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22. Türchen: Carmen und Ingo

22 Dec

22. Türchen

Verlängert! Da kwerfeldein zwischen 15:00 und 17:30 Uhr nicht erreichbar war, verlängern wir den Teilnahmezeitraum für dieses Türchen bis morgen, den 23. Dezember um 12 Uhr mittags.

Gute Workshops in deutscher Sprache sind rar, noch dazu, wenn es um Hochzeitsfotografie geht. Carmen und Ingo haben das mit ihrem Video-Workshop geändert. Und die beiden sind so gut in dem, was sie tun, dass auch aus dem Ausland gefragt wird, wann es den Workshop denn nun endlich auf Englisch geben wird.

Der Titel des Workshops „Learn how we do it“ sagt schon, worauf es Carmen und Ingo ankommt. Es geht nicht darum, starre Regeln zu vermitteln, sondern darum, Erfahrungen weiterzugeben und zu inspirieren. Und diese Erfahrungen sind Gold wert.

Von ihrem Weg zur Selbständigkeit, über ihre Ausrüstung, dem Marketing bis hin zur Bildbearbeitung decken sie jeden Bereich der Hochzeitsfotografie in ihrem mehr als acht Stunden langen Video-Workshop ab. Natürlich kann man ihnen auch bei einem Shooting über die Schulter schauen. Einen guten Einblick in das, was Euch erwartet, bietet dieser kleine Trailer:

Der Workshop eignet sich für engagierte Hobbyisten, Einsteiger in die Hochzeitsfotografie, aber auch für schon länger im Business arbeitende Fotografen. Grundkenntnisse der Fotografie sind von Vorteil, da ganz grundsätzliche Begrifflichkeiten nicht mehr explizit erklärt werden.

Der Videoworkshop kann für 499 € online heruntergeladen oder für 549 € in einem schicken Päckchen auf einem 16GB-USB-Stick gekauft werden. In unser Kalendertürchen haben Carmen und Ingo den Workshop auf UBS-Stick gelegt.

Um den Workshop zu gewinnen, schreibe einen Kommentar unter bürgerlichem Namen und gültiger E-Mail-Adresse bis heute um 24 Uhr morgen um 12 Uhr mittags. Danach verlosen wir ihn per Zufallsgenerator unter allen Kommentatoren. Die genauen Gewinnspielregeln findest Du hier. Viel Glück!


kwerfeldein – Fotografie Magazin

 
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Blickfang: Ruine der Kirche von El Carmen Antigue

24 Sep

Eadweard Muybridge war ein Pioner der Fotografie und der fotografischen Technik: Schon in den 70er und 80er Jahren des 19. Jahrhunderts machte er Aufnahmen, die bis in die heutige Zeit als richtungsweisend gelten können und zwar in den unterschiedlichsten Genres.

Portraits, Studien von Bewegungsabläufen von Tieren und Menschen, die er später mit einem sogenannten Zoopraxiskop in kleine, auf Leinwände projizierte Filme verwandelte. Die zum Teil auch als in Endlosschleifen abspielbare Serien konzipiert waren – man könnte fast behaupten, er habe die moderne GIF-Datei erfunden, die heute überall im Internet zum Einsatz kommt – vor allem aber auch viele Landschafts- und Stadtaufnahmen, mit und ohne Menschen. Einige der Bilder dürfen gar als frühe Straßenfotografie betrachtet werden.

Ruine der Kirche von El Carmen Antigue © Eadweard Muybridge

Viele seiner Bilder zeigen dabei auch, was wir heute „Making Of“ nennen würden. Es ist die Präzision und Leidenschaft zu erkennen, mit der er zu Werke geht, wenn er etwa in einer kleinen Felshöhle im Yosemite Valley ein „fliegendes Studio“ einrichtet und dort in verschiedenen Kisten unter anderem die Chemikalien zu sehen sind, mit denen er arbeitet.

Das Foto „Ruine der Kirche von El Carmen Antigue“ von 1875 aus dem Band „Eadweard Muybridge“* des Verlags Phaidon ist Teil einer Serie, für die der Fotograf ein halbes Jahr in Mittelamerika verbracht hat. Sein besonderer Fokus galt dabei verfallenen Kirchen aus der spanischen Kolonialzeit.

Es ist unter den Bildern, die ich von Eadweard Muybridge kenne, eher ein ungewöhnliches Motiv: Einzelne Gebäude fotografierte er sonst öfter in Kombination mit Menschen, an Bauwerken scheinen ihn eher die Strukturen zu interessieren. So sieht man oft etwa Hausdächer und Städte von oben.

Das Bauwerk ist fotografisch nicht sonderlich subtil oder gar originell in Szene gesetzt: Quadratische Aufnahme, wenig Platz an den Rändern, eine Perspektive von schräg vorn. Der Betrachter scheint fast vollständig durch die Augen des Fotografen auf die Szene zu blicken und sieht dennoch alles.

Und trotzdem ist es ein majestätisches, ein mächtiges Bild, was natürlich nicht nur für das atemberaubende Motiv gilt, sondern gerade auch dann, wenn man die Präzision und Leidenschaft bedenkt, mit der dieser Fotograf mit Hilfe der begrenzten Mittel seiner Zeit gearbeitet hat.

Auch 138 Jahre und viele, viele Generationen von technischen, konzeptuellen und kulturgeschichtlichen Revolutionen im Bereich der Fotografie später, kann man eigentlich nicht mit Überzeugung behaupten, dass heute jemand ein besseres Bild von dieser Kirche machen würde. Vielleicht ein experimentelleres, aber kein zeitloseres und gerade das beeindruckt mich an dieser Aufnahme sehr: Sie ist ein sehr altes Stück Fotografiegeschichte und wirkt trotzdem in keiner Weise veraltet.

* Das ist ein Affiliate-Link zu Amazon. Wenn Ihr darüber etwas bestellt, erhalten wir eine kleine Provision, Ihr zahlt aber keinen Cent mehr.


kwerfeldein – Fotografie Magazin

 
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