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Posts Tagged ‘Mini’

Lomo’Instant vs. Fuji Instax mini 90

12 Dec

LomoInstant und Fuji Instax

Schon lange liebäugle ich mit einer kleinen Sofortbildkamera. Ich habe früher viel mit der SX-70 fotografiert, damit jedoch vor ein paar Jahren aufgrund des hohen Preises und der Qualität der neuen Filme aufgehört. Nun suche ich nach einer Alternative, um schnell schöne Momente festhalten zu können.

Die Fuji Instax mini 90 NEO CLASSIC erschien bereits 2012. Ende November dieses Jahres brachte Lomography die Lomo’Instant heraus. Da beide Kameras die Fuji-Instax-Mini-Filme nutzen, kann man sie ganz wunderbar miteinander vergleichen.

Lomography schickte mir für den Test die Lomo’Instant Black im Set mit drei Objektiven im Wert von 129 €. Von Fuji bekam ich die Fujifilm Instax Mini 90 Neo Classic im Wert von 124,89 €. Preislich nehmen sich die beiden also nichts, aber wie sieht es technisch aus?

Babypuppen nach Größe sortiert mit Kleinkind.

Lomo’Instant mit 35-mm-Portrait-Objektiv und Blitz

Babypuppen nach Größe sortiert

Fuji Instax mini 90 NEO Classic mit Blitz

Optik und Verarbeitung

Beide Kameras sind aus Plastik, auch die Objektive, was bei dem Preis nicht verwundert. Dafür sind sie schön leicht und liegen angenehm in der Hand. Die Fuji Instax ist ein wenig kleiner und durch das einfahrbare Objektiv sehr gut zu transportieren. Möchte man alle Objektive für die Lomo’Instant mitnehmen, dann benötigt man etwas mehr Platz.

Die drei mitgelieferten Objektive haben dafür zum Schutz Objektivdeckel. Das eingebaute Weitwinkelobjektiv ist jedoch nicht durch einen Deckel geschützt. Die Fuji Instax wirkt insgesamt durch die digitale Anzeige und das ausfahrbare Objektiv viel digitaler als die Lomo’Instant, bei der man fast alles mit Schaltern einstellt.

Kapuzinerkresse mit Blüte

Lomo’Instant mit eingebautem 27-mm-Weitwinkel-Objektiv und Blitz

Wiese mit Bank und Holzhaufen.

Fuji Instax mini 90 NEO Classic

Im Paket enthalten

Das Set von Lomography kommt mit drei Objektivaufsätzen für Portrait-, Makro- und Fisheye-Aufnahmen. Sie enthält ein eingebautes Weitwinkelobjektiv, auf das die zusätzlichen Objektive aufgeschraubt werden. Zusätzlich gibt es noch vier Farbfilter (farbige Folien), die vor den Blitz gesteckt werden können. Die Kamera arbeitet mit vier AAA-Batterien, die dazu gekauft werden müssen. Die Bedienungsanleitung ist wunderbar übersichtlich und leicht zu verstehen.

Die Fuji besitzt nur ein eingebautes 60-mm-Objektiv. Sie läuft mit einem wiederaufladbaren Akku, das Ladegerät liegt dem Paket bei. Zusätzlich im Paket ist ein schmaler, schwarzer Schultergurt und eine Bedienungsanleitung, die etwas schwer zu durchschauen ist.

Schwein im Stall. Perspektive von oben.

Lomo’Instant mit 170°-Fisheye-Objektiv

Zwei Schweine im Stall liegen nebeneinander.

Fuji Instax mini 90 NEO Classic

Der Sucher

Die Lomo’Instant kommt mit einer kleinen Herausforderung: Das Objektiv liegt natürlich nicht auf der Höhe des Suchers, weshalb sich das Bild, das ich durch den Sucher sehe, nicht mit dem Bild, was die Kamera macht, deckt, wie man es vielleicht von digitalen Kameras gewohnt ist. (Parallaxenfehler) Aber ich bekam schnell ein Gefühl dafür und korrigierte vor dem Auslösen ein wenig nach unten links.

Schwieriger wird es dann schon mit den Objektivaufsätzen. Ob Fisheye oder Makroobjektiv – das, was man durch den Sucher sieht, ändert sich natürlich auch nicht. Die ersten Bilder sind daher ziemlich schief gegangen. Der richtige Bildausschnitt ist gerade beim Makroobjektiv sehr schwer zu finden.

Die Fuji hat einen Zielpunkt und Parallaxenausgleich und behebt damit dieses Problem. Was man durch den Sucher sieht, sieht man nach dem Auslösen auch auf dem Bild.

Ich bin mir sehr sicher, das Lomography sich bewusst gegen diesen Parallaxenausgleich entschieden hat, denn es passt nicht zu ihrem Motto „Don’t Think, Just Shoot“ und den 10 goldenen Regeln.

Zwei Kinder sehen aus einem Fenster

Lomo’Instant mit 35-mm-Portrait-Objektiv ohne Blitz

Ein Kind sieht aus einem Fenster

Fuji Instax mini 90 NEO Classic mit Blitz

Möglichkeiten

Beide Kameras bieten die Möglichkeit für Langzeitbelichtungen. Bei der Fuji ist dies jedoch auf maximal 10 Sekunden begrenzt. Auch bei der Mehrfachbelichtung punktet die Lomo’Instant, denn sie erlaubt unbegrenzt Mehrfachaufnahmen, während die Fuji sich auf Doppelbelichtungen beschränkt.

Bei den Makroaufnahmen kommt man mit der Lomo 10 bis 15 cm nah ans Motiv, während die Fuji nur bis zu 30 cm scharf stellt.

Laubblätter

Lomo’Instant mit Makro-Objektiv ohne Blitz

Fuji Instax mini 90 NEO Classic mit Blitz im Makro-Modus

Fuji Instax mini 90 NEO Classic mit Blitz im Makro-Modus

Generell bietet die Lomo mehr Spielraum für Experimente dank der verschiedenen Objektive. Die Fuji hat zwar einen Landschafts- und Makromodus, mit diesen stellt man jedoch nur die Schärfebereiche ein, am Bildausschnitt ändert sich nichts.

Die Fuji hat noch zwei weitere Modi: Den Partymodus zum besseren Ausleuchten von Hintergründen und den Kindermodus für sich schnell bewegende Objekte. Bei beiden Kameras kann man selbst Belichtungskorrekturen vornehmen und beide besitzen auch einen Stativanschluss.

Die Lomo hat eine Blende zwischen f/32 und f/8 und damit die größte Blende im Sofortbildbereich. Die schnellste Verschlusszeit beträgt 1/125 s. Die Fuji Instax hat die Fixblende f/12,7. Im Unterschied zur Lomo’Instant hat die Instax jedoch einen programmgesteuerten Verschlusszeitenbereich von 1,8 bis 1/400 s.

Ein Kind am Fenster

Lomo’Instant mit 35-mm-Portrait-Objektiv und Blitz

Ein Kind am Fenster.

Fuji Instax mini 90 NEO Classic mit Blitz

Der Blitz

Bei den niedrigen Blendenwerten kommt man um die Nutzung des Blitzes in Innenräumen kaum herum. Bei beiden Kameras kann man den Blitz an- und ausschalten und im Automatikmodus nutzen. Zudem besitzen beide einen intelligenten Blitz, der je nach Licht die richtige Blitzstärke wählt.

Ich habe jedoch stark das Gefühl, der Blitz der Fuji ist intelligenter, denn die Bilder waren fast immer perfekt ausgeleuchtet und kamen auch mit extrem schwierigen Lichtsituationen klar. Der Blitz der Lomo’Instant hingegen war oft zu hell, was dazu führte, das man vom Motiv oft nur noch wenig sah. Deshalb habe ich ihn draußen selten genutzt und die Bilder sind entsprechend dunkel ausgefallen.

Blick aus dem Fenster.

Fuji Instax mini 90 NEO Classic unter schwierigen Lichtverhältnissen

Kind malt mit Wasserfarben

Lomo’Instant mit 35-mm-Portrait-Objektiv und Blitz

Die Bilder

Obwohl beide Kameras die gleichen Filme benötigen, unterscheiden sich die Fotos am Ende doch. Die Bilder aus der Lomo’Instant wirken viel analoger und haben eine Vignette. Die Bilder der Fuji sind gleichmäßig ausgeleuchtet und wirken daher digitaler.

Fazit

Die Fuji Instax mini 90 NEO Classic hat mich sehr überzeugt, da ich persönlich schnell gute Ergebnisse möchte. Die Kinder beim Spielen zu fotografieren, ist damit einfach möglich. Der Parallaxenausgleich ist für mich sehr wichtig. Die Bilder werden mit der Kamera meist gut.

Lomography-Fans werden die Fuji jedoch schnell langweilig finden, denn Experimente lassen sich mit der Lomo’Instant eher realisieren. Sie bietet mehr Möglichkeiten, dafür muss man jedoch auch hin und wieder Bilder in Kauf nehmen, die nichts werden. Hat man ein Gefühl für ihre Eigenheiten entwickelt, wird das aber sicher auch viel einfacher. Wer keine Lust auf Überraschungen hat, sollte sich die Fuji genauer ansehen. Auch mit ihr kann man dank Doppel- und Langzeitbelichtung etwas experimentieren.

Für größere Experimente sind mir die Filme jedoch noch etwas zu teuer. Ein Doppelpack der Fuji-Instax-Mini-Filme mit insgesamt 20 Bildern kostet zwischen 17 und 20 Euro, wodurch ich schnell begann, die nichts gewordenen Fotos in Euro umzurechnen.


kwerfeldein – Fotografie Magazin | Fotocommunity

 
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Small change: Samsung NX mini review

27 Nov

The Samsung NX mini is truly tiny, offering a 20MP 1″ sensor inside a highly compact body which features a 180-degree tilting LCD and extensive connectivity features. The mini’s touch-sensitive display is the camera’s primary interface for changing shooting settings, and an interchangeable lens mount should make this the ideal combination of versatility and point-and-shoot simplicity. Read our review to find out how it compares

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Apple unveils iPad Air 2, iPad Mini 3 and new 27in iMac with ‘5K’ display

29 Oct

After unveiling its new iPhone models last month, Apple announced two new tablets today – the iPad Air 2 and the iPad mini 3. The iPad Air 2 features a new Apple A8X chipset which Apple claims is 40% faster at the CPU level than the processor used in its predecessor. The iPad Air 2’s cameras have been upgraded too, and both new tablets also gains the TouchID fingerprint sensor. Meanwhile Apple also announced a new version of its 27in iMac desktop computer with a 5120 x 2880 screen resolution. Click through to read more

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Drobo launches Mini with 8TB pre-loaded

07 Oct

Digital storage company Connected Data has introduced a version of its Drobo Mini that will come kitted with 8TB worth of hard drives. Small enough to be portable and used by photographers and videographers on location, the Drobo Mini 8TB Bundle will be packaged with four Samsung Spinpoint M9T 2TB drives for the four 2.5-inch memory bays of the device. Read more

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Accessory Review: Drobo Mini RAID

14 Aug

The Drobo Mini is a portable RAID storage solution with four HD bays, speedy Thunderbolt connectivity, and desktop-based monitoring software. Ideal for photography and videography, the Drobo Mini has many features that might make it attractive to enthusiast and professional photographers and videographers. See how the Drobo Mini fared in our review.

Articles: Digital Photography Review (dpreview.com)

 
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Samsung NX Mini real-world gallery updated with 17mm F1.8 samples

01 Aug

You’d know just by looking at it that the Samsung NX Mini is the slimmest and lightest interchangeable lens camera on the market. Tucked inside is a 1″-type, 20MP CMOS sensor along with Wi-Fi with NFC and 1080/30p video. The aptly named Mini also introduces a new NX-M lens mount. We’ve updated our existing NX Mini samples gallery with images from the 17mm F1.8 prime. See gallery

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Mini Book of Major Events: Whole World History in Your Hand

19 May

[ By WebUrbanist in Art & Sculpture & Craft. ]

mini book major events

In a handful of pages in a book the size of a fingernail, this book artist tells a minimalist story of life on Earth, illustrating pivotal moments with brief text and tiny images.

mini life arises page

mini dinosaur extinction page

mini fire discovered page

mini agriculture planting page

A beautiful bit of hand-bound book art, The Mini Book of Major Events is just one of a series of micro-volumes made by Evan Lorzenzen, all of which pack large ideas into the smallest space possible.

mini the plague page

mini electricity discovered page

mini first contact page

mini book of major cover

Of course, selectivity is key – which events warrant mentioning when space is at a premium? Then, how does one illustrate these most effectively at such a minute scale?

mini book wordless volume

tiny book folded open

little book inside pages

little book of big ideas

Along similar lines, The Little Book of Big Ideas tackles large and important concepts from war and death to love and infinity, again with lovely drawings alongside each.

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HTC One Mini 2 revealed, no more Ultrapixels

17 May

htconemini21.jpg

HTC has unveiled the One Mini 2 which is a scaled-down version of its current flagship phone, the One M8, with a similar design but with downgraded internal components. And in a slightly surprising move, HTC has also decided to not deploy the 4MP “ultrapixel” sensor in the One Mini 2. Instead it comes with a 13MP chip. Learn more

News: Digital Photography Review (dpreview.com)

 
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Samsung NX Mini real-world samples gallery

05 May

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Samsung’s NX Mini is the slimmest and lightest interchangeable lens camera on the market. It packs a 1″-type, 20MP CMOS sensor into its body, along with Wi-Fi with NFC and 1080/30p video. With the NX Mini, Samsung also introduced a new NX-M lens mount. We’ve been shooting with the 9mm F3.5 (24.3mm equivalent) prime on the camera and having some fun with the Mini’s flip up LCD for the occasional ‘selfie’. See gallery

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Pocket Printer: Mini Roomba-Like Robot Prints on the Go

17 Apr

[ By Steph in Gadgets & Geekery & Technology. ]

Mini Robotic Printer 1

While other gadgets have gotten smaller and more streamlined, printers have generally remained space-hogging behemoths. Seemingly ignored in the quest to make computers and their accessories compact and ultra-efficient, most modern-day printers look like relics of the circa-2000, oversized beige PC era. One new concept aims to challenge that with a tiny mobile design that moves across paper of any size like a Roomba.

Mini Robotic Printer 3

The Mini Mobile Robotic Printer makes it possible to take printing capabilities on the go with you along with your laptop, cell phone and other mobile devices. It prints from any device, including phones, and isn’t constrained by the paper size accepted by a conventional printer. It consists of a printhead on a set of small wheels that travels across a sheet of paper to print. An omni-wheel system enables the printer to turn in any direction.

Mini Robotic Printer 4

Powered by a battery that can be recharged via USB, the Mini Mobile Robotic Printer has a small inkjet that lasts over 1,000 printed pages. Once charged, the battery gets an hour of printing time. While the first version will be grayscale only, Jerusalem-based ZUtA Labs aims to create a color version in the future.

Mini Robotic Printer 2

Measuring just over 4.5 inches in length, the printer connects to gadgets wirelessly via Bluetooth. A Kickstarter campaign is currently raising production funds, and the first printers will go out to backers of the project in January 2015.

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