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Jane Eyre – Eine Interpretation

08 Oct

Ein Beitrag von: Lisa-Marie Kaspar

Heute morgen habe ich Euch hinter die Kulissen meiner Serienerstellung von „J. E.“ blicken lassen und gezeigt, wieviel Herzblut, Gedanken, Ideen und auch Hilfe von Freunden und Bekannten sich dahinter verbergen. Nun darf ich Euch meine komplette Serie mit einer kurzen Zusammenfassung der Ereignisse des Romans „Jane Eyre“ von Charlotte Brontë hier vorstellen.

Jane Eyre, ein Waisenkind, wächst bei ihrer Tante auf, die sie stets spüren lässt, dass sie kein Teil der Familie ist. Janes leidenschaftlicher und direkter Charakter tragen zudem ihren Teil dazu bei, dass ihre Tante sie schließlich auf ein Internat schickt. Auch dort ist Jane eher eine Außenseiterin, ihre einzige Freundin Helen Burns stirbt an Tuberkulose.

Somit ist Jane wieder auf sich allein gestellt. Die Schuljahre vergehen und die junge Erwachsene Jane Eyre bleibt noch für einige Zeit als Lehrerin auf dem Internat, bis sie nach dem Weggang der Schulleiterin nichts mehr dort hält.

Sie gibt eine Annonce für eine Stelle als Gouvernante auf und findet wenig später auf dem Anwesen Thornfield Hall eine Anstellung. Der Hausherr Mr. Rochester erscheint Jane zunächst sonderbar und einige mysteriöse Ereignisse gehen vor sich.

Rechts sehen wir einen Baum und links steht ein Mädchen und schaut uns an.

Rechts schaut uns ein junges Mädchen an, jemand greift nach ihrem Haar.

Jemand im Nachthemd steht dort und wirkt leicht verwaschen.

Eine Frau steht im Dunkeln und schaut uns an.

Wir sehen die Rückenansicht eines Mädchens.

Eine Frau schaut uns an und blickt ein bisschen ernst.

Eine Frau liest ein Buch.

Eine Person in mehreren Aufnahmen laufen hintereinander her.

Nach einigem Hin und Her gesteht Mr. Rochester Jane seine Liebe und bittet sie, seine Frau zu werden. Jane wiligt überglücklich ein, doch eine Person aus der Vergangenheit von Mr. Rochester zerstört das Glück der beiden: Er ist bereits mit einer Kreolin verheiratet, die jedoch kurz nach der Heirat geisteskrank geworden ist und seither auf dem Dachboden von Thornfield Hall lebt.

Sie war auch diejenige, die für die nächtlichen Ereignisse verantwortlich ist. Mr. Rochester fleht Jane an, trotzdem mit ihm zu leben, doch Jane kann dies nicht mir ihren Grundsätzen vereinbaren und flieht heimlich von Thornfield Hall.

Nach einigen Tagen des Umherwanderns gelangt sie zu einem Haus und bricht dort auf der Türschwelle vor Erschöpfung zusammen. Die Bewohner des Hauses finden sie und beherbergen Jane für eine Weile bei sich, bis sie wieder zu Kräften kommt.

Es stellt sich heraus, dass es sich bei den Hausbesitzern um Janes Cousinen und ihren Cousin St. John Rivers handelt. Jane lebt zunächst einige Zeit auf deren Grundstück in einem eigenen kleinen Haus und arbeitet als Dorfschullehrerin.

Eine Frau in schwarzweiß schaut ins Nichts.

Eine Frau liest einem Mann etwas vor.

Wir sehen einen Mann und dirkt dahinter eine Frau.

Der Mann schaut uns an. Dahinter verbirgt sich eine Geisterfrau.

Ein unglückliches Hochzeitspaar.

Eine traurige Frau sitzt auf einem Stuhl und weint.

Eine Landschaft auf der einen Seite, sich berührende Hände auf der anderen Seite.

Eine Frau schaut zurück.

Eine Frau mit offenen Haar ist allein.

Eine kranke Frau wird von zwei anderen Frauen getragen.

Ein Mann und eine Frau beraten über eine kranke Frau.

Kurze Zeit später erbt Jane ein kleines Vermögen von einem im Ausland lebenden Onkel und teilt das Geld mit ihren wiedergefundenen Verwandten. Dies eröffnet St. John die Möglichkeit, als Missionar nach Indien zu gehen. Er bittet Jane, ihn zu begleiten und seine Frau zu werden.

Für Jane ist eine rein zweckmäßige Ehe ohne jegliche Gefühle unvorstellbar, doch setzt St. John sie so unter Druck, dass sie kurz davor ist, einzuwilligen. Ein Ruf im Wind, den Jane als Mr. Rochesters interpretiert, hält sie jedoch davon ab und sie spürt, dass sie dem Ruf nachgehen muss.

Zurück auf Thornfield Hall ist nichts mehr so wie es einmal war: Ein Brand hat das Anwesen zerstört. Jane erfährt, dass Mr. Rochester erblindet ist, als er versucht hat, seine Frau Bertha zu retten, die sich vom Dach des Hauses gestürzt hat. Sie findet ihn nahe des Anwesens, die beiden versöhnen sich und heiraten.

Eine Frau sitzt vor einer Staffelei.

Ein Mann steht hinter einer Frau und legt seine Hand auf ihre Schulter.

Ein Mann steht mit dem Rücken zur sitzenden Frau im Vordergrund.

Ein Mann erblindet.

Eine Frau steht hinter einem Mann welcher auf einem Stuhl sitzt.

Alles ist gut und Mann und Frau kommen zusammen.


kwerfeldein – Fotografie Magazin | Fotocommunity

 
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Lisa-Marie Kaspar trifft Jane Eyre

07 Oct

Ein Beitrag von: Lisa-Marie Kaspar

Es war ursprünglich nur eine Semesterarbeit im Fach Fotografie, doch meine Serie „J. E.“ entwickelte sich zu mehr als ich erwartet hätte. Sie war in vieler Hinsicht etwas Neues für mich und das möchte ich gern teilen.

„Fotoroman“ hieß die Aufgabe im zweiten Semester Fotografie. Mir war von Anfang an klar, dass ich das Wort „Roman“ darin wörtlich nehmen und eines meiner Lieblingsbücher irgendwie fotografisch umsetzen wollte.

Aber ich war nach einiger Zeit des Überlegens, welches Buch es nun werden sollte, frustriert. Wie sollte ich das anstellen? Der Gedanke daran, einfach eine 1:1-Wiedergabe des Geschriebenen zu machen, langweilte mich. Ich wollte keine x-te Version von etwas erschaffen, das es so schon als Film gab. Es machte für mich keinen Sinn, ich wollte meine eigene Bildsprache finden.

Aber zuerst musste ich mir über das Buch klar werden, das ich als Vorlage benutzen wollte. Das geschah dann auch relativ schnell, denn ich wusste, dass ich nur bei meinem liebsten Buch über längere Zeit mit Eifer und Spaß arbeiten konnte. „Jane Eyre“ von Charlotte Brontë könnte mich nie langweilen.

Eine Frau steht im Dunkeln und schaut uns an.

Nachdem also der weniger schwierige Teil geschafft war, stand ich wieder vor der Frage der Umsetzung. Schon längere Zeit hatte mich Claudia Wycisks „The Black Series“ inspiriert und dann sponn ich den Faden einfach weiter. Was, wenn die Darsteller alle vor schwarzem Hintergrund agieren? Alles reduziert: Requisiten, Raum, Mimik? Ja, das hörte sich gut an. Doch der Roman lebt von seinen Gefühlen, wie konnte ich das also mit der Reduktion vor allem der Mimik vereinbaren?

Da fiel mir ein, dass die Natur ebenfalls eine große Rolle in der Geschichte spielt, nicht die Hauptrolle, aber sie ist fest mit ihr verbunden.

Langsam begann sich alles in meinem Kopf zu einem klaren Bild zu formen: Meine Darsteller wollte ich in einem einheitlichen Raum fotografieren, nur die nötigsten Requisiten sollten zur Kulisse beitragen. Das Fotostudio in unserer Hochschule war perfekt dafür. Da ich den Roman am Ende als Buch abgeben wollte, überlegte ich mir, Diptychen zu machen: Auf der einen Seite die Szene, auf der anderen Seite ein Naturbild, das die Gefühlslage der Szene verdeutlichen sollte.

Rechts liest Jane Eyre ein Buch.

Als Nächstes musste ich mich um meine Akteure, Kostüme und Requisiten kümmern. Hilfe fand ich bei Freunden, Verwandten, aber auch über Facebook. Die Kostüme waren mir sehr wichtig, es sollte echt aussehen. Und da dachte ich wieder an Claudia Wycisk.

Ich überlegte lange, entschied mich dann aber doch dazu, sie zu fragen, ob sie mir einen Teil ihrer „Black Series“-Kostüme zur Verfügung stellen würde. Als sie zusagte, fiel mir ein großer Stein vom Herzen. Jetzt konnte der nächste Abschnitt beginnen.

Um einen Überblick über alles zu haben, habe ich sogar ein Notizheft geführt, das ich ständig mit mir herumgetragen habe, für den Fall, dass mir neue Ideen einfallen. Darin habe ich neben Rollenverteilungen auch Studioeinstellungen, Checklisten und Skizzen zu den Szenen, die ich fotografieren wollte, festgehalten.

Das war etwas Neues für mich, so genau bin ich vorher noch nie vorgegangen. Auch der Umfang der Serie war ungewohnt, aber ich wollte diesen neuen Weg auf jeden Fall gehen und sehen, was dabei herauskommt.

Ein unglückliches Hochzeitspaar.

Das Fotografieren war für mich am entspanntesten. Ich hatte genaue Bilder im Kopf, so dass nach ein paar Minuten die jeweilige Szene aufgenommen war. Dass ich die Serie schwarzweiß und analog fotografieren wollte, stand für mich schon von Anfang an fest.

Ich fotografiere sonst auch nur auf Film und hier würde es besonders gut passen, fand ich. Es war trotzdem auch eine kleine Herausforderung, da ich mit meiner analogen Kamera vorher erst ein paar Mal im Studio fotografiert hatte.

Zur Sicherheit hatte ich an jedem Tag im Studio eine digitale Kamera als Belichtungsmesser dabei, nur um ganz sicher zu sein, dass die Einstellungen stimmten. Hundert Prozent sicher sein konnte ich mir dennoch nie und ich war immer nervös, wenn ich die Filme entwickelte.

Am Ende war ich schon fast ein bisschen wehmütig, als das Projekt abgeschlossen war. Es hat mir beigebracht, wie wichtig Zusammenarbeit ist, auch wenn man denkt, man schafft alles allein. Für mich war die Serie auch die größte fotografische Herausforderung bisher und ich habe viel dazugelernt.

Mein Dank geht an alle, die mich bei dieser Arbeit tatkräftig unterstützt haben, denn ohne sie alle hätte ich das nie so hinbekommen.

Die komplette Serie „J. E.“ von Lisa Marie Kaspar dürft Ihr in nur wenigen Stunden bei uns im Vollbild bewundern.


kwerfeldein – Fotografie Magazin | Fotocommunity

 
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Jane Siberry

04 Aug

A few nice visual art images I found:

Jane Siberry
visual art
Image by qthomasbower
A tribute to Jane Siberry, my favorite singer/songwriter of all time.

"From her beginnings as a guitar-based folk artist in the coffee houses and clubs of Toronto, through her many musical incarnations, Jane Siberry has redrawn the boundaries of popular music by consistently and courageously taking risks." -ArtistDirect

You can discover Jane’s music here:

www.last.fm/music/Jane+Siberry

This mosaic is the first of a new series I have been working on – the Percolated Tiles Mosaics.

Princess Farahnass Pahlavi
visual art
Image by Kodak Agfa
The Shah Funeral in 1980 in Cairo:Princess Farahnass Pahlavi

Washington DC: National Gallery of Art – East Building
visual art
Image by wallyg
The National Gallery of Art, administered by the Smithsonian Institute, was established on the National in 1938 by the United States Congress with funds for construction and a substantial art collection donated by Andrew W. Mellon, major art works donated by Lessing J. Rosenwald, Italian art contributions from Samuel Henry Kress, and more than 2,000 sculptures, paintings, pieces of decorative art, and porcelains from Joseph E. Widener.

The museum comprises two building, the West Building, and the East Building, which are linked by a spacious underground concourse resting beneath a series of terahedron "crystal" skylights. The West Building, composed of pink Tennessee marble, was designed in 1937 by architect John Russell Pope. Pope’s neoclassical style features a central pavilion with a gigantic columned portico and a massive dome, flanked by large, symmetrical east and west wings. In contrast, East Building, which was designed in 1978 by I.M. Pei, is sharply geometrical and fragmented. The H-shaped façade is similarly faced in pink marble from the same quarry. To emphasize the sharp angles, though, lighter stone was used for the vertical corners. The sharp fin of the west corner cleaves the air at an angle of 19.5 degrees and rises 107 feet above ground.

The West Building has an extensive collection of paintings and sculptures by European masters from the medieval period through the late 19th century, as well as pre-20th century works by American artists. The East Building focuses on modern and contemporary art. The East Building also contains the main offices of the NGA and a large research facility, Center for the Advanced Study in the Visual Arts (CASVA). To the west of the West Building, across Seventh Street, is the 6.1 acres Sculpture Garden, centered on a large circular fountain (an ice rink in the winter) surrounded by stone seating.

The Smithsonian Institution, an educational and research institute and associated museum complex, administered and funded by the government of the United States and by funds from its endowment, contributions, and profits from its shops and its magazines, was established in 1846. Although concentrated in Washington DC, its collection of over 136 million items is spread through 19 museums, a zoo, and nine research centers from New York to Panama.

 
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