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Die Natur und der Krieg

29 Nov

Ein Beitrag von: Rob Hudson

Ich kam über die Straßenfotografie irgendwann zur Landschaftsfotografie. Meine früheren Helden waren Josef Koudelka und Cartier-Bresson. Aus diesem Grunde nähere ich mich Landschaften aus einer ähnlichen Perspektive. Es gibt keinen Grund dafür, Fotos zu machen, wenn wir nichts mit ihnen sagen wollen. Das ist vielleicht das, was man allgemein die „Bedeutung“ eines Fotos nennt.

Abstrakte Naturaufnahme in Schwarzweiß

Wenn ich die gegenwärtige Landschaftsfotografie kritisieren müsste, würde ich sagen, dass bei den meisten Leuten die Bilder nicht mehr ausdrücken, als das vom Fotografen Gesehene festzuhalten. Zum Teil ist auch das der Grund, warum ich mich als konzeptuellen Landschaftsfotografen bezeichne.

Es ist mir wichtig, meine Arbeit um Ideen herum zu entwickeln, weil ich genau verstehen muss, was ich tue, um es klar zu kommunizieren und weil ich so die Möglichkeit habe, selbst in Ideen einzutauchen, die ich am Anfang selbst noch nicht ganz verstehe und sie nach und nach entwickeln.

Als Künstler ist es keine Herausforderung, etwas zu tun, das man schon kennt und für den Zuschauer gibt es wenig Interessantes zu entdecken ohne die Zweideutigkeit, die daraus entsteht, dass man ein Konzept selbst erst entdeckt. Es lohnt sich, wenn man ehrlich mit sich selbst ist, man erntet den künstlerischen Lohn und hat eine bessere kreative Erfahrung.

Abstrakte Naturaufnahme in Schwarzweiß

Abstrakte Naturaufnahme in Schwarzweiß

Ich liebe auch die Literatur. Meine Konzepte setze ich auf dieselbe Art um, wie jemand, der kreatives Schreiben betreibt. Wenn man wissen will, was man in seinen Fotos sagt, dann ist darüber Schreiben oft ein sehr guter Ansatz. Schreiben ist die Kunst, zeitgleich zu entscheiden, was man denkt und was man nicht weiß.

Abstrakte Naturaufnahme in Schwarzweiß

Einer meiner wichtigsten Einflüsse ist der Lyrikband „The Remains Of Elmet“ von Ted Hughes mit Fotografien von Fay Godwin. Während Goodwins Fotos ohne Zweifel sehr schön sind, dienen sie im Kontext des Buches eher als Illustrationen. Sie wollen sich gar nicht auf die Gedichte beziehen, sondern nur die Themen zeigen, von denen die Gedichte handeln.

In den Gedichten ist aber viel mehr Tiefe als nur Beschreibungen von Orten. Wenn man mehr ein Künstler als ein Illustrator sein will, dann muss der Prozess wohl immer in beide Richtungen gehen, die Bilder müssen tatsächlich von den Texten beeinflusst sein, sie müssen ihren Ausdruck aus dem Inhalt ziehen.

Abstrakte Naturaufnahme in Schwarzweiß

Ich glaube, meine Serie „Mametz Wood“ ist eine Ansammlung all dieser Einflüsse: Fotografien, die etwas anderes sagen wollen als nur deskriptiv zu sein, das Element der Lyrik und Titel von David Jones, aus seinem langen, modernen Gedicht „In Parenthesis“, geschrieben über seine Erfahrungen in den Schützengräben des ersten Weltkriegs.

Abstrakte Naturaufnahme in Schwarzweiß

Abstrakte Naturaufnahme in Schwarzweiß

Die Schlacht bei Mametz Wood war auf viele Arbeiten eine sinnlose Schlacht in einem sinnlosen Krieg. (Gibt es andere Arten von Kriegen?) Mit hohen Verlusten an Menschenleben wurde diese Quadratmeile Waldland von den Briten erobert und schon eine Woche später wieder von den Deutschen. Was einzigartig daran ist, ist die Tatsache, dass eine erstaunlich große Zahl von Poeten, Schreibern und Künstlern anwesend waren. Für die englischsprachige Welt symbolisiert der Ort die Tragödie des gesamtes Krieges.

Abstrakte Naturaufnahme in Schwarzweiß

Einer der Poeten, die dort waren, war David Jones, ein Private, kein Offizier, wie so viele von den anderen. Jones wuchs in London auf, seine Herkunft war aber Wales, was sich auch in „In Parenthesis“ widerspiegelt, in dem er viele Einflüsse antiker walisischer Literatur und Folklore verarbeitet. Diese Mythen und Legenden, vermischt mit der Realität des ersten, industrialisierten Krieges, schafft das, was wir aus unserer modernen Perspektive „magischen Realismus“ nennen.

Abstrakte Naturaufnahme in Schwarzweiß

Ich glaube stark daran, dass ein Foto nicht nur die Imagination umarmt, sondern dass man auch in Fotografien ein Element des magischen Realismus finden kann. Ich habe beispielsweise schon versucht, mit Doppelbelichtungen die Realität zu dekonstruieren (also den rein deskriptiven Teil von Fotografie) oder Komplexität, Zweideutigkeit und weitere Bedeutungsebenen in Bilder zu bringen. Auf diese Weise sollten die verschiedenen Ebenen selbst Bedeutung tragen, aber tiefere Bedeutung offenbaren, dadurch, wie sie miteinander interagieren.

Abstrakte Naturaufnahme in Schwarzweiß

Abstrakte Naturaufnahme in Schwarzweiß

Die Fotos meiner Serie „Mametz Wood“ sind düster, sowohl im wörtlichen Sinne als auch metaphorisch, sie verstecken die Tragödie nicht, die konzeptuell dahintersteht. Ich finde nicht, dass visuelle Kunst generell fröhlich oder erbaulich sein muss. Kunst sollte meiner Meinung nach alle Facetten unseres Lebens abbilden.

Obwohl der Krieg auf viele Arten industriell und mechanisiert war, kämpften die Soldaten in diesem Krieg in den engen Grenzen der Wälder, es war dunkel und viele der Kämpfe wurden Mann gegen Mann mit Bajonetten ausgetragen.

Abstrakte Naturaufnahme in Schwarzweiß

Ein Teil meiner Inspiration für dieses Projekt war auch die Tatsache, dass der Horror des Krieges unsere Wahrnehmung von den Dingen um uns herum verändert. Die Art, wie wir mit einem Trauma aus einem Augenwinkel unscheinbare Dinge sehen können, die grauenvolle Erinnerungen heraufbeschwören können.

Eines der Hauptmerkmale von Shell Shock, das heute post-traumatische Belastungsstörung genannt wird, ist das konstante Wiedererleben der Ereignisse, die zum psychologischen Trauma geführt haben. Ich bin selbst ein Opfer von PTBS, was mir zu einem besseren Einblick für dieses Projekt verholfen hat.

Abstrakte Naturaufnahme in Schwarzweiß

David Jones hat den Krieg überlebt (er wurde ins Knie geschossen und nach Hause geschickt), aber er war tief traumatisiert von den Dingen, die er miterlebt hatte. Er hattte zwei Nervenzusammenbrüche nach dem Krieg und schaffte es erst 1938, „In Parenthesis“ fertigzustellen.

Abstrakte Naturaufnahme in Schwarzweiß

Zu diesem Zeitpunkt erlebt die Welt einen weitern tragischen Krieg und vielleicht war eben diese Welt zu diesem Zeitpunkt nicht bereit für diese spezielle Erzählung. Deswegen wurde es zu einem lange übersehenen, vergessenen Stück Literatur. David Jones wurde schließlich eher bekannt als Maler, der unter Eric Gill studiert hatte und für einige Zeit in Gills früher Version einer Künstlerkommune auf den Land in den Black Mountains von Wales gelebt hatte.

Abstrakte Naturaufnahme in Schwarzweiß

Es gibt diese Intimität mit der Natur und den Landschaften in Jones Gedichten, geboren aus der Enge von Mametz Wood, die wie eine Trauerrede auf alles Verlorene wirkt. Die Landschaft wird oft zu einer Metapher für die Tragödien, die sich dort abspielten. Oft symbolisiert sie aber auch die Hoffnung, dass die Ereignisse trotz allem nur kleine Bausteine einer größeren Geschichte von uns und den Orten sind.

Abstrakte Naturaufnahme in Schwarzweiß

Er fand Trost in der größten Aufräumarbeit der Geschichte der Menschheit nach dem Krieg und in der Tatsache, dass wir trotz der größten Tragödien aller Zeiten, nach den größten Schlachten, zumindest als Gesellschaft durchgekommen sind und überlebt haben, vielleicht in einzelnen Fällen sogar danach aufgeblüht sind.

Das ist das „magische“ Element des magischen Realismus in meinen Bildern (und in Jones’ Lyrik), das hoffentlich kleine Hoffnungsschimmer verbreitet, der unstillbare Erfindungsreichtung des menschlichen Geistes. Weil wir als Menschen besser sind als der Krieg.

Dieser Artikel wurde von Sebastian Baumer für Euch aus dem Englischen ins Deutsche übersetzt.


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Sebastians Equipment für Makro, Natur und Menschen

07 Aug

So sehr mir die Technik hinter Fotos egal ist (ich denke bei Foto-Technik unwillkürlich erstens an den uralten Fotografenwitz mit dem Koch und den Töpfen und zweitens an gruselige Foren, in denen alte Männer Testbildreihen miteinander vergleichen), so sehr ist mir paradoxerweise im Laufe der Zeit meine eigene Kamera ans Herz gewachsen.

Ich fotografiere seit knapp drei Jahren mit einer Canon EOS 60D*, an die ich zusätzlich den Batteriegriff BG-E7* geschraubt habe und ich bediene ihre Funktionen inzwischen ziemlich instinktiv.

Als mich bei einem Ausflug eine Freundin kürzlich fragte, wie man denn das Fokusfeld bei der Kamera ändert, war ich nur mit einigen Mühen in der Lage, es ihr auf der abstrakten Ebene „Drücke Knopf A, dann drehe an Rad B“ zu beschreiben, aber als sie mir die Kamera wieder in die Hand gab, konnte ich die notwendigen Griffe fließend und ohne einen Gedanken daran zu verschwenden ausführen.

Ein Nahportrait

Ich glaube, in der kleinen Anekdote steckt der eigentliche Punkt, der die Beschäftigung mit Technik interessant macht: Die Technik ist ein Werkzeug, um zum Bild zu kommen, aber sie sollte gut bedienbar sein und zum Fotografen passen.

Je länger man nun mit dem bestimmten Werkzeug arbeitet und je besser die Bedienbarkeit ist, desto intuitiver kann man damit umgehen und desto mehr wird es im Sinne von McLuhan eine Erweiterung des eigenen Körpers und verschwindet bei der Arbeit fast vollständig aus den Gedanken. Es ist also vor allem wichtig, das Equipment zu finden, das gut zur eigenen Arbeitsweise und zum eigenen Stil passt.

Ein Mensch mit Blatt vor dem Gesicht

Die EOS 60D passt aus verschiedenen Gründen zu mir: Sie ist schwerer und größer als die Vertreter der dreistelligen Serie, mit denen ich vorher für lange Zeit unterwegs war und die mir inzwischen, wenn ich sie mal wieder in die Hand bekomme, ein bisschen wie Spielzeug oder zumindest Einsteigerkameras vorkommen.

Gerade mit dem zusätzlichen Batteriegriff liegt die EOS 60D sehr wuchtig und stabil in der Hand, das Auslösegeräusch ist satt, die technischen Spezifikationen reichen mir für alle Anwendungsfälle und sie hat einen kleinen Extra-Monitor mit den wichtigsten Anzeigen oben auf dem Body, so dass ich den Hauptscreen in vielen Fällen nur nutzen muss, um die gemachten Bilder gegenzuchecken. Ich kann mit der Kamera also relativ „analog“ und unkompliziert arbeiten.

Preis und Leistung der Kamera sind für meine semi-ich-fotografiere-halt-gern-so-rum-professionellen Bedürfnisse perfekt, das Handling liegt mir sehr und mit dem zusätzlichen Akku im Griff und einer großen Speicherkarte muss ich mir im Grunde nie Sorgen machen, dass ich durch irgendwelche Umstände (Speicher voll, Akku leer) eine Fototour abbrechen muss. Auch an die technischen Grenzen der Kamera stoße ich nur sehr selten.

Ein bunter Schmetterling

Mein Immerdrauf-Objektiv ist, und das ist wohl eher ungewöhnlich, das Canon EF-S 60 mm f/2.8 Macro*, das sich neben seiner Makro-Funktion auch als normales Festbrennweitenobjektiv mit einer für meine Zwecke relativ gut geeigneten Brennweite nutzen lässt.

Ich wechsle relativ ungern von diesem Objektiv weg und nutze es auch oft, wenn ich Portraits, Straßenfotos oder andere Motive ablichte, denn auch dort macht es einen mehr als nur soliden Job.

In seiner Hauptfunktion als Makro- gefällt mir an dem Objektiv vor allem die Tatsache, dass ich damit ohne Blitz aus der Hand fotografieren kann. Ich will auch körperlich nah ran an meine Subjekte, an die kleinen Dinge, die Pflanzen, die Tiere, die Blätter, den Boden, ich will es fühlen, anfassen, genau betrachten und dann ein Bild machen. Ich krieche gern durch Büsche, verrenke mich und lege mich hin, um das ideale Bild zu kriegen. Mit mehr Brennweite, etwa mit der bei anderen Makrofotografen viel beliebteren Alternative des Canon EF 100 mm f/2.8*, wäre meine Art zu fotografieren sehr viel schwieriger bis unmöglich durchzuführen, denn dann müsste ich viel öfter mit dem Stativ arbeiten, während mir das 60 mm f/2.8 in vielen Fällen die Wahl lässt.

Vertrocknete Pflanzen

Im Grunde sind die Canon 60D mit Batteriegriff, eine große Speicherkarte und das 60 mm f/2.8 mit einer ausklappbaren Gegenlichtblende schon das vollständige Equipment, das ich für etwa drei Viertel all meiner Bilder einsetze. Dieses eher minimalistische Set-Up reicht absolut aus, um mich selbst für einige Tage im Wald auszusetzen und mit einer Tonne von abstrakten Pflanzen- und Kleintierbildern und vielleicht ein paar surrealen Selbstportraits zurück zu kommen.

Einige andere Bilder mache ich außerdem mit meinem Allround-Objektiv Tamron AF 28-75 mm f/2.8* (das eine exzellente und preiswerte Alternative zu allen gängigen Kit-Objektiven darstellt), manchmal auch noch Portraits und Menschenbilder mit dem Canon EF 85 mm f/1.8* und dem Canon EF 50 mm f/1.8 II* (die beiden Objektive nutze ich vor allem wegen der Möglichkeit, mit noch weiter geöffneter Blende im Portraitbereich zu arbeiten).

Die Wurzel eines toten Baumes

Der Rest meines Equipments ist für mich eher experimentelles Zeug, man mag es auch Spielkram nennen: Ich fotografiere ab und zu gern mit einem gekauften* und einem selbstgebauten Lomo-Objektiv (das im Grunde nur ein Body-Deckel ist, in den ich ein größeres Loch gebohrt, es anschließend mit Alu-Folio und Tesa wieder verschlossen und diese schließlich mit einer kleinen Nadel angepikst habe), spiele ab und an gern mit einem Lensbaby und mache auch mal Bilder mit einer alten Polaroid-Kamera, die ich bei eBay erworben habe.

Und, ja: Ich besitze natürlich auch ein stabiles Stativ und einen Blitz, sogar einen Fernauslöser und einen zugehörigen Durchlichtschirm mit Fuß für kleinere Heimstudio-Projekte. Aber diese Dinge kommen doch eher selten zum Einsatz, natürliches Licht und die Natur als Arbeitsumgebung liegen mir deutlich mehr und machen mich vor allem glücklicher, als Modelle in einem Studio vor einfarbigen Hintergründen abzublitzen.

Kleine Pflanzen auf einer Parkbank

Ich bin alles in allem rundum zufrieden mit meinem eher minimalistischen Equipment. Und wenn ich mich von Zeit zu Zeit dabei ertappe, mit einer EOS 5D (auch, wenn ich weiß, dass sich dieses Upgrade in meinen Bildern nicht wirklich sichtbar niederschlagen würde) oder dem Canon MP-E 65 mm f/2.8* (was wohl die interessanter Anschaffung für mich wäre, auch wenn das Objektiv ganz und gar nicht vielseitig ist) zu liebäugeln, dann denke ich wieder an den Koch, die Töpfe und daran, dass es nicht darum geht, welche Technik man verwendet, sondern darum, was man daraus macht.

* Das ist ein Affiliate-Link zu Amazon. Wenn Ihr darüber etwas bestellt, erhält kwerfeldein eine kleine Provision, Ihr zahlt aber keinen Cent mehr.


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Gegen die Ordnung der Natur

07 Jun

Uganda ist seit Langem einer der gefährlichsten Orte der Welt für Homosexuelle. Das kürzlich verabschiedete Anti-Homosexualität-Gesetz ermöglicht nun härtere Strafen für homosexuelle Handlungen unter Männern und kriminalisiert zum ersten Mal lesbischen Sex. Zudem enthält es eine Klausel, die jeden zum Verbrecher macht, der den Behörden Informationen über bekannte Homosexuelle zurückhält.

Die Fotoserie „Against the Order of Nature“ von Lee Price gibt einen Einblick in das Leben der Menschen der homosexuellen Gemeinschaft in Uganda und erzählt davon, was es für die Menschen bedeutet, unter dem Gesetz zu leben.

Eine Gruppe von Menschen steht mit dem Rücken zur Kamera. Ein Junge hält ein Blatt mit beiden Händen nach oben, darauf steht: Homosexuality +  AIDS = 100%

Ein Mann hockt auf einem Bett und betet.

In einer Zimmerecke hängt ein Portrait von einem Mann mit Regenbogen-T-Shirt. An der Decke läuft ein Salamander.

Eine Person zieht ihr Kleid nach oben und zeigt Narben auf Oberschenkel und Po.

Jemand greift nach einem Blatt, das auf dem Boden liegt. Darauf steht: Homosexuality +  AIDS = 100%

Zwei Frauen umarmen sich vor einem Fenster.

Ein Portrait einer Person mit Sonnenbrille.

Ein Rücken. Den Oberarm zeichnet eine tiefe Narbe.

Auf einem Brett mit Nägeln hängt ein Haarreifen.

Eine Hand liegt auf dem Portrait eines geschminkten Mannes.

Lee Price beschäftigt sich in seinen Arbeiten mit soziologischen und politisch beeinflussten Einstellungen und Reaktionen auf die Sexualität in der Öffentlichkeit und in den Medien. Er stellt gern Fragen und möchte mit seinen Bildern Reaktionen provozieren. Nicht unbedingt mit der Absicht, die öffentliche Wahrnehmung bestimmter Probleme zu verändern, sondern vor allem, um zu kritisieren und mit dem Finger auf die Probleme zu zeigen, die debattiert werden sollten.


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