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Posts Tagged ‘Himmel’

Rezension: Himmel aus Beton

30 Jul

Himmel-aus-Beton-©-Gisela-Erlacher-Artikelbild

Nicht selten haben Brücken neben ihrer Funktion als Verkehrsbauwerke auch symbolischen Charakter und repräsentieren zum Beispiel ganze Städte. Genau diese Art der Bilder von Brücken interessiert die österreichische Fotografin Gisela Erlacher allerdings nicht. Viel mehr hat sie ihren Blick den Resträumen unter den Verkehrsbauwerken zugewendet.
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Meeresbewohner am Himmel

15 Oct

Ein Beitrag von: Bjorg-Elise Tuppen

In der Serie „Visual Strangeness“ erforsche ich die faszinierenden Möglichkeiten, die entstehen, wenn man widersprüchliche Elemente miteinander verbindet. Hier im Norden Norwegens, wo ich lebe, sind die szenischen Landschaften und wechselnden Wetterbedingungen eine ständige Quelle der Inspiration.

Auf einer meiner fotografischen Streifzüge brüllte das Meer, die Luft war feucht und die niedrigen Wolken bewegten sich schnell. Ich konnte die Wale im Nebel zwischen den Berggipfeln beinahe fröhlich herumtollen sehen. Das wurde das erste Bild in meiner Serie.

Ein Gefühl der Schwerelosigkeit, ein Trotzen gegenüber das Schwerkraft hat schon immer meine kreative Arbeit beeinflusst. Das ist natürlich offensichtlich in dieser Serie voller Meeresbewohner, die durch die Luft statt das Wasser schwimmen.

Einige Bilder arbeiten auch mit leicht verschobenen Gegenbenheiten. Dingen, die nicht ganz in ihrem Element oder in einer ungewohnten Umgebung sind. So wie der Pinguin und der Büffel. Alle Landschaften dieser Serie habe ich auf Andoya aufgenommen, einer Insel der Vesteralen, die etwa 300 km innerhalb des Polarkreises liegt.

Ein U-Boot fliegt über ein Feld.

Ein Büffel kommt aus einem See.

Quallen fliegen über einer Sommerwiese.

Ein Tintenfisch fliegt über einer Bergkette im Nebel.

Ein Schwarm Quallen fliegt im Nebel zwischen einigen Berggipfeln.

Zwei Wale fliegen in den Wolken über einem Berg.

Ein Pinguin steht auf einer Straße zwischen zwei wilden Wiesen in leichtem Nebel.

Ein Kind springt von sehr weit oben in eine Pfütze auf einem Feld.

Als ich Steine und ihre Reflexionen im Wasser fotografierte, war ich wie vom Blitz getroffen, als ich bemerkte, wie fremdartig sie wirken, wenn man das Ganze aus einem anderen Blickwinkel betrachtet. Diese interessante, schöne und auch etwas unheimliche Form wurde sichtbar und änderte sich jede Sekunde mit den kleinen Wellen im Wasser.

Dieser konstante Strom von Momenten erinnerte mich an das Leben selbst: Bestehend aus Zeit und den Momenten, die uns am meisten beeinflussen und formen. Ich wollte also einige dieser Begebenheiten in „Reflections“ festhalten und damit die flüchtige Qualität der Momente, trotz des bedeutsamen Effekts, den sie auf unser Leben haben können.

Reflexionen von Baumkronen in einer Pfütze.

Reflexionen von Steinen im Wasser und das Portrait eines Mädchens.Reflexionen von Steinen im Wasser und das Portrait eines Mannes.
Reflexionen von Steinen im Wasser.Reflexionen von Steinen im Wasser mit einem Kinderpotrait.
Reflexionen von Steinen im Wasser und das Portrait eines alten Mannes.Reflexionen von Steinen im Wasser und ein Schwarm Vögel.

Reflexion eines Steins und eines kahlen Baumes im Wasser.

Ich liebe es, verschiedene Medien wie Malen, Zeichnen, Fotografie, Typografie und digitale Collage einzusetzen und damit zu experimentieren, sie auch miteinander zu vermischen. So kann ich unterschiedliche Stimmungen, Effekte und Ausdrücke erzeugen. Mein Stil ist nicht festgelegt oder festgesteckt, aber er entwickelt sich ständig weiter und sucht nach neuen Möglichkeiten.

Ich möchte Erzählungen und Wunder in meinen Arbeiten erschaffen. In meinen grafischen Arbeiten verwende ich auch Elemente meiner Kunst, um sie anders und einzigartzig zu gestalten. Trotzdem wird mein Schwerpunkt immer auf der Botschaft liegen, die meine Bilder dem Betrachter überbringen möchten.

Dieser Artikel wurde für Euch von Aileen Wessely aus dem Englischen ins Deutsche übersetzt.


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Halber Himmel

28 May

„Half the Sky“ ist eine Fotoserie der französischen Fotografin Floriane de Lassée. Sie zeigt in ihren Bildern Frauen aus aller Welt. Für Floriane tragen Frauen die Welt, weshalb sie sie hell erstrahlen lässt. Um diese Portraits gibt es jedoch viel Raum. Dennoch schafft es jedes Foto durch den gekonnten Lichteinsatz und den Bildaufbau, die Frauen in den Mittelpunkt zu stellen.

Von 2004 bis 2011 arbeitete Floriane an ihrer Serie „Inside Views“, ein Projekt über Privatsphäre in Großstädten. Das Women’s Forum und die L’Oréal-Gruppe entdeckten die vielversprechende Fotografin und finanzierten ihr eine Weltreise, um ihr Projekt über Frauen fortführen zu können.

So entstanden die poetischen Portraits rund um die Welt und es finden sich Bilder aus Tokyo, der Türkei, Indien, Namibia und vielen weiteren Orten. Floriane arbeitet immer mit der Umgebung, in der die Frauen leben und bezieht ihr Privatleben und persönliche Geschichten in ihre Bilder mit ein.

Eine Karawanserei. Blick auf Häuser, die durch Treppen miteinander verbunden sind. In einem hellerleuchteten Fenster sitzt eine Frau.

Eine Häuserfront. Eine Frau am Fenster schlägt eine Decke aus.

Nachtaufnahme. Im Vordergrund eine Frau, die von einer Aussichtsplattform auf die nächtlichen Lichter der Stadt blickt.

Zwei Mädchen am Rande eines Pavillons.

Eine Frau läuft über einen Steg über dem Wasser.

Frauen in bunten Gewändern stehen auf dem Dach eines Hauses.

Kinder klettern auf einem Baum.

Die bisherigen Bilder der Fotoserie könnt Ihr auf der Webseite von Floriane de Lassée ansehen. Hier findet Ihr auch die bereits erwähnte Serie „Inside Views“.


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Die Geometrie und der Himmel

04 May

Lino Russo ist ein junger Grafikdesigner aus Neapel in Italien. Ausdrücklich ist er kein Fotograf, das zu betonen ist ihm wichtig. Trotzdem findet sich zwischen seinen geometrischen und minimalstischen Arbeiten, die vor allem aus Illustrationen und Videos bestehen, auch ein wunderbares Beispiel für fast abstrakte urbane Fotografie.

Er hat seine Serie „Skymetric“ getauft, ein Kunstwort aus „Sky“ (Himmel) und „-metric“ von geometrisch. Das beschreibt auch schon ganz gut, was man sehen kann. In jedem Bild gibt es ein Stückchen strahlend blauen Himmel. Dem gegenüber steht immer Architektur, die aus ihrem Kontext gelöst wurde.

Linien, Flächen, grelle Farben, schematische oder schiefe Muster. Sie alle greifen in den natürlichen Raum ein, in dem wir uns ursprünglich befinden. Wir haben aufgeräumt: Alles ist einfach, überschaubar und sauber. Geordnet.

© Lino Russo

© Lino Russo

© Lino Russo

© Lino Russo

© Lino Russo

© Lino Russo

© Lino Russo

© Lino Russo

© Lino Russo

© Lino Russo

© Lino Russo

Da Lino kein Fotograf ist, träumt er auch von etwas ganz anderem: Eines Tages wäre er gern für die gesamte Identität einer großen Marke verantwortlich. Als Multitalent hat er ja schon einmal die besten Voraussetzungen dafür, das dann auch mit vielen Medien umsetzen zu können.


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