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Posts Tagged ‘Kinderfotos’

Kinderfotos mit dem Handy

09 May

Kind auf einer blauen Hüpfburg

Knipsen nennt man es ja gern, wenn man mit dem Handy schnell ein paar Momente festhält. Aber damit tut man den Bildern völlig unrecht, denn sie sind oft sogar wertvoller als die Fotos vom Fotografen. Und das schreibt hier gerade tatsächlich eine Person, die als Kinderfotografin Geld verdient.
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Gedanken zur Fotografie – Kinderfotos

16 Jan

Ein jeder von uns kennt die Momente, in denen wir in die Kamera lächeln sollen, obwohl uns gerade gar nicht nach Lächeln zumute ist. Muss das sein? Ich denke nicht!

Manchmal beschäftigen mich Fragen, auf die ich selbst keine klare Antwort habe. Solch eine Frage ist zum Beispiel: Warum sehen viele Kinderfotos immer gleich aus? Oder warum machen so viele Berufsfotografen schreckliche Familienfotos?

Wie schon gesagt habe ich darauf keine Antwort, aber vielleicht kann ich durch meine Gedanken dazu ein paar Eltern dazu bewegen, etwas mehr über die Kinderfotos nachzudenken und auch mal neue Wege einzuschlagen.

Was mir in diesem Zusammhang auch immer in den Sinn kommt, ist, dass gerade Kinder seitens ihrer Eltern schon in jungen Jahren auf ein „gefälschtes“ Lachen gepolt werden. Lach doch mal, du brauchst doch vor der (unsympathischen) Tante Erika keine Angst haben.

Oder bezogen auf die Fotografie sollen Kinder möglichst auf jedem Foto ihr schönstes Lächeln zeigen. Das führt am Ende so weit, dass sie sich urplötzlich anders verhalten, sobald eine Kamera auf sie gerichtet wird.

Für Kinder ist die Kamera dann eine Art Bühne. Vorhang auf, hier bin ich der Star. Ihre Eltern nehmen dabei gern die Rolle des Souffleurs ein: „Jetzt lach doch mal, wir wollen doch ein schönes Bild von Dir haben!“

So oder so ähnlich spielt es sich in vielen Haushalten ab. Die dabei entstandenen Bilder sind die späteren Erinnerungen, jedoch haben diese ein Manko: Die Fotos wurden gestellt, inszeniert oder geplant, wie auch immer, irgendwie sind sie nicht authentisch. Sollte ein aufgesetztes Grinsen tatsächlich der Grund sein, aus dem ein Foto erst schön ist? Da mache ich nicht mit.

Fotos für Verwandtschaft

Viele werden sich jetzt fragen, wie das mit Familienfotos für die Verwandtschaft funktionieren soll. Eine Möglichkeit bestünde darin, für so ein Foto nicht ins Studio zu gehen, sondern sich in der gewohnten Umgebung, zum Beispiel im eigenen Haus oder Garten, aufzuhalten und einen schönen Tag mit der Familie zu haben.

Für das Foto wäre es dann nur wichtig, sich Zeit zu nehmen. Mit relativ hoher Wahrscheinlichkeit entstehen an so einem Tag dann auch ungestellt fröhliche Fotos, die sich hervorragend zum Verschenken eignen.

Beim Fotografieren auch mal die rosa Brille absetzen

Zum Verschenken eignen sich sicherlich nicht Fotos, auf denen Kinder oder Eltern traurig sind, aber auch diese Momente sind es wert, festgehalten zu werden.

Denn das Betrachten von Fotos, auf denen alle Personen glücklich erscheinen, suggeriert einem später, dass die Zeit immer sehr schön war. Von der Anstrengung, ein Kind groß zu ziehen, sieht man meistens nur wenig.

Auch wenn es schwer fällt: Warum nicht auch mal den Moment festhalten, wie es aussieht, wenn man um 3 Uhr nachts aufsteht, um nach dem Kind zu sehen?

Viele Kinder waren auch schon einmal im Krankenhaus, davon gibt es allerdings eher selten Fotos. Da sich Kinder oftmals nur schlecht an diese Zeit erinnern, können Fotos, die in scheinbar unpassenden Momenten aufgenommen wurden, später wichtige Zeitdokumente für das Kind sein.

Wie wäre es also damit, in Zukunft bewusster Fotos von den Kindern zu machen? Die Speicherkarten und Festplatten vom tausendsten gestellten Foto zu verschonen und einfach auf das unverfälschte Foto zu warten?


kwerfeldein – Fotografie Magazin

 
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Diskussionseröffnung: Kinderfotos im Netz

26 Nov

Mit der täglich wachsenden Zahl an Kameras, die eingesetzt werden und der Plattform Internet wird auch in zunehmendem Maße das Leben in all seinen Facetten dokumentiert und präsentiert. Dazu gehören auch Kinderfotos.

Was für die einen Grund zur Besorgnis ist, kann für die anderen Teil des Lebens und nicht mehr wegzudenken sein. Bisher sind mir, was das Thema Kinderfotos im Netz betrifft, alle möglichen Argumente und Haltungen begegnet. Denn jemand, der selbstverständlich Fotos seiner Kinder oder jüngeren Geschwister ins Netz stellt, sagt mit seinem Handeln, dass er dies unbedenklich findet.

Das Thema ist groß. Und es ist komplex. Hier gibt es keine einfachen Antworten, denn was für den einen tragbar ist, bringt den anderen um den Verstand. Kinder sind unser Heiligtum und somit ist die Diskussion um das Thema (zu Recht) emotional und wichtig.

Und: Positionen wie “Kinderfotos im Internet gehören verboten!” sind genauso destruktiv und hohl wie der Satz “Eltern, die ihre Kinderfotos nicht ins Netz stellen, sind doch nur Angsthasen”. Jeder kann und wird das nur für sich selbst entscheiden. Verallgemeinerungen bringen nicht weiter und BILD-taugliche Parolen verletzen eher, als dass sie uns helfen, einen guten Weg zu finden.

Deshalb weigere ich mich auch, hier “klipp und klar” Position zu beziehen und das, was ich denke, großmäulig herauszupfeifen. Und mein Anliegen heute ist dementsprechend gar nicht, klarzustellen, was richtig oder falsch, dumm oder angemessen ist, sondern hinzuhören. Bei Euch. Ich möchte wissen, wie Ihr das Thema seht. Inbesondere die Eltern unter uns.

Welche Gedanken habt Ihr dazu? Wovor habt Ihr Angst – wovor keine? Zeigt Ihr Eure Kinder im Netz oder nicht? Warum? Wo seht ihr die Vorteile? Habt Ihr schonmal schlechte Erfahrungen gemacht (welche?) oder sind diese durchgehend positiv? Sprecht Ihr mit Euren Kindern darüber?

Ich bin gespannt.


KWERFELDEIN | Fotografie Magazin

 
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NF – Diskussionseröffnung: Kinderfotos im Internet

11 Nov

Mit der täglich wachsenden Zahl an Kameras, sei es nun die Bridge-, DSLR- oder iPhonekamera, die in den Händen vieler Menschen sind und der Plattform Internet wird auch in zunehmendem Maße das Leben in allen seinen Facetten dokumentiert und präsentiert. Dazu gehören auch Kinderfotos. Und darüber möchte ich heute mit Euch diskutieren.

Was für die einen Grund zu Besorgnis ist, kann für die anderen Teil des Lebens und nicht mehr wegzudenken sein. Bisher sind mir, was das Thema Kinderfotos im Netz betrifft, alle möglichen Argumente und Haltungen begegnet. Denn jemand, der selbstverständlich Fotos seiner Kinder oder jüngeren Geschwister ins Netz stellt, sagt mit seinem Handeln, dass er dies unbedenklich findet.

Das Thema ist groß. Und es ist komplex. Hier gibt es keine einfachen Antworten, denn was für den einen tragbar ist, bringt den anderen um den Verstand. Kinder sind unser Heiligtum und somit ist die Diskussion um das Thema (zu Recht) emotional und wichtig. Dementsprechend sind Positionen wie “Kinderfotos im Internet gehören verboten!” genauso schwachsinnig wie  ”Eltern, die ihre Kinderfotos nicht ins Netz stellen, sind doch nur Angsthasen”. Jeder kann und wird das nur für sich selbst entscheiden.

Doch gerade weil es hier emotional zugeht, muss man aufpassen, dass man seine eigene Meinung nicht für allgemeingültig hält. Deshalb weigere ich mich auch, hier “klipp und klar” Position zu beziehen und das, was ich denke, großmäulig herauszupfeifen. Und mein Anliegen heute ist dementsprechend gar nicht, herauszufinden, was richtig oder falsch, dumm oder angemessen ist, sondern ich möchte hinhören. Und zwar bei Euch.

 

 


KWERFELDEIN | Fotografie Magazin

 
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