbeitet analog und digital. Weitere Arbeiten findet Ihr auch auf ihrer Webseite.
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