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Archive for April, 2013

Ultimate Guide To Blending Modes in Photoshop

26 Apr

The blending modes feature is one of Photoshop’s most undervalued tools for Photographers. Blending modes can be used to alter the ways in which each layer interacts with the layers below it, allowing for endless possibilities when it comes to setting the right tone or adding artificial lighting. Graphic designers and digital illustrators use blending modes all the time to Continue Reading

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Photodoto

 
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Lineare Stadtbilder

26 Apr

Ein Beitrag von: Jörg Rom

Wie sich Städte und urbane Räume abbilden lassen, erforschen Fotografen, seitdem es die Fotografie gibt. Ein selten gesehener Sonderweg ist die Montage ganzer Straßenzüge zu einem Bild. Das Online-Archiv PanoramaStreetline hat sich auf diese linearen Panoramen spezialisiert.

Hinter PanoramaStreetline steckt die simple Idee, Städte anders darzustellen. Gerade in Stadtzentren und historischen Altstädten, wo der Fokus nicht zwangsläufig auf einzelnen herausragenden Bauwerken liegt, drängt sich einem fast zwangsläufig die Frage auf, ob man all die unterschiedlichen Architekturen nicht irgendwie zusammen auf ein Bild bekommt und gleichberechtigt nebeneinander stellen kann.

Von einem Standpunkt aus ist das aus Platzgründen meist unmöglich und klassische Panorama-Fotografie ist dafür zu sehr durch Kurven und Fluchtpunkte geprägt. Es bleibt die Möglichkeit, Architektur von parallel versetzten, wechselnden Blickpunkten zu fotografieren und anschließend zu einer Gesamtansicht zu montieren.

Leipzig Tröndlinring Ringmessehaus © Jörg Rom

Werdau Markt © Jörg Rom

Ich brauchte letztendlich sieben Jahre, um aus dieser Idee etwas Brauchbares zu machen. 2003 in der eng bebauten Leipziger Innenstadt schoss ich die ersten Fassadenserien mit einer Altkamera meines Vaters und einer Art abgeschwächtem Fisheye-Objektiv. Mit den entsprechenden Krümmungen waren sowohl ich als auch mein damaliger PC überfordert.

Sieben fotografiearme Jahre später hatte ich eine bessere Kamera, bessere Hardware und einige Künstlerbeispiele gesehen, die bestätigten, dass solche fotografischen Fassadenaufrisse möglich sind. Zudem war mittlerweile die Idee entstanden, ähnlich wie vergleichbare Panorama-Projekte, ein überregionales Archiv aus linearen Panoramen aufzubauen.

Also fing ich an, allerorts Fotoserien zu schießen und mit Freunden und weiteren Fotografen die Webseite zu entwickeln. Auf der Weltkarte des Projektes sind mittlerweile etwa 1000 dokumentierte Straßen markiert, während lediglich etwa 90 fertiggestellte Straßenpanoramen existieren.

Madrid Gran Via Victor Lavilla © Jörg Rom

Hamburg Neuer Wandrahm Panorama © Jörg Rom

Denn im Gegensatz zu klassischen Panoramen gibt es keine Softwarelösung, die die Bildserien automatisch zum gewünschten Ergebnis verarbeiten könnte. Das macht die Bildbearbeitung gegenüber der Fotografie in unserem Fall zu einem sehr zeitintensiven Faktor.

Dennoch bleibt es entscheidend, die Fotografie gut durchdacht und zügig durchzuführen. Logischerweise würde ein langer Zeitraum während der Dokumentation zu stark schwankenden Lichtverhältnissen führen. Daher ist es ratsam, bei Tagaufnahmen auf ein Stativ zu verzichten.

Für die gewählten Stadtansichten bleibt es natürlich wichtig, den geeigneten Fotografiezeitpunkt zu finden, man bleibt also wie immer von den Wetterbedingungen abhängig. Komplett sonnenbestrahlte Fassaden oder Früh- und Abendlicht machen sich da am besten.

Berlin Oranienburge Straße © Jörg Rom

Köln Frankenwerft © Jörg Rom

Breslau Rynek © Jörg Rom

Doch da der Fokus stärker auf der Architektur als auf der Lichtstimmung liegt, kann auch ein bewölkter Himmel funktionieren. Zudem wird das Resultat immer eine Montage und kein einzelnes Foto sein, also muss man sich auch nicht davor scheuen, den Himmel später nachzubearbeiten.

Damit man abschließend die einzelnen Gebäude und deren Linien auch passend zueinander montieren kann, ist es hilfreich, den Abstand zu den Fassaden und die Fotografiehöhe annähernd gleich zu halten, sich also beispielsweise am Bordstein zu orientieren. Außerdem ist es ratsam, die komplette Front in einer Reihe aufrechter Einzelfotos aufzunehmen.

Aufgrund der fehlenden automatischen Montagelösung wäre eine Bearbeitung mehrerer Reihen ein ziemliches Mammutprojekt. In unseren Beispielen wurden bisher maximal einzelne erhöhte Gebäude aus zwei vertikalen Fotos zusammen gesetzt.

Soviel zur Theorie. In der Praxis zeigt sich erst vor Ort, ob eine Straße tatsächlich auf diese Weise fotografierbar ist. Entscheidend ist dabei die Dreidimensionalität vor und hinter der Fassadenebene. Im Vordergrund stören Autos, Bäume, breite Straßenunterbrechungen, Straßenbahnen, Ampelverkehr, Straßenstände und Tunneleinfahrten.

Paris Rue de Rivoli Panorama1 © Jörg Rom

Paris Rue de Rivoli Panorama2 © Jörg Rom

In der Hintergrundebene können nach hinten versetzte Dachaufbauten, Hochhäuser und Bäume hinter flachen Gebäuden die Bearbeitung erschweren oder eine Dokumentation gar unmöglich machen. Andererseits lassen sich Vordergrundobjekte häufig durch geschickt gewählte Winkel in der späteren Montage eliminieren.

Straßenschluchten können, von einem mittigen Standpunkt aus fotografiert, als interessante Blickachse zur Kombination mehrerer Häuserblöcke dienen. Zudem ermöglicht es die Montage sogar, Knicke in der Straßenfront oder Platzbebauungen so zu fotografieren, dass sie wie eine gerade Bebauung wirken. So wird ein Zusammenspiel der Architektur im Bild sichtbar, wie man es vor Ort mitunter nie hätte sehen können.

Womit wir letztendlich bei der eigentlichen Montage landen, die im Kern aus den Schritten Geradestellen der Fotos, Überblenden und Montieren sowie Endbearbeitung mit Himmels- und Vordergrundkorrektur besteht.

London Camden Town © Jörg Rom

Madrid 4 Towers Victor Lavilla © Jörg Rom

Auch wenn die Theorie kurz klingt, die Bildbearbeitung kann je nach Komplexität der dokumentierten Straße das 20- bis 40-fache der Fotografiezeit betragen. Wer sich mit genannten Bearbeitungsschritten nicht auskennt, kann folgende Techniken recherchieren:

Für das Geradestellen von Fotos haben professionelle Bildbearbeitungsprogramme Perspektiv-, Dreh- und Schertools oder Plugins mit entsprechender Funktionalität. Beim Montieren der Fotos miteinander sollte man sich mit der Ebenenbearbeitung auseinandersetzen und wie man mittels Ebenenmasken Bilder überblendet.

Außerdem helfen Hilfslinien bei der Orientierung der an den Gebäuden vorhandenen Waagerechten und Senkrechten. Für die Nachbearbeitung helfen Kenntnisse im Weißabgleich, mit Histogramm-Kurven und mit Kontrasteinstellungen, für die Bearbeitung des Himmels findet man bei einer kurzen Recherche sicher zahllose Tutorials.

Trotz aller Bildfrickelei kann auch die Montage spannend bleiben. So entdeckt man gelegentlich wiederkehrende Personen im selben Bild oder stellt fest, dass die vier Uhren am Stuttgarter Bahnhof in der Montage unterschiedliche Zeiten anzeigen.

Berlin Landsberger Allee Lichtenberg © Jörg Rom

London Neville Terrace © Jörg Rom

Stuttgart Bahnhof © Jörg Rom

Letztendlich soll der Aufwand aber nicht davor abschrecken, es mal zu versuchen. Die Erstellung einer solchen Ansicht gleicht für sich einer kleinen Entdeckung, da man seine Stadt sicher nie zuvor so gesehen hat. Zudem sind wir als Projekt offen für interessierte Fotografen, die lineare Stadtansichten zu unserem Archiv beisteuern wollen.

Eine fotografische Nische wird es sicher bleiben, einerseits wegen der beschriebenen Komplexität, die eine Automatiklösung praktisch unmöglich macht und zum anderen auch, weil sowohl Google als auch Microsoft ihre Straßenblickprojekte ursprünglich in linearer Technik umsetzen wollten, dies dann aber aus technischen Gründen verwarfen.


kwerfeldein – Fotografie Magazin

 
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Selling Stock

26 Apr

I just prepared a short post on how I’ve found a market for some of my past images for members of the online photography workshop at www.shootforlove.com. In the meantime …
Jake Garn Photography

 
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Snapzoom aims to bring camera phones closer to the action

26 Apr

connect.png

Snapzoom is the brainchild of Daniel Fujikake and Mac Nguyen, two surfers (and brothers-in-law) from Hawaii looking for a better way to capture and share video of their themselves riding the waves. They’ve created a universal adapter that attaches most smartphones to most binoculars, spotting scopes, telescopes and microscopes, bringing camera phones closer to the action without relying on the devices’ digital zoom. Learn more at connect.dpreview.com.

News: Digital Photography Review (dpreview.com)

 
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Just Posted: Nikon D7100 In-depth Review

26 Apr

d7100prodshot.png

We’ve just published our 25-page, in-depth review of the Nikon D7100. Sitting atop Nikon’s APS-C DSLR lineup, the D7100 offers a 24MP CMOS sensor sans AA filter and a 51-point AF system that borrows heavily from the D4. In terms of ergonomics and handling the D7100 will feel familiar to D7000 users looking to upgrade, but it also inherits recent changes we’ve seen from Nikon in the D600 and D800 models. Is the D7100 a compelling option for enthusiasts tempted by the recent wave of affordable full frame DSLRs? Click through to find out.

News: Digital Photography Review (dpreview.com)

 
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Origami Kayak: Packs Flat, Folds Up to Form its Own Case

25 Apr

[ By WebUrbanist in Technology & Vehicles & Mods. ]

kayak flat pack

Portaging in the wild is one thing, but try walking your canoe or kayak down the street (let alone through an airport) and you may smack someone right in the head – hence this city-friendly creation (25 pounds, 25 inches wide, and 12 feet long when deployed!).

kayak portable folding design

Compact, portable and light-weight, the Oru kayak folds in on itself to form a shoulder-ready carrying case containing, well, itself. It then unfolds and assembles in just five minutes – perfect for those living in crowded urban environments with little storage space.

kayak mobile folding form

From its creators: “Stash it in a trunk. Check it on a plane. Stow it on a sailboat. Hike it in to remote waters. No garage, SUV or roof racks necessary. The Oru Kayak makes boating simple, easy, and accessible— so you can spend more time on the water.”

kayak beach water deployed

But it is not just about mobility and transit – how the Oru works as a water vehicle matters as well: “The Oru Kayak is fast, stable, and handles incredibly well. Its light weight makes it fast and easy to paddle. The hard chines offer excellent tracking. And the 25″ width makes balancing easy, even for beginners. Check our blog for upcoming demos near you!” The catch? You may need to find the perfect flat-pack paddle to match!

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[ By WebUrbanist in Technology & Vehicles & Mods. ]

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WebUrbanist

 
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Discover the Wonder of Time-Lapse Photography

25 Apr

13661683091928251025This week over at our sister site – SnapnDeals – we have a great deal running where you can get 20% off Time-Lapse Photography: A technical and practical time-lapse tutorial guidebook for all skill levels designed to get you out the door and shooting now!

Louie Schwartzberg is an award-winning cinematographer, director and producer who captures breathtaking images that celebrate life, he is also one of the most inspirational speakers I’ve ever listened to. His work is largely responsible for starting my time-lapse journey many years back and I just have to share this with you.

TED Gratitude Presentation by Louie Schwartzberg from ecodads on Vimeo.

“Beauty and seduction are nature’s tools for survival because we protect what we fall in love with. It opens our hearts and makes us feel we are part of nature and we’re not separate from it. When we see ourselves in nature it also connects us to every one of us because it’s clear that it’s all connected and one.”

We protect what we fall in love with. It’s true and so many times as photographers we are searching for that connection with our subjects, we might not realize it at the time or be actively searching for it but those shots that really strike us are more than just the ones that have really good composition or that we nailed the perfect exposure.

Time-lapse is a strange thing and Louie hits it straight on: It can free you from the normal flow of your routine and all the busyness of life, yet at the same time it can cement a connection between you and your surroundings more than anything else. It is an awareness we seldom experience.

Here is another photographer and inspiration I’d like to introduce you to: Ole’s Salomonsen and his third short film about the northern lights. His work is truly amazing.

POLAR SPIRITS from Ole C. Salomonsen on Vimeo.

He described his main focus as one of getting the auroras to show as close as possible to real-time speed given the time available in a short video. He works to show us the slower majestic dancing lights, as well as the more faster, dramatic and abstract shows, and finally the auroras in combination with city lights and urban elements. You can connect with Ole and learn more about his work via Facebook here.

The video is shot using Canon DSLR’s and the Stage One and Stage Zero time-lapse dolly systems by Dynamic Perception.

Time-lapse has a way of slowing the world for the photographer while at the same time accelerating it for everyone else. I personally shoot time-lapse because it alters the way I think, it challenges my view of the world and teaches me things that I hope to bring back and share with everybody else.

The entrepreneurial aspect of the art is extremely exciting. So many photographers and filmmakers, having looked around and not found what they need to achieve the time altered shots they envision, have gone ahead and built the tools themselves – often creating new companies or open source communities in the process.

The level of innovation, especially over the last few years, is incredible. Not only are we quickly fixing problems that have plagued photographers for years, but advanced camera controls, processing tools, and motion control devices that used to be cost prohibitive are now becoming affordable for the most basic hobbyist.

This is the change and energy that gets me so fired up. This is why I’m so excited to share this with you. I am a hobbyist a shooter, a teacher… and I certainly don’t proclaim to have all the answers but I do have some and I can share with you the time-lapse learning path I took. The one thing I know for sure is that the more people that become involved with time-lapse the bigger the ideas, the better the innovations and the more amazing the stories we can tell.

If you are interested in learning more about Time-lapse the book Time-lapse Photography: A complete introduction to shooting, processing and rendering time-lapse movies is currently 20% at SnapnDeals.

It’s a technical and practical time-lapse tutorial guidebook for all skill levels designed to get you out the door and shooting now!

The six most important topics you’ll learn inside:

  • Time-lapse gear from basic to advanced: cameras, tripods, intervalometers / remote timers, ND filters, lenses, and time-lapse motion control devices (motorized sliders, panning, tilting)
  • Balancing time-lapse image settings, how to fit all those pictures on your memory card and the important considerations regarding aspect ratio and HD quality
  • How to shoot time-lapse: composition, exposure, dragging your shutter and selecting the right time-lapse interval to get the look you want
  • Time-lapse flicker: What the heck is it, how to prevent it, and if it does occur how to correct it
  • Creating the time-lapse movie: Everything you need to know about time-lapse video software, easy to follow workflows and walkthrough of free and not so free rendering applications, codecs and frame rates, output settings, adding music and effects and where to upload and share
  • Test your time-lapse skills! Intro challenges covering astrophotography time-lapse (Astrolapse), flicker free day to night transitions (the time-lapse Holy Grail), HDR timelapses and time-lapse motion control devices

Take a look at a 30 page or so excerpt:
BOOK PREVIEW FROM SCRIBBED TO EMBED

Time-Lapse Photography eBook by Ryan Chylinski 25 Page Preview by Ryan Chylinski

More reviews and chapter excerpts can be found on the main book information page here.

“Time Lapse book : 4 thumbs up! I’ve been in photography since I’m 15 (so that’s almost 30 years .. gosh !!), and I’ve tried many things.. but your book gave me that kick I love so much in photography, there are new exiting things I can try and do, and you just made me not only discover it, but also WANT to do it… really badly :) – Eric

You had me at “It’s 2:20 in the morning”! – Kennith

“I loved the book. I found it very informative, thank you for putting in so much effort. It’s really helped me and I’ve been shooting away constantly.” -Robert

“Just what I was looking for to get started with time-lapse photography. The book provides easy to follow steps for setting up, taking and then processing time-lapse photos. There’s also a nice comparison of various pieces of equipment and software along with recommendations and tips that I found very helpful.” K. Mahon

Get your copy of a Time-Lapse Photography: A technical and practical time-lapse tutorial guidebook for all skill levels designed to get you out the door and shooting now now at 20% off!

Ryan Chylinski is an American photographer, entrepreneur, and outdoors enthusiast from the flagship city of Erie Pennsylvania. Founder of LearnTimelapse.com, a community powered time-lapse education and experimentation hub, Ryan’s philosophy centers on teaching, sharing and a continual drive to never stop learning.

Connect with Ryan on Facebook or via Learntimelapse.com

Post originally from: Digital Photography Tips.

Check out our more Photography Tips at Photography Tips for Beginners, Portrait Photography Tips and Wedding Photography Tips.

Discover the Wonder of Time-Lapse Photography


Digital Photography School

 
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25. April 2013

25 Apr

Ein Beitrag von: Torsten Muehlbacher

Hotel-©-TorstenMuehlbacher


kwerfeldein – Fotografie Magazin

 
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You are My Wild — Great Kid Photography That’ll Inspire Your Own At-Home Photos

25 Apr
Photo by Brooke Schwab

When you were a kid, having a camera in front of you was just a little less scary. You probably didn’t even notice it was there most of the time.

It’s that enviable carefree ‘tude kids have that makes taking portraits of them so much fun.

That’s just what You are My Wild is all about. 14 photographers document how they see their kids by submitting one remarkable portrait each week.

Meaghan Curry explains how it started:

Right after the new year, and in sort of a creative lull, we were brainstorming about starting a project to force ourselves to put down our phone cameras down and pick up our other cameras more regularly…

Ironically, Instagram is the common thread between us. It is where we found other people documenting their children in really loving, beautiful and respectful ways.

We hoped that some of these other IG photographers would be interested in using their higher quality cameras to “see” the same way that we were using our phone cameras.

And it seems to have worked! Check out their portraits, and may they inspire you to photograph your loved ones in a new light.

You Are My Wild — Beautiful Kid Photography

p.s. INK361 has a special offer for you guys! Get 25% off their Instagram prints and more by using code PJJ25.

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Photojojo

 
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Share Dich zum Teufel! Im Gespräch mit Beckmann

25 Apr

Ein Beitrag von: Rüdiger Beckmann

Das hier ist ein prozessorientiertes Interview oder eher ein Kwertext in Interviewform. Zusammengetragen aus mehreren Gesprächen. Unterhaltungen, die bis tief in die Nacht geführt wurden, während sich in Hamburg die Schiffe friedlich an die Kaimauern schmiegten und Möwen blinzelnd den Mond betrachteten.

Herr Beckmann ist ein freundlicher Geselle. Er ist vor allem aufgeschlossen und ungezwungen in der Unterhaltung, das muss man ihm lassen. Seine Küche ist ein Ort der Erzählungen und Gedanken.

Ursprünglich sollte dieses Interview auch ein Gastartikel werden und die Gespräche eher zur Essenz des Gesagten führen. Aber Herrn Beckmann lag etwas auf der Seele.

Du bist ein sehr gastfreundlicher Mensch und kommunizierst gern, so jedenfalls mein Eindruck. Ist das richtig?

Rüdi lacht. Ob das wirklich stimmt, kommt sehr darauf an, wen Du da fragst. Das ist sehr stark von meinem Gegenüber abhängig.

Ich rede sehr gern über das, was ich tue, denn ich komme dem Ganzen dabei selbst näher und sehe, was für andere verständlich ist, wo ich falsch abbiege oder wo ich komplett auf dem Holzweg bin.

Kommunikation, ihre ganzen Facetten und vor allem ihre Missverständnisse finde ich spannend. Um den Dialog geht es ja im Grunde auch in meinen Bildern.

Aber ein persönliches Treffen ist viel direkter als die Internet-Schreiberei. Die haptische Komponente ist mir zum Erfühlen der Situation sehr wichtig. Ein Abend in meiner Küche lässt keine Fragen offen. Da sehen wir ganz schnell, ob wir uns verstehen oder nicht.

Am schönsten ist wohl, wenn beide etwas davon haben. Wenn sie sich wahrnehmen und gegenseitig bereichern und auch stehen lassen können.

Problematisch wird’s, wenn ich merke, dass jemand nur schnell etwas abgreifen will, ohne von sich selbst das kleinste Fünkchen zu geben. Dann werde ich ungeduldig und richtig barsch.

Und weil das im Internet gar nicht so selten vorkommt, kann ich mir sogar ganz gut vorstellen, dass die meisten Leute mich so beschreiben würden. Aber ich kann auch umgänglich sein. Echt.

Siehst Du Dich eher als Fotograf oder als Psychologe?

Doch, ich bin Fotograf. Menschen kommen in erster Linie zu mir, um fotografiert zu werden. Sinn der Sache sind die Bilder.

Inhalt und Zweck der Bilder ist aber nicht die Oberfläche der Dinge, sondern die Befindlichkeit darunter. Und um die sichtbar zu machen, braucht es einiges an Reflexion und Beschäftigung mit sich selbst. Das kann dann je nach Stimmung auch mal etwas therapeutisch ablaufen.

Und das ist bestimmt auch der Grund, weshalb einige diese Erfahrung besonders suchen, während andere ganz schön Angst davor haben. Man muss dafür schon etwas bereit sein. Ich schätze, die meisten Leute sind hier gewesen, weil sie auch etwas über sich selbst herausfinden wollten.

Deine Bilder findet man oft unter den Stichworten Akt und Erotik.

Ich finde, das Thema Nacktheit wird sehr verzerrt und überbewertet, das ist oft ziemlich unpassend. In Communities finden wir diese Schubladen meist aus organisatorischen Gründen (z.B. Jugendschutz), aber es macht auch etwas mit den Menschen, das mir unangenehm ist.

Wenn ich ein Aktbild zeige, landet es automatisch in einer Sektion mit diesen ganzen Hobbymodels, die „Akt nur auf Pay“ machen. Und so müssen sich alle damit auseinandersetzen, ob die eigene Nacktheit einen monetären Wert haben sollte, selbst wenn ihnen solche Gedanken bisher völlig fremd waren.

Das finde ich schwierig, weil die Leute ohnehin immer mehr drauf getrimmt werden, sich möglichst gut zu „verkaufen“. Auch beim Fotografieren versuche ich, mich dem konsequent zu entziehen. Da möchte ich möglichst keine Kategorien im Kopf haben. Die Bilder sollen sich damit beschäftigen, wie man sich in der Session gut fühlt. Ob die Person dabei bekleidet ist, muss sie entscheiden. Das ist für sie selbst viel wichtiger als für mich. Im Grunde mache ich immer nur Portraits.

Gut, Du machst Portraits und dennoch ist den Bildern eine gewisse Erotik nicht abzusprechen. Dabei wird sicher oft eine große emotionale Nähe aufgebaut. Wie geht man mit dieser Nähe im Nachhinein um, wenn der Mensch wieder in die Bahn steigt und wegfährt?

Diese Nähe ist ein Geschenk. Sie kann einen erfreuen, aber auch überwältigen, verwirren und sogar weh tun. Es braucht deshalb viel Zeit, um zu reflektieren, sich darüber klarzuwerden, was das Ereignis für jeden Einzelnen genau bedeutet. Meist lässt sich das gar nicht richtig in Worten ausdrücken. Am passendsten erscheinen mir Diane Arbus’ Worte: „Fotografie ist ein Geheimnis über ein Geheimnis.“

Die einzelne Session ist für mich nur Teil von etwas Größerem, einem Prozess des Kennenlernens, der viel länger dauert, einem Weg, der weiter führt. Ich mache deshalb sehr wenige Sessions und in der Regel auch keine Bilder mit Leuten, von denen ich erwarte, dass sie nicht wiederkommen.

In den letzten 3 Jahren habe ich bis auf einige Tests lediglich eine einzige neue Person richtig kontinuierlich fotografiert. Das Einlassen braucht Zeit. Sonst wäre die Intimität wohl wirklich nicht auszuhalten.

Und auch der Betrachter und Kommentator ist in der Pflicht. Aber er realisiert es oft nicht, weil er viel zu beschäftigt ist mit seinen eigenen Bedürfnissen.

Alle Beteiligten tragen zusammen die Verantwortung, dass wir überhaupt unbeschadet Bilder zeigen können. Vertrauen entsteht und darf bleiben, wenn es sich wohlfühlt. Es kann aber auch jederzeit wieder zerstört werden. Weil wir Menschen sind, weil wir verstehen wollen, weil wir teilen und auch abgrenzen, verändert sich die Sicht auf uns und die anderen unaufhörlich. Dieser fragile Prozess ist der eigentliche Sinn beim Fotografieren für mich.

Ich versuche, das behutsam zu machen, das beinhaltet „behüten“. Deshalb bin ich beim Zeigen in Foren, in denen Fotografie viel funktionaler, klinischer und abgeklärter verstanden wird, oft sehr beschützerisch unterwegs. Und es kommt nicht selten vor, dass ich mit Menschen aneinandergerate, wenn sie – unbedacht oder extra – respektlos, böse und beleidigend werden. Dann werde ich das auch.

Das Internet hatte sicher einen Einfluss auf Deine Bekanntheit. Hat Dich das nachhaltig beeinflusst?

Auf jeden Fall. Wir haben uns alle über das Internet kennengelernt. Ich kann mir kaum mehr vorstellen, dass es mal anders war, als ich mit Fotografie anfing. Wer früher Gleichgesinnte kennenlernen wollte, musste so eine Zeitschrift mit Kleinanzeigen kaufen.

Dann konnte man Leute raussuchen und anschreiben. Mit dem Internet ist alles viel einfacher und direkter geworden. Jeder kann, so scheint es, Kontakt mit der ganzen Welt aufnehmen, kann ohne großes Eigenkapital on demand ein paar Bücher herausbringen. Dadurch haben sich unsere Wertigkeiten immens verschoben. Und schließlich auch unsere Jobstrukturen.

Die „Generation Praktikum“ trifft unseren kreativen Bereich besonders. Überall machen die Menschen etwas Kreatives, um ein Ventil zu finden und sich zu verwirklichen, aber sie machen es eher so „nebenbei“, aus Passion und Interesse, weil es selten etwas abwirft.

Sie bemühen sich zwar redlich, aber so richtig fundiert in die Materie einzusteigen, bleibt allein schon aus Zeitmangel auf der Strecke. Man kriegt es gerade eben hin, ein PDF-Magazin oder einen Blog zu zimmern, um die Aufmerksamkeit eines Publikums zu wecken.

Dann verselbständigt sich das Ganze und plötzlich musst Du Dich entscheiden: Bist Du noch Fotograf oder eher schon Fulltime-Redakteur? Und wenn Vision und genügende Erfahrung dahinter fehlen, versenkt sich das ganze Schiff irgendwann wieder selbst. Ich finde heute auf Festplatten immer noch alte Projekte von mir, die irgendwann aus Zeitmangel eingeschlafen sind.

Ich habe Fotocommunities am Anfang als etwas Gutes empfunden. Ein Ort, an dem man lernen kann, um am Ende selbst zu geben. Wie bewertest Du die Entwicklung dieser Fotocommunities, Du warst ja selbst lange sehr aktiv, oder?

Ja, ich fing 1998 ernsthaft an zu fotografieren und ging mit den Bildern 2004 ins Internet.

Fotocommunities sind am Anfang nützlich, um sich zu positionieren und Leute kennenzulernen, die sich gegenseitig bestätigen, weiterbringen und inspirieren. Der eigenständigen fotografischen Entwicklung helfen sie aber wenig.

Das liegt wohl in der Natur der Sache. Neulinge produzieren und teilen die meisten Bilder. Sie wollen sich beweisen und zeigen quasi dauernd unaufgefordert ihre Hausaufgaben vor: Unfertige Bilder.

Sie orientieren sich an dem, was sie Erstrebenswertes vorfinden und machen es nach, emulieren, und sorgen dadurch für eine Inflation des bereits vorhandenen Bildstils. So bestätigt sich das System konstant selbst. Das ist der Matthäus-Effekt in Aktion: „Der Teufel scheißt immer auf den größten Haufen.“ Alle schmoren zusammen im eigenen Saft.

Ich glaube nicht, dass man in diesen Menschensammlungen einen repräsentativen Querschnitt bekommt, in dem alle Strömungen, alle Bedeutsamkeiten, alle Facetten der Fotografie korrekt gewichtet sind. Das wäre so falsch wie anzunehmen, dass die FC-Galerie die besten Bilder europäischer Fotografen zeigt.

Zusammengenommen ergibt sich höchstens ein Durchschnitt dessen, worauf sich viele Menschen einigen können. Dieser Mittelwert ist so etwas wie ein Postkartenständer, aber kein guter Leitfaden und sicher kein Geschmacksratgeber. Und die ewige Wiederholung liegt so sehr neben meinen persönlichen Bedürfnissen wie die 20 Rucksäcke, die mir Amazon jetzt immer vorschlägt, weil ich da dummerweise mal einen gekauft habe. Amazon denkt: Dem Mann kann geholfen werden, er steht offenbar auf Rucksäcke. Und ich frage mich: Meinen Rucksack habe ich jetzt doch schon. Welchen Teil von Kundenbetreuung versteht ihr denn nicht?

Es fängt ja auch schon ganz falsch an. In erster Linie treffen wir an diesen Orten nicht auf Bildkonsumenten, sondern auf Leute, die selbst auf der Suche nach einem Publikum sind. „Tolle Bilder, weiter so, schau auch mal bei mir vorbei.“ Was schert es mich denn, ob mein Gegenüber meine Bilder auch mag, nur weil ich seine toll finde?

Inspiration funktioniert doch selten so direkt auf beiden Seiten. Aber der Kleinbildzüchter investiert sehr viel Zeit und deshalb fordert er diese Leistung Quid pro Quo zurück. Die Auszeichnungen, die vergeben werden (die Galeriesternchen bei FC und View, die Blink-Awards bei Flickr, das Rating bei 500px), sind in der Regel eher Fleißpunkte, die aufzeigen, wieviel Zeit bereits im jeweiligen System verbracht – verschwendet – wurde. Und die Mehrheit honoriert das Gewohnte und Altbekannte. Inspirierendes finde ich dort nur in Einzelfällen, es kommt meist von außerhalb dieser Systeme.

Die meisten Menschen, die ich kenne, haben sich nach ihrem Weg durch die Community von ihr wieder emanzipiert, sie fallen quasi oben wieder heraus, wenn sich der Zweck für sie erfüllt hat. Egal, ob das Selbstfindung war, fotografische Anerkennung oder einfach Kontakt zu Leuten.

Irgendwann haben sie ihren Weg gefunden, das Studium beendet und einen Vollzeitjob angetreten, sie haben sich verliebt und verheiratet. Die Prioritäten ändern sich. Und dann sind sie weg, schauen in die alte Umgebung immer seltener, weil im Job auch nicht mehr so viel Zeit bleibt wie damals im Studium.

Und du hast Recht: Zu Anfang nimmt man eher und später gibt man dann zurück. Aber irgendwann ist auch damit Schluss, weil das Ungleichgewicht von Geben und Nehmen immer größer wird. Über Jahre gleichbleibend präsent in Communities bleiben in meinen Augen in erster Linie nur Leute, die etwas davon haben, weil sie hier irgendeine Dienstleistung anbieten:

Der Workshopfotograf, der Kurse leitet oder How-To-Bücher an den Mann bringt; der Erotikfotograf, der immer neue Nackedeis für seine Paysites akquiriert; der Beautyfotograf auf der Suche nach bezahlten Aufträgen; das Hobbymodel, das sich das Studium finanziert – quasi die Serviceindustrie am Rande.

Die Anfänger schauen zu ihnen auf, weil sie hoffen, etwas von ihnen zu lernen, aber fotografisch gesehen sind sie nicht die Meister – diese sind meist irgendwann ganz weg aus dem System, weil sie noch mehr suchen als sie dort bekommen können.

Sind Facebook und Co. nicht eher ein Abbild unseres momentanen Gesellschaftssystems, in dem lieber genommen als gegeben wird?

Ich glaube nicht. Für mich geht der Trend woanders hin. Foodsharing, die Umverteilung von Gütern, Organisation von Hilfen und die Verbreitung alternativen Gedankenguts – in den neuen Medien wird das uneigennützige Teilen derzeit sehr großgeschrieben. Ich denke, wir lernen langsam, die ganze Vernetzung konstruktiver zu nutzen.

Zusammen mit einer „Generation Y“, die nicht mehr blind in irgendeine Arbeitsmaschine eingespannt werden will, sondern den Sinn der Sachen hinterfragt und Karmapunkte vergibt. Ich finde den Optimismus toll, der damit verbunden ist. Man muss sich den aber auch leisten können.

Viele großartige Fotografen, die ich kenne, sind noch am Anfang. Sie machen tolle Sachen, haben aber noch nicht raus, was es bedeutet, daraus wirklich über viele Jahre einen lukrativen Job zu machen und die wenigsten werden diesen Beruf ergreifen.

Selbst erfahrene Fotografen wissen ja gar nicht genau, was die Zukunft bringen wird, so schnell verändert sich alles. Wir müssen auch alle jeden Monat unsere Miete zahlen und diese Kosten entwickeln sich zumindest in Hamburg gerad krass anders im Vergleich zu unseren Honoraren.

Ich bin also gespannt darauf, wie sich unser Arbeitsmarkt neu strukturiert und welche Möglichkeiten für die Zukunft daraus entstehen. Wenn ich mich umschaue, geht es vielen lange nicht mehr so gut wie noch vor einigen Jahren. Wenn sogar der Paul Ripke gerade pleite ist.

Am Ende muss jeder sehen, wo er oder sie bleibt. Ich wurde ja allen Ernstes letztens auf einer Ausstellung gefragt, ob ich denn von meinen Fotos leben könne. Da musste ich wirklich herzlich lachen.

Aber zurück zur Frage: Ich denke, Facebook erzieht uns heimlich Verhaltensweisen an, die wir bewusst hinterfragen sollten. Wir kamen da an, um uns als Menschen auszutauschen und inspirieren zu lassen. Leider haben wir als Fotoschaffende auch Dinge, die wir an den Mann und die Frau bringen wollen und so verschwimmen die Grenzen zwischen den Menschen und ihren Produkten immer mehr.

Facebook treibt damit leider sehr konsequent Schindluder. Es erlaubt sich die Frechheit, mir nur noch ausgewählte Beiträge meiner Kontakte zu zeigen und haut mir stattdessen Werbeposts dazwischen. Da kommt also öfter mal nicht die Sendung, die ich eigentlich eingeschaltet habe, stattdessen läuft Home-Shopping.

Das Neue daran ist, dass Facebook mir personalisierte Werbung zeigen kann. Die wissen ja, dass ich Fotograf bin, also bekomme ich im Wechsel Bildverschlimmerungssoftware, Wald-und-Wiesen-Hochzeitsfotografie und Erotik-Anfängerworkshops angeboten. Eine schöne neue Welt ist das.

Und was soll man laut Facebook tun, um nicht unterzugehen? Für Reichweite bezahlen. Oder selbst mehr posten. Wenn Du mehr teilst, wirst Du mit größerer Verbreitung belohnt. Das ist natürlich totaler Quatsch, kann aber eine Zeit lang durchaus süchtig machen.

Mir wurde von einem Typen erzählt, der noch schnell Hunderte von Like-Vorschlägen annehmen musste, die Facebook ihm anbot. Auf die Frage „Warum?“ meinte er: „Ich muss das machen, sonst schlägt mir Facebook ja nicht mehr so viel vor.“

Facebook macht komische Dinge mit uns, es erzieht uns zu Spammern nach dem Gießkannen-Prinzip, wie im Direktmarketing: Möglichst breit streuen, damit irgendwo etwas hängenbleibt. Das Abstruse ist, dass sich die Menschen dabei immer noch als gebend wahrnehmen. Kommunikation wird ad absurdum geführt.

Und das Freundekonzept von Facebook ist doch auch grotesk, wenn man mal drüber nachdenkt. Weil sich niemand schutzlos ausliefern mag, verschanzen sich alle hinter der ersten Schwelle der Befreundung, aber sobald man über zwei Ecken miteinander verbandelt ist, steht das ganze Ding offen wie ein Scheunentor.

Weil Facebook in Wirklichkeit kein Interesse an Privatsphäre hat, sondern daran, dass möglichst viel geteilt wird. Wer fünfzig Freunde hat, merkt davon noch nicht viel, aber mit achthundert Freunden aus verschiedensten Kreisen wird die Freundeslisten-Bürokratie undurchschaubar. Sind die Freunde von Freunden automatisch die Freunde von allen? In den seltensten Fällen.

Ich hätte einige Funktionen wirklich gern ausgeschaltet wie z.B. diesen Kasten oben rechts, diesen Liveticker der Freundesaktivitäten, der zum schnellen Reingrätschen in anderer Leute Gespräche ermuntert. Jede Aktion von mir zog immer ein Rinnsal von Likes und Kommies der Facebook-Poweruser nach sich. Wie ein Rudel inkontinenter kleiner Hunde, die überall nochmal draufpischern müssen, um zu beweisen, dass sie auch dabei sind.

Diese redundante Selbstvermarktung auf Autopilot geht mir voll auf den Keks. Ist das noch Kommunikation? Bei Facebook automatisch retweeten lassen, dass man es auf die Startseite der FC geschafft hat? Oder an einem Tag 30 Mal ein Posting geteilt bekommen, weil das die Bedingung dafür ist, ein romantisches Beautyshooting im Wert von 75 € zu gewinnen?

Dieses Mitmach-Web wird uns eingeimpft, denn die Beliebtheit der Beiträge ergibt sich aus den Responsen und die bewirken eine sofortige Optimierung. Schlaue Unternehmer formulieren ihre Facebook-Teaser jetzt immer mit „Und was meinst Du dazu?“ Ob die unsere Meinung wirklich interessiert?

Ich musste wirklich etwas lachen, als letztens ein kwerfeldein-Bericht über Vintage-Fotografie mit so einem „Probier’s doch auch einmal!“-Mitmachsatz endete.

Natürlich betreibt auch kwerfeldein dieses „Participation Web“ mit und für das Publikum, in dem die Grenzen zwischen Interviewbeiträgen, ausgewähltem Kuratieren und Feedback-Content verschwimmen. Oft ist nicht mehr klar zu erkennen, ob der Artikel der Sinn der Sache ist oder ob’s eigentlich eher um den Kommentar-Rattenschwanz geht, wie er beispielsweise etwas vorhersehbar auf Martins Pervers-Artikel folgte.

Das macht mich jetzt natürlich etwas gespannt auf die Kommentare zu diesem Interview. Ich werde sie alle lesen, ich schwör’s. Und Ihr müsst mich auch nicht liken.

Glücklicherweise lässt sich jetzt auch auf Facebook der Trend zur Selbstreinigung erkennen. Scott Kelby spricht sich „Für das Signal und gegen das Rauschen“ aus.

Und Jeriko hat sich in seinem neuen Interviewkonzept komplett gegen eine Feedback-Funktion entschieden. Das finde ich gut. Wir haben doch eh genug Mitteilungsmöglichkeiten untereinander. Warum mir Leute auf sechs verschiedenen Plattformen dieselben Sachen unter die Bilder schreiben, habe ich eh nie verstanden – außer unter dem Aspekt der Selbstvermarktung.

Facebook hat durch das Fördern dieser nervigen Mechanismen bei mir genau das Gegenteil seiner Bemühungen erreicht. Ich nutze es gar nicht mehr privat, ich teile nur noch öffentlich und für alle gleich. Meine private Kommunikation ist komplett zum direkten Kontakt ohne Mitlesen und Gruppenkuscheln zurückgekehrt.

Ich finde es sehr angenehm, jemandem zu schreiben, wenn ich an ihn denke und nicht, weil er sich mir dauernd aufdrängt. Mir fiel dazu gerade ein schönes Zitat in die Hände: „Don’t strive to make your presence noticed, just make your absence felt.“

Networking wird heute ganz groß geschrieben, Du hast das vorhin schon so schön in Bezug auf die Kreativen bei Facebook und Co. angesprochen. Da kennt sich jeder über irgendeine Ecke und jeder hat über den anderen etwas zu berichten. Das kann Vorteil als auch Nachteil sein. Wie schafft man da die Balance zwischen dem eigenen Schaffen und der Vermarktung, ohne peinlich oder gar grotesk zu wirken?

Ich denke, wir haben im Laufe unseres Onlinelebens verschiedene Strategien, die wir ausprobieren, bis wir glücklich werden. Ich habe eine wirklich lange Zeit damit verbracht, die sehr chaotisch war. Das Fazit aus allem ist zum Schluss bestimmt so etwas ganz Banales wie: „Be who you are and say what you feel because those who mind don’t matter and those who matter don’t mind.“ Man muss sich einlassen können, aber auch abgrenzen. Meine Devise ist: „Man muss jeden nehmen, wie er ist. Aber man muss nicht jeden nehmen.“

Prinzipiell denke ich, man darf keine Angst davor haben, sich auch mal richtig unbeliebt zu machen und sehr vielen Leute nicht zu gefallen, solange man sich treu bleibt und die anderen dabei wahrnimmt. Es gibt sicher sehr viele Menschen da draußen, denen ich es überhaupt nie rechtmachen könnte. Aber das ist auch nicht mein Job. Und gerade wenn Du mal wieder denkst, Du sabbelst Dich um Kopf und Kragen, kommt einer um die Ecke, dem genau das, was Du sagst, viel bedeutet. Während Dich der Rest der Welt total doof findet.

So ist das halt mit der Meinungsfreiheit. Aber so einfach es klingt, so schwierig ist das am Anfang umzusetzen. Du kennst weder Deine Bedürfnisse noch Deine Stärken und bist höflich, weil Du es Dir nicht mit allen versauen willst. Aber die Grenze zwischen Höflichkeit und Unehrlichkeit ist fließend.

Manchmal kommen ganz komische Verrenkungen heraus, die Du im Nachhinein als lächerlich unehrlich empfindest. Aber das ist ja menschlich. Wirklich grotesk wird es nur, wenn man sein Fähnchen immer nach dem Wind hängt und keine eigenen Grundsätze vertritt. Weil man dann diffus und nicht fassbar bleibt. Wenn Du Dich selbst kennst, kannst Du Dich anderen gegenüber auch konsistent verhalten.

Am besten lernst Du Dich selbst kennen, wenn sich Deine äußeren Umstände radikal verändern. Wenn Du aus dem Studium kommst und in einen Job gehst. Wenn es Dir erst blendend geht und dann total dreckig oder anders herum.

2011 gab es bei mir wohl die größte Veränderung, als ich quasi aufhören musste zu fotografieren. Das war eine gute Gelegenheit, ein paar Mechanismen klarer zu sehen, weil ich nicht mehr so in diesem Trott drin war, den ich dann bei anderen befremdlich fand. Mein Umgang mit Facebook hat sich in dieser Zeit sehr verändert, weil diese Community so rapide wuchs und sich dabei insgesamt in eine Richtung entwickelte, die mir nicht behagte.

Facebook will das Netzwerk des Lebens sein, also sitzen da alle wild durcheinander in einem Topf – Klassenkameraden, Arbeitskollegen, Fotografen, Modelle, aber auch Firmen, Museen, Ausstellungsräume, Zeitungen, Medien und Magazine. So überschneiden sich viele Kreise, die eigentlich gar nichts miteinander zu tun haben.

Und nicht einmal erklärte Interessensgruppen sind kompatibel. Wenn ich sage, dass mich die meisten Fotografen überhaupt nicht tangieren, wird das gern als Arroganz gewertet, aber ich denke, es ist wichtig, das zu realisieren. Mit den meisten habe ich wirklich höchstens gemeinsam, dass wir Kameras benutzen.

Ich habe keine Assistenzstellen und Fotojobs zu vergeben, teile mir kein Studio und gebe keine Workshops. Ich kaufe mir nicht andauernd neue Kameras und Equipment, tauge also weder als Kunde noch als Test-Autorität. Und man landet bei mir auch nicht, um eine lukrative Modellkarriere zu starten oder Personen empfohlen zu bekommen, denn ich arbeite gar nicht mit »Models«. Unter Facebook-Fotografen bin ich also gar nicht netzwerktauglich. Ich kann da nur meine Bilder zeigen und die von anderen anschauen.

Mein Netzwerk besteht eher aus Leuten, die ähnlich unterwegs sind wie ich. Die ich verstehe und die mich verstehen. Die auch kreativ arbeiten, Ausstellungen machen, Kunst schaffen. Oder die auf Schulen gehen, um das zu lernen. Und aus den Leuten, für die die Kunst gemacht wird, die sie anschauen und genießen. Die sich Bilder von mir ins Zimmer hängen, die selbst ausstellen wollen, die begeistert sind und Artikel schreiben, um Kunst vorzustellen und zu verbreiten.

Viele von ihnen kenne ich bisher nur virtuell, einige habe ich gerade persönlich auf meiner Ausstellung in Dresden kennengelernt. Ich bin begeistert, wie viele Leute bei der ganzen Vorbereitung und der Durchführung mitgeholfen haben. So konnten wir etwas auf die Beine stellen, das einer allein gar nicht schaffen würde. Das verbindet. Das gefällt mir wirklich.

Die eigene Kreativität wird durch die Möglichkeiten des Internets auf eine harte Probe gestellt. Jeder kann sich am anderen bedienen. Und man muss sich selbst oft genug fragen, wo der eigene Weg eigentlich hingeht, um nicht selbst Opfer des ständigen Outputs anderer zu werden.

Auf uns prasseln täglich tausend Einflüsse gleichzeitig ein. Wir müssen ihre Bedeutung für uns richtig einordnen, damit es Sinn macht. Was ist Lob, was ist Kritik? Was ist wichtig und was nicht? Was gibt Dir und was zieht nur Kraft?

Als mir im ersten Semester der Prof in mein Bild hineingemalt hat, war ich schockiert, dass er mein wunderbares Kunstwerk nicht respektiert. Irgendwann wurden wir etwas cooler damit, konnten unser Können und die Rolle des Profs besser einschätzen und waren schließlich sogar dankbar, wenn wir von ihm wertvolle Impulse bekamen.

Aber damals auf der Schule waren die Rollen auch sehr klar verteilt. Auf der einen Seite gab es die Profs, Mentoren, Autoritäten. Und dann gab es uns Schüler, die langsam lernten, was sie selbst der Welt zu geben hatten. Und im Laufe der Jahre wurden wir irgendwann selbst zu Lehrern.

Im Internet gehen alle diese Rollen komplett durcheinander. Wenn Du Anfänger bist und Deinen Weg suchst, suchst Du vergeblich Klarheit, Stärke und Anleitung. Und Du bist links und rechts von Leuten umgeben, die alle selbst etwas wollen und sich genauso wie Du einfach nur durchwurschteln.

Du musst andauernd entscheiden, ob Du es noch annimmst, was Dir die Leute am Zeug flicken oder ob Du es schon als Mumpitz diskreditieren und total drüber stehen kannst. Das ist anstrengend, weil man kontinuierlich von anderen inspiriert und beeinflusst werden will, auf der anderen Seite aber immer sein eigenes Zeug verteidigen muss. So wollen wir in diesem Netz alle halbwegs Freunde sein, sind dabei aber ständig unter Beobachtung und gleichzeitig irgendwie auch Konkurrenten.

Und je mehr wir uns austauschen, desto austauschbarer wird alles. Und künstlerisch suchen wir eigentlich gar keine Übereinstimmung, sondern unsere eigene Einzigartigkeit. Das ganze Ding ist schrecklich verwirrend.

Die Menschen sind Konsumenten, Produzenten, Schüler, Lehrer, Arbeitgeber und -nehmer zugleich und jeder versucht zu bekommen, was er braucht und dabei einigermaßen gut wegzukommen. Lernen findet nicht mehr linear statt, sondern allgegenwärtig. Output = Input = Output. Wie findet man da durch? Um zu erkennen, ob eine Beeinflussung gut oder schlecht ist, gibt es eine sehr einfache Faustformel: Wenn Du Dir etwas holst, ist es Inspiration. Wenn sich die anderen etwas holen, ist es Plagiarismus.

Du kannst natürlich nicht ernsthaft erwarten, von anderen inspiriert zu werden, ohne Deinem Publikum das Gleiche zu erlauben.

Um aus diesem Widerspruch heil herauszukommen, solltest Du den anderen zur Sicherheit immer ein paar Schritte voraus sein. Lacht Aber was können wir im Internet lernen und was nicht?

Die Technik des Fotografierens kannst Du Dir besorgen, Du kannst Dir in der Community Feedback zu Deinen Bildern holen und so Grundlagen der Komposition und Bildkonzepte begreifen und Du kannst haufenweise Modelle akquirieren und viele Jahre vor Dich hin fotografieren, aber ohne fachliche Anleitung kannst Du auch komplett am Sinn der Sache und an Dir selbst verzweifeln, wenn Du immer nur hirnlos Bildideen kopierst, nur weil das Shareweb mal wieder „Mitmachen!“ gerufen hat.

Welche Schöpfungshöhe kann etwas denn haben, wenn es dazu schon ein Youtube-Tutorial gibt? Wer soll bei dem Gewimmel schon durchsteigen? Lehrgeld zahlen wir alle, bis uns wirklich keiner mehr viel vormacht.

Die verbreitete Währung im Internet ist Erfahrung. Wir hören gern auf Leute, wenn wir zu ihnen aufschauen, es gibt auch Respekt für die, mit denen wir uns auf einer Höhe vermuten und auf die anderen schauen wir tendenziell eher hinunter.

Ich fand’s immer etwas skurril, wenn eine Fotografin bei mir prahlte, dass sie jetzt gutes Geld macht und es endlich nicht mehr nötig hat, for free zu arbeiten, während sie sich von mir selbstredend ohne Bezahlung fotografieren ließ.

Oder wenn einer, der gerade einmal seit sechs Monaten knipste, plötzlich für horrende Summen Fine-Art-Workshops anbot. Das fühlte sich für mich irgendwie nicht stimmig an und dann kam es mir manchmal so vor, als sei das Internet nur eine große Firma: Nach oben schleimen und nach unten treten. Ein Spiegel-Artikel* über Facebook schloss mit der schönen Formulierung: „Von der Gemeinschaft bleibt nur noch das Gemeine übrig.“

Martin Sonneborn würde ja sagen: Das regelt der Markt. Aber wonach streben wir eigentlich? Haben wir von vornherein eine Vision oder strampeln wir nur solange diffus herum, bis es kommerziell halbwegs erfolgreich wird und entspannen uns dann ein bisschen? Wo ist das Ziel?

Wie können wir das Ziel formulieren, worin liegt denn unser persönlicher Erfolg? Vor allem als Künstler ist das zeitweise schwierig festzumachen. Sven Regener beantwortete das so: „Der künstlerische Erfolg ist nicht messbar, den musst Du selber postulieren. Du musst sagen: Dieses Buch ist mir gelungen. Aus die Maus.“ Ein Publikum kommt da als Instanz höchstens ganz am Rande vor.

Ich denke, diesen Werdegang macht jeder für sich durch, mit temporärer Selbstunter- und -überschätzung, mit eigenen Lernkurven und persönlichen Leidenswegen, bis irgendwann der strahlende Moment kommt, in dem Du Dich „fertig“ fühlst.

Ich weiß noch ziemlich genau, dass ich zu meiner ersten Ausstellung fast gezwungen werden musste. Ich hielt mich damals noch nicht für bereit. Aber wenn Du soweit bist, merkst Du es. Irgendwann fühlte ich, dass es genug ist mit studieren. Ich hatte, was ich brauchte, um allein weiterzumachen. Ich hatte meine Stimme gefunden. Das ist ja die wichtigste Frage, die Du Dir beantworten kannst: WARUM fotografiere ich eigentlich? Wenn Du das beantwortet hast, teilen sich Deine Bilder plötzlich in sehr wichtige, eher unwichtige und total überflüssige. Weil Du weißt, was Du zu tun hast.

Das ist natürlich von mir jetzt sehr leicht dahingesagt und das ist eh die Tücke beim Erfahrungen sammeln: Andere können einem dabei kaum helfen. Ich habe für mich persönlich etwas gefunden; bei anderen wird es ganz anders sein. Aber es gibt Autoritäten, die Deine Arbeit begleiten können, die Dir profunde Tipps mit auf den Weg geben, was Du Dir anschauen solltest oder in welche Richtung Du gehen kannst. Im Studium wird diese Funktion von Professoren wahrgenommen. Sie sind erfahren und unparteiisch und vor allem ist es ihre Aufgabe, sich mit Dir zu beschäftigen, Dich zu beraten und anzuleiten.

Vom Internet kann man das nicht verlangen, hier kommt diese Rolle tendenziell zu kurz, denn jeder vertritt in erster Linie seine eigenen Belange. Kuratieren wird da nur gegen Geld angeboten, Wettbewerbe kosten Mitmachgebühren und Awards und Vanity-Galerien warten eigentlich auch nur auf Dich, um Deine Brieftasche zu erleichtern.

Die Bedeutung dieser ganzen Dinge ist unklar und es ist nicht einfach, da durchzufinden. Heute verbringt jedes Fotokind schon mit 16 vom ersten Tag an mindestens so viel Zeit mit Selbstvermarktung wie mit der Arbeit an seinem Œuvre und der Kram hängt schon öffentlich an der Wand, bevor überhaupt klar ist, was er bedeuten soll.

Sich bei all dem Blingbling selbst zu finden, stelle ich mir sehr anstrengend vor. Ich habe den Eindruck, ich hatte im Studium und in der Laufbahn etwas mehr Zeit, die eigene Position und die Bedeutung der Dinge zu erkennen, ohne jeden Fitzel gleich vor der ganzen Welt rechtfertigen zu müssen.

Ich denke, was ich in Bildern suche, hatte ich im Groben schon gefunden, bevor ich mich dem Internet stellte. Das empfinde ich im Nachhinein als sehr günstig. Und auch, wenn ich das Internet zur Präsentation nutze, findet das Kreative ganz woanders statt. Ich finde es wichtig, diese beiden Prozesse komplett zu trennen, so kann ich dem Internet dann etwas zeigen, was es noch nicht kennt.

Aber die ganzen Begegnungen mit den Menschen, auch im Internet, haben zu meinen Bildern beigetragen. Es ist schön, diesen Einfluss überall zu spüren. Und ich bin allen sehr dankbar, die direkt oder indirekt dabei mitgemacht haben.

~

Wer sehen möchte, was Rüdiger Beckmann an die Wand bringt, der sollte sich morgen schleunigst auf den Weg nach Dresden machen und ihm die Hand schütteln. Finissage zu „Beyond Vanity – Jenseits von Eitelkeit“ – eine Ausstellung zu seinem Buch am Freitag, den 26. April 2013 bei Adam Ziege, Louisenstraße 87 – 01099 Dresden.


kwerfeldein – Fotografie Magazin

 
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