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Archive for the ‘Equipment’ Category

Die wichtigsten Ausblicke 2013

06 Jan

Ganz ehrlich: Ich hatte von Anfang an geplant, nicht nur die wichtigsten Fotos aus Artikeln zu zeigen. Sondern auch die (für mich) wichtigsten der eingereichten Bilder der Leser vorzustellen.

Schließlich suchen wir aus dem Pool der zugehörigen Flickr-Gruppe jeden Tag ein Foto aus, das hier als Ausblick präsentiert wird. Und da ist mitunter dermaßen gutes Zeug dabei, dass ich dem hier bewusst Raum geben möchte.

Tipp: Unter den ausgewählten Fotos findet Ihr einen Link zum Flickr-Profil des Fotografen. Schaut Euch ruhig die Fotos der Leute etwas genauer an, die es hier hinein geschafft haben. Folgt ihnen auf Flickr, kommentiert, sagt hallo. Dann hat diese Vorstellung auch einen „sozialen“ Effekt und kommt tatsächlich bei den Leuten an.

Wie schon bei der letzten Auswahl empfehle ich auch heute, Euch genügend Zeit zu nehmen und nicht nur schnell über die Fotos drüber zu fegen. Die Fotos sind es wert, intensiv studiert zu werden.

Portrait, Surreal, Augen, Laura Zalenga
Ausblick vom 24. Jaunuar 2013 | Foto: Laura Zalenga

Villa, Meer, Landschaft
Ausblick vom 26. Mai 2013 | Foto: Michele Di Fede

Schumacher, Mustache, Street
Ausblick vom 18. November 2013 | Foto: Herr MM

Frau, Portrait, Haare, Studio
Ausblick vom 20. September 2013 | Foto: Rolland Flinta

Portrait, Zwei, Frauen
Ausblick vom 28. November 2013 | Foto: Charlotte Grimm

Maus, Mäuseschwanz, Schwanz
Ausblick vom 21. Oktober 2013 | Foto: Vreni

kiev 88, draufblick, sucherschacht
Ausblick vom 4. Februar 2013 | Foto: Sebastian Kuntz

Generationen, Kind, Mutter, Vater, Großmutter
Ausblick vom 11. April 2013 | Foto: Thomas Babut

Laden, Schrift, Feinkot
Ausblick vom 8. Mai 2013 | Foto: Thomas Lieser

Hund, Beine, Augen
Ausblick vom 6. August 2013 | Foto: Jonas Ginter

Dubai, Oben, Weitwinkel
Ausblick vom 16. April 2013 | Foto: Holger Mörbe

Mühle, Planet, Blau
Ausblick vom 4. Oktober 2013 | Foto: Lichtspot

Vogel, Hand, Hals
Ausblick vom 3. Juni 2013 | Foto: Anna Heimkreiter

© Cem-Edisboylu
Ausblick vom 16. August 2013| Foto: Cem Edisboylu

© Erkan Camlilar
Ausblick vom 19. Juli 2013 | Foto: Erkan Camlilar

in step © Bastian Staude
Ausblick vom 19. März 2013 | Foto: Bastian Staude

Schnee, Langlauf, Winter
Ausblick vom 31. Januar 2013 | Foto: Felix Meyer

Sterne, Himmel, Gebirge
Ausblick vom 1. März 2013 | Foto: Daniel Ernst

Hund, Schnee, Winter
Ausblick vom 23. Juni 2013 | Foto: Elke Vogelsang

Akt, Natur, Landschaft
Ausblick vom 13. Dezember 2013 | Foto: Foufinha

Staatsbilbliothek, Stuttgart, Architektur
Ausblick vom 14. September 2013 | Foto: Feldman_1

Weg, Stadt, Wolken
Ausblick vom 17. Juni 2013 | Foto: Erkan Camlilar

Ampeln,, Lichter, Nebel
Ausblick vom 17. Dezember 2013 | Foto: luma photography

The Black Series, Woman, Vintage
Ausblick vom 10. August 2013 | Foto: Claudia Wycisk

Tower, Panorama, Hochformat, Architektur
Ausblick vom 29. März 2013 | Foto: Jonas Ginter

Flug, Vogel, Wald
Ausblick vom 10. Dezember 2013 | Foto: Herr Olsen

Welches Bild der hier gezeigten hat Euch am besten gefallen?


kwerfeldein – Fotografie Magazin

 
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5. Januar 2014

06 Jan

Ein Beitrag von: Laura Palmer

Laura Palmer


kwerfeldein – Fotografie Magazin

 
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browserFruits Januar, Ausgabe 1

05 Jan

An den Straßenrändern sind noch die letzten einsamen Silvester-Raketen zu finden, die am Himmel verglühten, die meisten guten Vorsätze sind hoffentlich noch nicht gebrochen und wir haben in der Zwischenzeit auch einen kleinen Rückblick auf unser kwerfeldein-Jahr in Bildern gewagt. Die browserFruits starten derweilen leichtfüßig-tanzend ins neue Jahr: Unser Fotospecial steht heute ganz im Zeichen von Ballett.

 

Fotospecial: Ballett

Flickr

500px

 

Deutschsprachig

• Kennt Ihr die Brenizer-Methode? Damit erreicht man bei Panoramen minimale Schärfentiefe und ein gutes Bokeh.

• Zoltán Jókay arbeitet seit 2007 in einem Altenheim am Rande von München als Betreuer von Demenzkranken und dokumentiert seine Patienten.

• Die Architekturfotografien rund um die Welt von Iwan Baan werden auf Spiegel Online vorgestellt.

• Aktbilder von Prominenten mit Fischen zum Schutz der Meere für die Kampagne „Fishlove“. Klingt merkwürdig, ist aber schön bis surreal.

 

International

• Buzzfeed hat 16 Instagamer zusammengetragen, deren Bilder schlichtweg verzaubern und machen, dass man sich einen Bart wachsen und zu ihnen in den pazifischen Nordwesten ziehen möchte.

• Bei solchen Geschichten laufen einem doch wohlige Schauer übers Fotografenherz wie zuletzt höchstens bei der Entdeckung der Arbeit von Vivian Maier: 22 bisher unentwickelte Negative, aufgenommen vor 100 Jahren in der Antarktis, wurden im Eis entdeckt.

• Das weltgrößte Museum für Fotografie wird ab 2016 in Marrakesh, Marokko, stehen.

• Der 61. Hochzeitstag ist eine gute Gelegenheit, ein besonderes Fotoshooting zu machen. Das dachte sich auch die Schwiegertochter von Donald und Dorothy Lutz, die mit ihnen das süße Paar aus „Up!“ inszenierte.

• Anatomie und Portraitfotografie in einem. Interessante, surreale Fotos von Koen Hauser.

• Sehr schöne und intime Röntgenbilder von Paaren.

• Die 10 schönsten Hochzeitsreportagen 2013 auf „green wedding shoes“.

• Laut „121 clicks“ sind dies die besten Fotografen 2013. Die Liste ist wirklich beeindruckend.

• Noch ein Jahresrückblick: Über 500 Fotografen haben Brooke Shaden ihr persönlich wichtigstes Foto geschickt. Auf dieser Seite zeigt sie alle. Vorsicht, die Seite lädt natürlich lange, aber es lohnt sich.

• Wir warten auf richtig kalte Temperaturen, um solch tolle Bilder von Seifenblasen machen zu können.

 

Neuerscheinungen und Tipps vom Foto-Büchermarkt

Buchtipps

• „Mein Blick“* von Herlinde Koelble ist ein visueller Roman. Er zeigt ihr Schaffen in seiner ganzen Vielfalt: Bilder rund um die Themen Kinder, USA, feine Leute, Sein und Schein, jüdische Porträts, Sexualität, Opfer und Glaube, Alter und Tod, Abstraktionen, Beziehungen, Behausungen, Selbstdarstellungen, Schriftsteller und Spuren der Macht.

• In Myanmar leben die Menschen mit der neuen Freihteit. Michael Bader zeigt in seinem Bildband „100 Faces of Myanmar“* Portraits voller Lebensfreude und tiefer Verbundenheit zur buddhistischen Religion.

 

Videos

Wie wichtig Licht ist, zeigt dieses Video: Eine Person in verschiedenen Lichtverhätnissen.

 

Noam Galai hat 2013 jeden Tag eine Sekunde seines Lebens gefilmt.

 

Ausstellungen

Björn Siebert: 3..6..9 Seconds of Light
Zeit: 9. November 2013 – 11. Januar 2014
Ort: Delikatessenhaus, Leipzig
Link

Shen Wei – Chinese Sentiment
Zeit: 9. November 2013 – 18. Januar 2014 (verlängert!)
Ort: L. A. Galerie, Domstraße 6, 60311 Frankfurt/Main
Link

Laura Ribero: transitory places
Zeit: 11. Januar – 1. März 2014
Ort: Galerie Schütte, Hauptstr. 4, 45219 Essen
Link

ANRANDUNGEN – Marco Kaufmann
Zeit: 10. Januar – 4. März 2014
Ort: Galerie NEUE OSTEN, Bautzner Str. 49, 01099 Dresden
Link

Jürgen von Troschke, Kunst ist überall – Man muss sie nur sehen
Zeit: 12. Januar – 16. März 2014
Ort: Rathaus Emmendigen, Landvogtei 10, Emmendigen
Link

Alfred Erhardt: Das Watt
Zeit: 17. Januar – 27. April 2014
Ort: Alfred Ehrhardt Stiftung, Auguststr. 75, Berlin
Link

Mehr aktuelle Ausstellungen

 

* Das ist ein Affiliate-Link zu Amazon. Wenn Ihr darüber etwas bestellt, erhalten wir eine kleine Provision, Ihr bezahlt aber keinen Cent mehr.


kwerfeldein – Fotografie Magazin

 
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kwerfeldein diskutiert: Neugeborenenfotos

05 Jan

Im Redaktionschat besprechen wir Artikel, zeigen uns Bilder und oft sind wir einer Meinung, was wir auf kwerfeldein zeigen wollen und was nicht. Manchmal entstehen aber auch Diskussionen. Die letzte Diskussion empfanden wir dabei als besonders spannend, weil wir sehr unterschiedliche Meinungen zum Thema hatten.

Es geht um Neugeborenenfotografie. Alle, die sich bis jetzt noch nicht damit auseinander gesetzt haben, fragen sich jetzt sicher, was man an Babybildern diskutieren kann. Es geht uns hier vor allem um die Darstellungsweise der Neugeborenen. Es diskutieren Martin, Katja und Marit.

Katja: Martin, Du setzt Dich stark für natürliche Neugeborenenfotografie ein. Ich fände es gut, wenn Du anfängst und erst einmal definierst, was das für Dich genau bedeutet.

Martin: Das Wort „natürlich“ zu definieren ist gar nicht so einfach. Bezogen auf die Neugeborenenfotografie würde ich es so umreißen: Es handelt sich für mich um Bilder, bei denen Kinder so gezeigt werden, wie sie im ungeschönten Alltag aussehen. Wie sie schreien, krabbeln, weinen, bei Mama im Arm liegen oder gewickelt werden.

Natürlich heißt für mich: Nichts wird hinzugefügt, nichts arrangiert. Wer fotografiert, arbeitet mit dem, was da ist und setzt sein Handwerk ein, um die Momente kameraseitig glaubhaft, aber interessant und ansprechend auszukomponieren und festzuhalten.

Marit: Und im krassen Gegensatz zu dieser natürlichen Darstellung von Babys stehen Bilder wie sie beispielsweise die bekannte Fotografin Anne Geddes berühmt gemacht hat. Wenn ich so an die ersten Babybilder in meinem Leben denke, dann muss ich unweigerlich an genau diese Bilder denken. Babys in seltsamen Posen als Salatkopf, Sonnenblume, Kürbis oder weiß der Geier. Ich habe mich immer gefragt, ob das jemand ernst nimmt.

Und ja, es gibt Eltern, die einen Fotografen genau dafür bezahlen, ihr Kind oder besser ihr Baby zu inszenieren. Ich finde das sehr fragwürdig, weil es das Kind zum Dekorationsobjekt werden lässt.

Katja: Ich denke, Martins Vorstellung von guten Babybildern und den Inszenierungen von Anne Geddes sind zwei Extreme, die unterschiedlicher nicht sein könnten. Bei Neugeborenenfotos finde ich meist Bilder, die irgendwo dazwischen liegen. Ich verdiene ja selbst mein Geld mit Kinderbildern und weiß, dass es schwer ist, nicht zu inszenieren. Die Zeit ist knapp und die Eltern haben bestimmte Fotos im Kopf, die sie umgesetzt haben möchten: Ein Familienbild, auf dem alle in die Kamera sehen und lächeln, manchmal steht auch ein Weidenkörbchen bereit. Ich verstehe diese Wünsche.

Zusätzlich zu diesen Wunschbildern mache ich auch noch eine Handvoll dokumentarische Bilder, meist nachdem ich sicher bin, die typischen im Kasten zu haben. So versuche ich einen Kompromiss zu finden zwischen den altbewährten Inszenierungen und dem dokumentarischen Stil. Bei den Bestellungen der Prints werden jedoch fast immer die Inszenierungen ausgewählt. Die Frage ist für mich deshalb, ob es für wirklich natürliche Neugeborenenbilder einen Markt gibt. Gesehen habe ich sie bisher nur bei Fotografen, die ihre eigenen Kinder fotografieren.

Martin: Es gibt meiner Meinung nach für alles einen Markt. Es wird immer die Eltern geben, die Inszenierungen wollen, aber es gibt garantiert auch Eltern, die das nicht wollen. Diese müssen natürlich erstmal gefunden werden, aber ich glaube, dass das am besten geht, in dem erst einmal die ungestellten Fotos in einem Portfolio landen und publiziert werden. Dann melden sie diese Menschen garantiert. Da bin ich recht sicher.

Anne Geddes’ Fotos verkaufen sich ja auch. Und zwar deshalb, weil sie für etwas einen Markt geschaffen hat, was vorher noch nicht in dieser Weise zu sehen war. Diesen Spieß sollte man meiner Meinung nach umdrehen. Das dauert, braucht Zeit und Geduld. Aber ich bin mir sicher, dass es funktioniert. Wenn es um Neugeborene geht, sollte der Einfluss des „Marktes“ meiner Meinung nach eingedämmt bzw. umgekehrt werden.

Katja: Ja, das ist ein schöner Gedanke. Ich persönlich finde diese Bilder aus dem Geschehen heraus auch viel reizvoller und wenn sich dafür mehr Eltern finden würden, wäre das großartig.

Allerdings finde ich auch die gestellten Bilder interessant. Okay, Anne Geddes ist eine Nummer für sich, aber ich würde sagen, das sich aus den Inszenierungen eine Kunstform ergeben hat. Es gibt bestimmte Neugeborenen-Posen und die Kleidung, Tücher und Decken werden farblich aufeinander abgestimmt. Süß wirken diese Bilder, ohne Frage. Und wenn Eltern diese Fotos möchten, ist auch diese Art der Fotografie für mich legitim, wenn darauf geachtet wird, dass das Baby nicht in Gefahr gebracht oder gestresst wird.

Martin: Gerade dieser Tage bin ich über die Bilder von Jenny Lewis gestolpert. Sie fotografiert Neugeborene, die einen Tag alt sind immer zusammen mit der Mutter. Was mir persönlich sehr zusagt, denn so wird auch die Beziehung von Mutter und Kind dokumentiert und nicht nur das Kind selbst vorgestellt.

Man achte auch auf ihre Herangehensweise: Immer in Farbe, kein Studio, keine extra Decken oder Verzierungen am Kind, nicht einmal geblitzt wird hier. Und sie hat damit Erfolg, denn scheinbar findet sie genügend Mütter, die das wollen und wurde auf My Modern Net präsentiert.

Da braucht es meiner Meinung nach nur noch ein paar Fotografen, die diesen Stil übernehmen, dokumentarisch arbeiten und schon haben wir einen Markt. Das geht. Und es ist meiner Ansicht nach natürlicher.

Marit: Warum es vielleicht keinen Markt für natürliche Neugeborenenfotografie gibt, ist, dass es ein sehr intimer Moment ist und die meisten Mütter als letztes daran denken, ihr Kind einem Fremden vorzustellen. Außerdem besitzt heute doch fast jeder eine Fotoknipse und so entstehen die intimen Bilder wohl doch eher im familiären Rahmen.

Ich schließe die Neugeborenenfotografie aus der kommerziellen und dekorierenden Fotografie aus und sehe es eher wie Martin im Bereich der dokumentarischen Fotografie, wie beispielsweise bei Elinor Carucci.

Katja: Eure Beispiele sind mir persönlich zu dokumentarisch. Neugeborenenbilder sind für die Familien wichtig, weil sich der kleine Erdenbürger so schnell verändert und die Zeit so rasch vergeht. Nach den ersten zwei Wochen ist der Familienzuwachs schon so viel gewachsen, das ist unglaublich.

Ich selbst wollte bei meinen Kindern auch einfach nur festhalten, wie sie aussehen. Ich wollte die Bilder stolz Freunden und der Familie zeigen. Da habe ich als letztes an eine Dokumentation in dem Sinn gedacht. Aber ich wollte auch keinen Kitsch. Das Dazwischen fehlt mir etwas bei unserer Diskussion.

Marit: Ich empfinde die ersten 14 Tage als sehr geheimnisvoll. Es bedarf große Behutsamkeit in dieser Zeit, um Bilder zu machen. Meine Eltern haben beispielsweise sehr viele Bilder von uns auch in den ersten Tagen gemacht und ich bin froh, dass es Bilder sind, die mein Vater gemacht hat und keine fremde Person.

Ich denke einfach, dass nicht alles kommerzialisiert werden muss bzw. die ersten 14 Tage behutsam betrachtet werden sollten. Vielleicht gibt es ja Beispiele für gute Neugeborenenfotografie, die wir nur nicht im Netz finden, weil die Eltern due Veröffentlichung dieser Bilder untersagt haben. Was mich sehr beruhigen würde.

Martin: Gerade aus der Perspektive heraus, dass Neugeborenenfotografie sehr viel mit der reinen Dokumentation zu tun hat, finde ich, dass Kitsch nicht im Geringsten eine Relevanz hat. Natürlich dokumentiert ein kitschiges Foto auch, aber Kitsch addiert eine unrealistische Komponente, die bewusst gewählt oder abgelehnt werden kann.

Interessanterweise sind viele Neugeborene erst einmal nicht „schön“. Denn manchmal hat sich die Form des Kopfes nach der Geburt nocht nicht ganz gefunden und die Kleinen sind schrumpelig. Dass hier von fotografischer Seite quasi ein Ausgleich gesucht wird, ist nachzuvollziehen, aber meiner Meinung nach nicht verfolgenswert, da meines Erachtens zu viel egogetriebenes Wunschdenken hineinprojiziert wird.

Kinder sind, wie sie sind. Und das ist gut so. Wir müssen sie nicht noch süßer machen oder sie so drappieren, beleuchten und anziehen, dass jede Falte oder alles, was an die Geburt erinnert, nicht mehr zu sehen ist. Dagegen möchte ich in dieser Diskussion klar Stellung beziehen, denn so nehmen wir dieser Zeit genau das, was Marit eben angesprochen hat: Das Geheimnis.

Katja: Neugeborene sind wunderschön, vor allem für die Eltern. Du wirst nur schwer eine Mutter finden, die Dir sagt, wie hässlich ihr Baby doch ist. Und das nicht, weil man das vielleicht nicht sagt, sondern weil das Baby für die Eltern ein Wunder ist. Und als solches will man es doch auch abgebildet wissen. Diese Liebe, die man empfindet, soll sich im Foto wiederfinden. Das Bild soll warm und einfach etwas Besonderes sein.

Diesen Wunsch vieler Eltern so abzusprechen, halte ich für schwierig. Jeder mag andere Dinge und wenn die Wünsche der Eltern mit denen des Fotografen übereinstimmen – warum nicht? Noch einmal: Vorausgesetzt natürlich, man legt beim Shooting größten Wert auf Sicherheit und die Bedürfnisse des Babys.


kwerfeldein – Fotografie Magazin

 
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4. Januar 2014

05 Jan

Ein Beitrag von: Chris Hieronimus

Streichholz, Anzünden, Wärme


kwerfeldein – Fotografie Magazin

 
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3. Januar 2014

04 Jan

Ein Beitrag von: Roland Willaert

© Roland Willaert


kwerfeldein – Fotografie Magazin

 
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Photo Inspiration: The Best of the Best of 2013

03 Jan

Happy 2014! The future is now.

We love Januaries. They’re a great time to look back at the amazingness of the previous year, and make resolutions for the new one.

We’ve done our fair share of looking back, poring over every “Best Photos of the Year!” list we could find on these here internets.

Then, we resolved to let all the great shots we just saw inspire us to improve our photo skills in 2014.

We’ve compiled a handy list of the top of the tops: our favorite “best photo” lists and what we’ve learned from them.

See the Very Best of The Best Photos of 2013

(…)
Read the rest of Photo Inspiration: The Best of the Best of 2013 (376 words)


© laurel for Photojojo, 2014. |
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Photojojo

 
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Die Welt in Händen

03 Jan

Ein Beitrag von: Xin Li

Ich war sehr jung, als ich die Fotografie entdeckte. Mein Vater hatte diese Kamera, die er überall mit hin nahm, um unser Leben zu dokumentieren als ich ein Kind war. Das inspirierte mich sehr und ich erinnere mich, dass ich damals beschloss, genauso wie mein Vater zu werden. Ich wollte fotografieren.

© Xin Li

© Xin Li

Hattet Ihr jemals das Gefühl, Ihr haltet die ganze Welt in Euren Händen? Das fühlte ich, als ich meine erste Kamera bekam. Ich konnte damit die Zeit einfrieren, etwas ewig machen und eine komplett neue Welt erschaffen. Und das fühle ich immer noch, wenn ich meine Kamera in die Hand nehme.

Inspiriert werde ich von meiner Umgebung, der Kunst anderer Menschen und all den schönen Dingen, die ich täglich sehe. Aber meine eigenen Gedanken und Emotionen spielen die größte Rolle für mich. Ich versuche, mit meinen Bildern etwas zum Ausdruck zu bringen und hoffe, dass diese Gefühle auch beim Betrachter ankommen.

© Xin Li

© Xin Li

Neben der Dokumentation meines Lebens und den Bildern meiner Umgebung mache ich vor allem viele Selbstportraits. Sobald sich eine Idee in meinen Kopf gesetzt hat, nehme ich Stativ, Kamera und Selbstauslöser und nutze mich selbst als Modell. Das klingt ziemlich seltsam für einige Leute, aber für mich ist es irgendwie beruhigend und therapeutisch.

Meine Selbstportraits liegen mir sehr am Herzen, ich mache sie schon viele Jahre. Ich versuche, meine Bilder so persönlich wie möglich zu gestalten, auch deshalb stelle ich mich selbst vor die Kamera. Ich bin sicher, dass alle anderen, die diese Art der Selbstportraits machen, genau wissen, wovon ich rede. Es ist einfach etwas Wunderschönes.

© Xin Li

© Xin Li

Immer, wenn ich nach meinen Plänen für die Zukunft gefragt werde, weiß ich einfach nicht, was ich antworten soll. Ich studiere Film und ich liebe es. Ich möchte in Zukunft einfach etwas machen, das ich mag – wie filmen.

Ob das klappt, wird die Zeit zeigen. Vielleicht mache ich dann etwas ganz anderes als zu fotografieren und filmen. Vielleicht werden meine Träume nicht wahr. Aber was ich weiß, ist, dass ich die Fotografie immer habe und sie immer für mich da sein wird. Vielleicht nicht als Vollzeitjob, aber ich werde immer in der Lage sein, das zu tun, was ich liebe. Das reicht mir.

Dieser Artikel wurde von Katja Kemnitz aus dem Englischen ins Deutsche übersetzt.


kwerfeldein – Fotografie Magazin

 
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2. Januar 2014

02 Jan

Ein Beitrag von: the artist formerly known as knackwurst

Fussball, Tor, Schnee, Winter, Blau, Weiß


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Unaufgeregte Gedanken

02 Jan

Die Kamera ist schwer und metallen. Ihr Aufziehgeräusch mir wohlbekannt. Der Schachtsucher eckig und scharfkantig, die ausklappbare Lupe beim Komponieren mir immer eine Hilfe. Doch heute ist alles anders. Wir stehen uns gegenüber, sind getrennt und nur durch eine lange Schnur miteinander verbunden.

Ich befinde mich in einer Annäherung und einem Disput zugleich. Normalerweise fotografiere ich Menschen, seit nun drei Jahren ist das meine Hauptbeschäftigung, wenn ich eine Kamera in der Hand halte. Fremde Menschen, Freunde und manchmal auch die Familie.

Ich lenke, rücke, definiere, gebe Anweisungen mit Worten oder Blicken. Ich beruhige, lächle und gebe Zuspruch. Verwickle mein Gegenüber in Gespräche, sage „Stopp“ oder „So bleiben!“

Heute stehe ich selbst vor der Kamera, doch niemand dahinter. Ich halte den Auslöser in der Hand. Stelle mir vor, was die Kamera sieht. Ich beobachte das Licht, komponiere im Kopf, drehe und schütze mich. Ich atme tief ein und wieder aus, zähle bis drei und denke „Jetzt!“

Selbstbild © Marit Beer

Das Klacken des Spiegels hallt in mir nach. Wie kam es eigentlich dazu, hier jetzt, Du und ich? Fotografieren ist wie atmen, habe ich einmal gesagt. Jedes Bild mein Atemzug.

Es sind die Tage danach. Stille und dunkle Tage, wenn man niemandes Fremde um einen erträgt. Wenn man nicht aussprechen kann, wenn Freunde fragen, wie es einem geht oder man sich fühlt und jeder Händedruck und jede Beileidsbekundung sich wie Blei auf der Zunge anfühlen.

Selbstbild © Marit Beer

Die Kamera ist mein Atemwerkzeug und ich der einzige Mensch in diesem Raum. Warum also nicht etwas Neues wagen? Der Gedanke stand schon öfter einmal zwischen uns, aber immer fand sich jemand, der schöner, spannender, interessanter und seltsamer war. Jemand, der meine wirren Gedanken ausdrücken konnte, jemand, der Lust hatte, mitzuspielen, jemand, der sich selbst genug war. Ich habe das immer bewundert.

Doch nun ist alles anders. Dem Zahnrad fehlt ein Zahn, die Karten wurden neu gemischt, rien ne va plus raunt das Schicksal. Ich drehe Karte um Karte um und blicke der Kamera ins Gesicht. Hier bin ich, so und nicht anders. Jetzt in diesem Moment.

Selbstbild © Marit Beer

Danach, beim Sortieren und Sichten war es gar nicht so schlimm. Die Furchen um den Mund sind annehmbar, der Blick nicht zu ändern, die Strenge des Mundes normal. Man hat mir schon als Kind gesagt, ich solle nicht immer so ernst gucken.

Nun ist es also soweit, nach gut dreißig Jahren schaue ich mich richtig an, nicht durch andere auf mich, nicht mit verkniffenen Augen, sondern geradewegs durch mich selbst, auf mich ohne Wimmern und Wehklagen.

Die seltsamen Gedanken sind nicht sichtbar, versteckt hinter der Stirn, pochen jedoch schon und bitten um Auslass. Und das innere Kind fängt an zu kichern beim bloßen Gedanken an das, was in Zukunft Du und ich noch von mir selbst zu sehen bekommen.


kwerfeldein – Fotografie Magazin

 
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