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Posts Tagged ‘Istanbul’

Istanbul reloaded

10 Nov

Vogelperspektive auf das Häusermeer einer Großstadt.

Jede Stadt hat ihre eigene Dynamik und verändert sich mit der Zeit ganz selbstverständlich. Die Faktoren, die die Veränderung beeinflussen, sind zahlreich und hängen auf komplexe Weise zusammen.
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Istanbul und der türkische Westen – eine Reise

10 Dec

Sonnenuntergang vor Moscheesilhouette

Ein Beitrag von: Marvin Fuchs

14 Millionen Menschen, eine Million Katzen. Eine Stadt, zwei Kontinente. Istanbul ist unglaublich groß, schnell, laut und voll, kann aber gleichermaßen gemütlich, wandelbar, magisch und wunderschön sein.

Es kommt ganz darauf an, wo und mit wem man die Stadt kennenlernt und seinen türkischen Schwarztee trinkt. Zwei Bootsfahrten über einige Stunden reichten mir kaum, um die Dimensionen dieser Stadt zu erfassen. Istanbul ist eine Stadt, die größer ist, als das Auge reicht und weiter, als die Gesänge der Muezzine, die von den Minaretten schallen.

Blick über den Bosporus auf  die Silhouetten der Moscheen Istanbuls

In keiner anderen Stadt habe ich bisher so deutlich gezeigt bekommen, wo ich bin und wie das Leben dort läuft. Während der Gebetszeiten wird die Stadt eingehüllt in die Gesänge, die gleichzeitig aus hunderten Moscheen erklingen. Das ist beeindruckend und ebenso überwältigend. Es hat etwas Unumstößliches, etwas Mächtiges. Der erste Ruf ertönt morgens um 4 Uhr.

Betende in einer Moschee

Istanbul ist eine Stadt, die einen nicht mit offenen Armen empfängt – ihre Bürger hingegen schon. Gastfreundschaft wird in der Türkei groß geschrieben, alle sind über alle Maßen freundlich.

Kommunikative Schwierigkeiten kann man allerdings schon bekommen, wenn man des Türkischen nicht mächtig ist. Mit Händen und Füßen gelang es mir, ein Eis oder Wasser zu bestellen, alles andere erledigte unsere Freundin, die wir dort besuchten. Ihr gilt großer Dank dafür.

Zwei Hände berühren sich.

Seekrank sollte man in Istanbul nicht sein, denn Fährlinien über den Bosporus bilden einen wichtigen Teil des öffentlichen Verkehrs der Stadt. Mit ihnen gelangt man schnell an das jeweils andere Ufer, ans Schwarze Meer oder auch zu den wunderschönen Prinzeninseln.

Auf letzteren sind lediglich Kutschen und Fahrräder als Fortbewegungsmittel zugelassen, Autos gibt es dort nicht. Zugegebenermaßen sind die Inseln mittlerweile recht touristisch.

Ein Boot auf dem Meer.

Doch hat man erst einmal ein Rad ausgeliehen und entfernt sich vom Fährhafen, wo es nach gerösteten Esskastanien und Fisch riecht, erreicht man schnell ruhigere Gefilde.

Ein, zwei Mal schwitzt man sich Anhöhen hinauf und schon ist man fernab vom Trubel der Menschen. Auf den hohen Straßen rund um die Insel hat man einen wunderbaren Blick auf das Meer. Gelegentlich springt sogar ein Delfin aus dem Wasser und das macht jede Anstrengung wieder gut.

Blick von einer Insel aufs Meer

Autos hat man in Istanbul in der Tat sehr schnell satt. Der Verkehr ist ein Riesenchaos. Wer denkt, er sei ein hartgesottener, deutscher Autofahrer, wird in Istanbul müde belächelt. Wir wurden im Auto von wilden Hunden verfolgt. In den Bus steigt man ein und aus, wie es gerade passt. Die Hupe hat auf der Straße Warnfunktion; alle hupen immer.

Fünfspurige Straßen werden auch gern mal siebenspurig genutzt. Gurte in Taxen gelten als überflüssige Deko und das Mindestalter der zweirädrig motorisierten Jugend liegt bei schätzungsweise 11¾ Jahren.

Eine Menschenmenge vor Moscheen

Wem das alles zu viel wird und wer sich wie wir direkt nach der Ankunft mit all seinem Gepäck tapfer durch den eben beschriebenen Wahnsinn gekämpft hat, dem verspricht ein besonderes Café Entspannung. Auf der asiatischen Seite der Stadt in Höhe des Prinzessinenturms kann man direkt am Wasser in aller Ruhe bei einem Heißgetränk den Sonnenuntergang genießen.

Es ist ein stiller, geradezu romantischer Ort, an dem die Stadt zur Ruhe zu kommen scheint. Dort gelang es mir, exakt das Foto machen, das ich mir zuvor vorgestellt hatte: Schönste Abenddämmerung, ein tieforangefarbener Himmel, Moschee-Silhouetten und fliegende Möwen. Zugegebenermaßen vielleicht etwas kitschig, aber traumhaft.

Sonnenuntergang vor Moscheesilhouette

Auf Reisen findet sich in meiner Fototasche übrigens nicht sehr viel. Die meisten Bilder fotografiere ich mit meinem einfachsten Objektiv und treuen Reise-Allrounder, einem Sigma 18 – 200 mm f/3.5 an meiner Nikon D7000.

Portraits und lichtschwache Situationen nehme ich mit meinem „Immerdrauf“ auf, einem Nikon 35 mm f/1.8, das sehr leicht ist. Blitze bleiben zuhause. Neben der D7000 kommt immer auch meine Fuji Instax Mini mit, über deren Polaroids im Visitenkartenformat ich mich jedes Mal freue wie ein kleines Kind.

Reges Treiben in einem Markt.

Den Rhythmus Istanbuls muss man erleben. Die Basare und Einkaufsstraßen sind ein Erlebnis für alle Sinne. Alles ist bunt und viel. Und doch scheint abends auch der letzte Imbiss leer gekauft zu sein. Sattwerden ist in Istanbul nur ein netter Nebeneffekt des Essens. Das kulinarische Angebot überforderte mich, aber ich war begeistert.

Nach vier Tagen in Istanbul hatten wir das große Glück, auch noch einige Zeit bei der Verwandtschaft unserer Freundin in der Nähe von Çanakkale verbringen zu können.

Kaputtes Tier in Schüsseln

Es war gerade Bayram, die Zeit des Opferfestes und wir erlebten, wie in allen Dörfern gefeiert wurde. Allein, jemandem ein freundliches Hallo entegegenzubringen und ein fröhliches Fest zu wünschen, bringt einem Unmengen an kleinen, leckeren Dingen als Gastgeschenke ein.

Dabei spielt es keine Rolle, ob man sich kennt oder nicht. Wer Glückwünsche zum Fest ausspricht, ist ein Freund und wird beschenkt und das nicht zu knapp. Bedingungslose Freundlichkeit und Freude über unbekannten Besuch – wenn ich etwas von dort mit zurück nach Hause nehmen wollte, dann das.

Frau auf einer Fähre.

Und immer, wenn ich mir die Bilder dieser Reise anschaue, stelle ich fest, dass es nichts Besseres gibt, als sich von ortskundigen Menschen ihre Heimat zeigen zu lassen. Te?ekkürler für diese großartige Erfahrung!


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Istanbul Demolishing 3 Skyscrapers to Preserve City Skyline

10 Sep

[ By WebUrbanist in Architecture & Cities & Urbanism. ]

istanbul city skyline

After a huge and lengthy legal battle fought on various fronts by developers, municipalities and the Council of State, the Turkish government has ordered the partial destruction or total demolition of multiple buildings said to threaten the historic architectural heritage of Istanbul (above image via Gokorg).

istanbul historic skyline

When speaking of skylines, one generally thinks of of the towers that define them – but the courts have ruled that modern-day Istanbul (not Constantinople) is not allowed to reach for new heights, or even maintain its currently-constructed ones. Adding pressure to the mix, Unesco has threatened to revoke the city’s status as a World Heritage Site, in part due to rampant urban development (additional images by Moyan Brenn).

istanbul night view

At the heart of this particular legal issue are views of a series of structures long central to the civic identity of Istanbul, including the Hagia Sophia, Topkapi Palace and Blue Mosque, all of which are now being overshadowed by three new structures standing dozens of stories tall. These new threats to the existing sihuoette are part of Onalti Dokuz complex, a residential development already largely finished.

istanbul city streets

Detractors are celebrating the victory, which started with legal attacks beginning last year. From Dezeen and the Turkish newspaper Todays Zaman, “two legal cases were launched against the development – one seeking cancellation of the permits for the construction of the building and another to shut down the construction and destroy parts of the buildings that had already been completed.”

istanbul sunet

istanbul distant hills

The government has rejected appeals by the developers and city, and it remains unclear who will pay for the cost of the necessary size reductions the buildings in question must now undergo. It is easy to see why critics would feel threatened by these and other new developments, but at some point one has to wonder: who has the right to suppress urban growth, and where do we draw the line between preservation and urbanization?

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Istanbul

26 Jul

Ein Beitrag von: Thomas Braun

2012 war für mich ein sehr spannendes Jahr, unter anderem weil ich im Sommer beruflich drei Monate in Istanbul verbracht habe. Ich hatte dort in meiner Freizeit natürlich fast immer die Kamera dabei und war begeistert von den fotografischen Möglichkeiten der Stadt.

Aus den Bildern ist eine Serie entstanden, mit der ich zeigen möchte, wie die Stadt auf mich gewirkt hat. Wie es mich dorthin verschlagen hat und warum die Serie so ist, wie sie ist, möchte ich in einer kleinen Geschichte erzählen.

Historische Straßenbahn in Istanbul © Thomas Braun
Historische Straßenbahn in der Istiklal Caddesi

Ich sitze nichtsahnend im Büro und der Chef kommt vorbei, um ein paar Worte unter vier Augen zu wechseln. Ob ich im Sommer schon was vor hätte, fragt er. Und ob ich nicht schon immer mal ins Ausland wollte. Habe ich nicht und wollte ich schon immer.

Und so kommt es, dass ich kaum vier Monate später nach zahlreichen abenteuerlichen Besuchen in einer total verrückten Botschaft und ein paar interessanten weiteren Formalitäten im Flugzeug sitze und mich auf einen zwölfwöchigen Arbeitseinsatz in der Türkei, genauer in Istanbul, eingelassen habe.

15 bis 20 Millionen Menschen, so genau weiß das keiner, leben auf einer Fläche, die sechs Mal so groß wie Berlin ist. Was das bedeutet, ahne ich erst ansatzweise, als ich im Taxi vom Flughafen zum Taksim fahre, für das ich den Dummkopf-Aufschlag von 100% löhne. Die Fahrt dauert 40 Minuten, obwohl wir nicht einmal ein Viertel des auf etwa 100 km langgezogenen Stadtgebietes durchkreuzen.

Blick auf die Galata-Brücke Richtung Goldenes Horn © Thomas Braun
Blick auf die Galata-Brücke Richtung Goldenes Horn

Meine Reise beginnt direkt am Taksim, dem modernen Zentrum von Istanbul, wo ich für die ersten Tage ein sehr hübsches Hotel direkt neben einer nicht so hübschen Großbaustelle beziehe. Das riesige Panoramafenster bietet mir einen traumhaften Blick auf den Bosporus und das Goldene Horn.

Abends schlendere ich noch ein wenig durch die angrenzende Istiklal Cd, um mir etwas Essbares zu suchen und die Stadt ein bisschen auf mich wirken zu lassen. Überall tummeln sich Menschen, die gesehen werden wollen und zeigen, was sie zu zeigen haben.

An jeder Ecke wird irgendetwas verkauft: Maronen, Wasserpfeifen, Sonnenbrillen, Handys, Klamotten. Und zwischendrin immer mal wieder gemütliche Lokantas, die mehrstöckigen türkischen Restaurants, mit teils tollen Dachterrassen und leckerem Essen.

Es herrschen 35 °C im Schatten und es ist so viel los, dass ich ständig fremden Schweiß auf meinen Armen spüre, aber obwohl mich die ersten Eindrücke ziemlich überfordern, fühlt sich alles irgendwie entspannt an.

Hoffnungslos überfüllte Verkehrsmittel sind in Istanbul die Regel © Thomas Braun
Hoffnungslos überfüllte Verkehrsmittel sind in Istanbul die Regel

Istiklal Caddesi – die beeindruckendste Flaniermeile in Istanbul © Thomas Braun
Istiklal Caddesi – die beeindruckendste Flaniermeile in Istanbul

An den folgenden Tagen verbringe ich viel Zeit damit, eine Wohnung für die kommenden drei Monate zu finden, was sich als gar nicht so einfach erweist, denn wir sind reichlich spät dran. Aber die netten Menschen von der „Relocation Agency“, die mich quer durch die ganze Stadt fahren, haben dann doch noch ein paar Unterkünfte in petto.

Und weil ich keine große Lust habe, im 17. Stock mit Blick auf eine Baustelle zu wohnen, nehme ich die schnuckelige Dreizimmerwohnung im sehr zentralen Besiktas mit traumhafter Aussicht auf Bosporus und Asien. Ein paar Tage später ist dann auch hier eine Baustelle nebenan. Naja.

Die Bevölkerung wird aus Tarlabasi an den Stadtrand verdrängt, um hier ein modernes Nobelviertel im Zentrum zu errichten © Thomas Braun
Die Bevölkerung wird aus Tarlabasi an den Stadtrand verdrängt, um hier ein modernes Nobelviertel im Zentrum zu errichten

Die Stadt hat vieles zu bieten, im positiven wie im negativen Sinn. Es gibt viel zu entdecken und ich denke, wenn man nur ein paar Tage in Istanbul ist, kann man sich zwar die wichtigsten Sehenswürdigkeiten anschauen, aber das wahre Istanbul entgeht einem vermutlich.

Es ist die Stadt der Gegensätze und bevor ich hier war, hatte ich nicht den blassesten Hauch einer Ahnung, wie gegensätzlich ein Ort sein kann. Es gibt sehr gruselige, heruntergekommene Viertel, in denen sich der Müll stapelt und dunkle Gestalten sehr komisch gucken, wenn jemand mit einer Spiegelreflexkamera in der Hand an ihnen vorbeiläuft.

Es gibt aber auch enorm schicke Shoppingtempel mit Ferraris vor der Haustür und mondäne Villengegenden direkt am Bosporus mit Anlegern für die standesgemäße Yacht. Teilweise muss man keine fünf Kilometer gehen, um beide Welten zu sehen.

Dabei muss ich sagen, dass ich mich in Istanbul praktisch nie unsicher gefühlt habe. Die Kriminalitätsrate ist für eine derartige Mega-Metropole ohnehin verschwindend gering.

Istanbul von oben © Thomas Braun
Istanbul von oben

Nach ein paar Wochen in der Stadt kam ich auf die Idee, eine Bilderserie aus quadratischen Schwarzweiß-Fotos anzufertigen. Ich hatte bis dahin ein Gefühl für die Stadt entwickelt, hin und her gerissen zwischen Abscheu und Hingabe, mit einer Prise Respekt und etwas Demut.

Schwarzweiß musste einfach sein, das war sofort klar. Farben lenken nur ab. Das Quadrat unterstreicht noch einmal, dass mir der Inhalt wichtig ist, weil es sehr schlicht ist und ebenfalls keine Aufmerksamkeit auf sich zieht.

Die Bilder sollen für sich wirken, ganz schnörkellos. Alle Bilder sind in Lightroom entwickelt, wobei ich eine gehörige Portion Drama in die meisten Bilder gepackt habe, um die Stimmung zu vermitteln, die ich dort hatte.

Istanbul hat etwas leicht Melancholisches, ist aber keinesfalls träge, sondern sehr dynamisch. Es ist eine romantische Stadt, mit jeder Menge Inspiration und Gefühl. Ich habe versucht, das zu transportieren.

Maroni-Verkäufer bei der Arbeit © Thomas Braun
Maroni-Verkäufer bei der Arbeit

Angeln in Istanbul © Thomas Braun
Angeln in Istanbul

Die Stadt hat so viele magische Orte zu bieten und zu jeder Tages- und Nachtzeit fantastisches Licht. Es gibt fast jeden Tag Sonnenauf- und -untergänge, bei denen einem der Atem stockt. An jeder Straßenecke sind unglaublich nette und fotogene Menschen, denen es völlig egal ist, wenn man sie fotografiert.

Die Sehenswürdigkeiten sind mit die beeindruckendsten, die mir bisher untergekommen sind. Kurz gesagt: Für Fotografen, Städtefans, Geschichts- und Architektur-Junkies und überhaupt für jeden, der offen für Anderes ist, bietet Istanbul unvergessliche Momente. Man sollte sich allerdings auch darauf einstellen, dass nicht immer alles so läuft wie geplant.


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Constantinople (Istanbul) in STOP MOTION

20 Jan

STOP MOTION Video, made out of 1282 photos (Nikon D300). Place: Constantinople (Istanbul) Turkey Date: 7 – 11 September 2011
Video Rating: 0 / 5

 
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Magical Istanbul (HD)

03 Nov

Istanbul, one of the most magical places on Earth, the meeting point where East meets West, the only city in the world located between two continents: Asia and Europe. First Byzantium, then Constantinople, Istanbul has been the capital of three great empires. This is my trip to this amazing metropolis on the Bosphorus. Shot in 1080p high definition video with my Nikon D5100. Edited with Adobe Premiere CS5. Enjoy the magic of Istanbul!

 
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