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Posts Tagged ‘Blick’

Transzendenz oder der Blick nach innen

17 Jul

Ein seltsames Wesen im Dunkeln.

Der Begriff „Transzendenz“ tauchte schon sehr früh in meinem Wortschatz auf. Ich glaube mich zu erinnern, ihn aus dem Mund meines Großvaters gehört zu haben, als ich mit ihm und meiner Großmutter wieder einmal in der Messe saß. Was meine Eltern als versierte Wissenschaftler übrigens gar nicht so toll fanden, mich aber mitgehen ließen, weil die Atmosphäre des alten Kirchenschiffs und der Duft nach Weihrauch eine zu große Fasziniation auf mich ausübten.
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Der Blick in fremde Zimmer

30 Jun

Ein Blick in ein fremdes Zimmer.

Gail Albert Halaban hält den Blick in fremde Nachbarwohnungen fest. Ihre großformatigen Bilder erinnern an Hitchcocks Film „Das Fenster zum Hof“. Kwerfeldein stellt Euch exklusiv die spukigen und geheimnisvollen Bilder der Künstlerin vor.
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Der morgendliche Blick aus dem Zelt

07 Sep

Wer reiselustig und abenteuerlich ist, der kennt es sicher. Morgens im Zelt aufwachen und erst einmal den grandiosen Ausblick genießen. Wenn ein Tag so anfängt, kann eigentlich nichts mehr schief gehen. Oleg Grigoryev hat in seiner Reiseserie genau diese Erinnerungen festgehalten. Er teilt mit uns seinen Blick aus dem Zelt hinaus auf beeidruckende Landschaften.

Die Bilder sind gerahmt von den Wänden seines Zeltes. Unten im Foto sieht man seine Beine, die immer auch verraten, wie das Wetter und die Anstrengungen der letzten Tage waren. Denn einmal trägt er dicke Hosen und feste Wanderschuhe, ein anderes Mal ist er barfuß und ein Verband schützt seine Füße. Jedes der Bilder weckt aber nach einer kleinen Pause, um die Landschaften zu genießen, den Wunsch schnell weiter auf Erkundung zu gehen oder direkt in den benachbarten See zu springen.

Blick aus einem zelt heraus auf eine wunderschöne Landschaft mit See und Bergen.

Blick aus einem Zelt heraus auf einen Berg.

Blick aus einem zelt heraus auf ein Gebirge.

Blick aus einem Zelt heraus auf einen See und Berge.

Blick aus einem Zelt heraus auf ein Gebirge.

Blick aus einem zelt heraus auf einen See und Berge.

Blick aus einem Zelt heraus auf einen See und Berge.

Blick aus einem Zelt heraus auf ein Gebirge.

Blick aus einem Zelt heraus auf Berge.

Oleg arbeitet als Rechtsanwalt und als Fotojournalist in der Wohltätigkeitsstiftung „Progress“. Als Rechtsanwalt bietet er kostenlose Rechtshilfe für mittellose Menschen, darunter auch viele Roma. Als Fotojournalist, erstellt er Foto-Essays zu sozialen Fragen über das Leben von sozial benachteiligten Personengruppen.

Das Reisen ist für Oleg eine Art professionelles Hobby geworden, besonders angezogen fühlt er sich von Bergen.

Von dort bringe ich Emotionen mit, die ich versuche in meinen Fotos auszudrücken, um Leute zum Reisen zu animieren und nicht zu angepasst zu sein.


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Der Blick auf die Umgebung

09 Jun

Ein Beitrag von: Lotta Heinz

Ich mag Gehen und dabei die Langsamkeit, die vor allem beim Analogfotografieren eintritt. Sie zwingt mich, die Dinge zu betrachten. Man lernt, sich zu bescheiden und eine Wahl zu treffen. Das gefällt mir. Meine letzte Digitalkamera habe ich vor kurzem meinem Vater geschenkt.

Eigentlich ist es so, dass ich mich nicht besonders für Fotos interessiere, sondern Fotografieren einfach zu meinem Leben gehört. Es ist einfach Ausdruck eines bestimmten Lebensstils. Ich würde mich nicht als Fotografin bezeichnen. Ich fotografiere eben; andere machen andere Dinge.

Ich mag die Rauheit und Wildheit in der Gegend, in die ich gezogen bin. In der Oberpfalz, wo ich lebe, ist es nicht satt und üppig. Die Natur hier ist unaufdringlich. Auch das gefällt mir. Ich gehe lieber bei Wind, Regen oder Nebel nach draußen als bei mildem und sonnigem Wetter.

Wein Weg aus Holzplanken, der in ein Nebelfeld führt, in dem einige, vor allem tote Bäume, stehen.

Nebliger Weg im Wald.

Eine Blechhütte, die am Rand zwischen Wald und Feld steht.

Ein Basketballkorb, der vor einem Wald im Wasser steht.

Landschaft mit einem kleinen See.

Ein See, umgeben von Nadelbäumen.See mit einem kahlen Ufer, rechts im Hintergrund ein Wald.

Ein Bauwagen, der an einem bewaldeten Hang steht.

Eine Straße mit Telegrafenmasten, die zwischen zwei Feldern verläuft.

Ein schneebedecktes Feld, auf dem ein Fußballtor steht.

Eine neblige Wiese, auf der vor einem Baum und Gebüsch ein Fußballtor steht.

Ein Haus, umgeben von einigen Bäumen, am Rande eines Feldes.

Eine Hütte in einem nebligen Wald.

Tiefstehende Sonne bricht durch die Bäume in einem Wald.

Ein schneebedecktes Feld im Nebel.

Ein schneebedecktes Feld im Nebel.

Ich habe (möglichst) immer die Kamera dabei. Ich bin fast ständig in der Natur unterwegs. Ich liebe Unterwegssein; ich bewege mich gern in fremden Gegenden. Mein Pferd Csillag ist dabei, es gehört ebenso zu meinem Leben wie die Kamera.

Die Kamera verändert den Blick auf die Umgebung. Ich habe außerdem eine sehr persönliche Beziehung zu meiner Kamera. Diese kommt von meinem Vater, der mir als Kind seine Dunkelkammer gezeigt hat und der mir meine liebste Kamera geschenkt hat.

Mein Fotografieren ist eher intuitiv. In gewisser Weise geht es nicht so sehr um die Fotos, sondern um eine veränderte Haltung, die man einnimmt, wenn man sich mit der Kamera bewegt. Als Zugezogene ist die Kamera für mich auch ein Werkzeug, um mit dem Gefühl von Fremdheit und Nichtverbundenheit umzugehen.


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Das Entscheidende ist der Blick: Über das Fotografieren auf der Straße

28 Jun
Alexander PiniDies ist ein Artikel von Alexander Pini (fotocommunity). Er ist IT-Projektleiter und fotografiert seit vier Jahren. Sein fotografisches Interesse gilt fast ausnahmslos der Straßenfotografie.

Ich habe in den letzten Jahren viele Erfahrungen „auf der Straße“ gemacht und möchte hier mal die aus meiner Sicht wichtigsten Erkenntnisse weitergeben.

Zunächst habe ich mich nur mit größeren Brennweiten getraut loszuziehen, deutlich über 50mm. Dadurch konnte ich mich meistens schön im Hintergrund halten und hatte dennoch die gewünschten Motive auf dem Bild.

Der Nachteil einer großen Brennweite ist jedoch, dass man neben dem eigentlichen Motiv von der Atmosphäre der Straße häufig wenig darstellen kann. So habe ich mich nach und nach an kleinere Brennweiten gewagt und musste dadurch selbst direkt ins Getümmel.

Dies kostet anfangs zwar ein wenig Überwindung, macht mir jetzt aber auch viel mehr Spaß. Inzwischen nutze ich nur noch (Fest-)Brennweiten zwischen 30mm und 50mm, Crop-Faktor der Kamera schon einbezogen.

Wichtig für ein gutes Straßenfoto ist, dass man sich die Gegend zunächst einmal anschaut, ohne gleich die Kamera im Anschlag zu haben. So erkennt man schnell, welche Ecken für Fotos gut geeignet sind.

Jetzt kommt natürlich noch der Mensch ins Spiel, der sich nicht immer genau dort entlang bewegt, wo man es gerne hätte. Straßenfotografie bedeutet deshalb auch, Geduld zu haben. Ich kann nur empfehlen, sich an einer gut geeigneten Stelle mit der Kamera in Bereitschaft zu postieren und darauf zu warten, dass zur Umgebung passende Menschen in den Bildausschnitt hinein laufen.

Man hat dadurch sehr schön die Möglichkeit, die vermeintlich schnell und eher zufällig entstandenen Bilder zu komponieren. Ein weiterer Vorteil des längeren Ausharrens vor einem Motiv ist, dass die Menschen sich durch die Kamera nicht bedroht fühlen, da sie ja diejenigen sind, die dem Fotografen ins Bild laufen.

Dieses Vorgehen ist aus meiner Erfahrung wesentlich zielführender, als einfach durch die Stadt zu laufen und die Kamera schnell auf alle scheinbar interessanten Motive zu richten.

~

Da es in der Straßenfotografie in der Regel darum geht, auch die Umgebung der Menschen zu zeigen, sollte die Blende nicht zu klein gewählt werden. Ich nutze meistens einen Blendenwert von 8 oder höher. Natürlich kann man auch mit einer ganz offenen Blende schöne Fotos machen, aber der typische Street-Charakter geht dabei durch die geringe Tiefenschärfe häufig verloren.

Ausserdem gilt: Je unauffälliger, desto besser. Dies gilt sowohl für den Fotografen (Kleidung etc.), als auch für die Kamera. Ich fotografiere mit einer Canon EOS 400D und träume von einer kleinen Leica M9. Allerdings bin ich der Meinung, dass in der Straßenfotografie, anders als z.B. in der Modefotografie, die Kamera nicht so entscheidend ist.

Das Entscheidende ist der Blick für eine gute Szene und somit ein gutes Bild.

Über eine bessere und meistens auch teurere Kamera sollte man erst nachdenken, wenn einem die Grenzen seiner jetzigen Ausrüstung bewusst werden.

Ich fotografiere nur in schwarzweiß, denn dadurch wird das Bild auf das Wesentliche konzentriert und nicht durch Farben abgelenkt.

Für die Nachbearbeitung verwende ich fast auschließlich Lightroom. Da mir starke Kontraste sehr gefallen, gehört die Kontrastanpassung für mich immer dazu – auch unter Zuhilfenahme vieler selbstdefinierter Lightroom-Presets.

Natürlich muss ich viele Bilder auch noch leicht zurechtschneiden. Das sind dann aber auch schon alle meine Bearbeitungsschritte. Für mich ist es wichtiger, mehr Zeit zum Fotografieren zur Verfügung zu haben als diese für die Nachbearbeitung aufzuwenden. Gerade bei der Straßenfotografie kann man auf aufwändiges Nachbearbeiten aus meiner Sicht auch gut verzichten.

Sehr wichtig bei der Straßenfotografie ist auch noch die rechtliche Seite. In Deutschland gilt, dass man von Menschen, die man in der Öffentlichkeit fotografieren will, immer eine Erlaubnis benötigt. Ausgenommen davon sind (im Wesentlichen) Menschenmengen und Versammlungen.

Für mich bleiben also die Möglichkeiten, entweder vor dem Fotografieren zu fragen oder nachdem das Foto gemacht wurde. Im ersten Fall ist fast immer die Spontanität der Szene verloren, das kommt für mich deshalb gar nicht in Frage.

Im zweiten Fall ist die Person oft schon weiter weg, ich müsste also hinterher laufen und evtl. sogar wieder ein Bild löschen, das ist für mich auch nicht wirklich eine Lösung. Allerdings spielt für mich weniger die rechtliche Seite als die Ethik die entscheidende Rolle, wieso ich auf nicht explizit freigegebene Personenaufnahmen verzichte.

Solange man mit seinen Bildern keine kommerziellen Zwecke verfolgt (so wie ich), ist das Schlimmste, was rechtlich passieren kann, dass ich ein ins Netz gestelltes Bild herausnehmen muss. Ich halte es aus ethischen Gründen aber durchaus für problematisch, Menschen für meine (wenn auch künstlerischen) Zwecke ohne deren Wissen zu verwenden.

Bei mir hat das dazu geführt, dass ich mich vor allem auf Szenen konzentriere, in denen Menschen eher als grafisches Element beteiligt und nicht klar zu identifizieren sind. Auch sehr interessant – und juristisch völlig unkritisch – ist das Fotografieren von menschlichen Schatten, von Personen im Gegenlicht oder vor sehr hellen Hintergründen, die dazu führen, dass auf dem Bild fast nur noch ein Schatten zu erkennen ist. Ich bin eher durch Zufall auf diese Technik gestoßen, mache aber immer wieder gerne solche Bilder.

Und noch ein Tipp zum Schluss: Schaut euch viele unterschiedliche Bilder an – in Fotocommunities, Blogs, Büchern. Dadurch bekommt ihr Anregungen, die ihr selbst in abgewandelter Form umsetzen könnt.


KWERFELDEIN | Fotografie Magazin

 
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