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  • Mit dem Rucksack durch Patagonien

    joerg bonnerDer folgende Artikel stammt von Jörg Bonner. Jörg arbeitet als Freelance-Aufnahmeleiter für Werbefilm- produktionen. In seiner Freizeit zieht es ihn meist in die Natur. Ob Berge, Seen oder Wildtiere, seine Leidenschaft gilt der Landschafts- und Naturfotografie. Seit drei Jahren sind Kamera und Stativ seine ständigen Begleiter auf der Suche nach den letzten wilden Plätzen unseres Planeten. Mehr seiner Arbeiten sind auf flickr.

    Patagonien – Das Traumziel für Naturliebhaber, Abenteurer, Entdecker und natürlich auch für Fotografen. Die Freude war groß, als wir unsere achtwöchige Reise nach Südamerika endlich fixiert hatten. Durch Peru und Bolivien ging es nach Chile und dort bis in den äußersten Süden. Als Ziel hatten wir die beiden bekanntesten und wahrscheinlich auch schönsten Nationalparks Patagoniens: Torres del Paine in Chile und Los Glaciares in Argentinien.

    Sonnenuntergang am Lago Pehoe - Copyright Jörg Bonner

    Bedingt durch die Dauer der Reise und die große Strecke, die wir zurücklegten, musste ich, was das Fotografieren betraf, auf alles vorbereitet sein. Schon im Vorfeld hatte ich bei jedem Kauf von Equipment sowohl Gewicht, Platzbedarf und Flexibilität im Einsatz sorgfältig abgewogen.

    Meistens griff ich zur lichtschwächeren und damit leichteren Variante eines Objektivs. Canon bietet hier mit seiner f/4-Reihe im Gegensatz zu f/2.8 eine optisch nahezu gleichwertige Alternative, die mir half, Gewicht und Geld zu sparen. Geld, das ich zum Beispiel für ein superleichtes Carbon-Stativ gut brauchen konnte.

    Am Ende packte ich in meinen Rucksack: Canon EOS 5D Mark II, EF 17-40mm f/4, EF 24-105mm f/4, EF 100-400mm f/4.5-5.6, Gitzo GT1541T Stativ, ReallyRightStuff BH-40 Kugelkopf, TC-80N3 Remote Auslöser, Polfilter, Lee Verlaufsfilter, Lee ND-Filter, Akkus und diverses Zubehör.

    Puerto Natales

    Nach vier Wochen und 4500km in Bus, Bahn und Flugzeug erreichten wir Punta Arenas, den südlichsten Punkt unserer Reise. Punta Arenas war für uns, wie für die meisten Besucher Patagoniens, der Ausgangspunkt unseres Trips in die Wildnis. Die kleine verschlafene Stadt an der Magellanstraße hat nicht viel zu bieten, vor allem an einem Sonntag.

    Also fuhren wir bei nächster Gelegenheit mit dem Bus weiter nach Puerto Natales. Die dreistündige Busfahrt verging im Vergleich zu den bis zu 22-stündigen Fahrten in den Wochen davor wie im Flug. Angekommen in Puerto Natales machten wir uns an die Organisation unseres Aufenthaltes im Torres del Paine Nationalpark. Unsere ToDo-Liste war lang: Campingausrüstung ausleihen, Kartenmaterial besorgen, Wetterberichte checken, Transporte organisieren, Wäsche waschen, Akkus laden und Proviant besorgen, waren nur die wichtigsten Punkte.

    Zum Glück ist Puerto Natales auf Leute wie uns bestens vorbereitet. Die Infrastruktur des kleinen Städtchens besteht aus einem großen Supermarkt, ein paar Bergsport-Geschäften, Restaurants und unzähligen Unterkünften (von Jugendherbergen bis Sterne-Hotels). Nach zwei Tagen hatten wir alles beisammen und auch das Wetter versprach, besser zu werden.

    Torres del Paine - Copyright Jörg Bonner

    Torres Del Paine

    Am nächsten Morgen machten wir uns, wieder einmal mit dem Bus, auf den Weg in den Park. Dort wurden wir von strahlendem Sonnenschein begrüßt. Etwas untypisch für Patagonien war es überraschend warm und wir liefen die erste Etappe unseres 7-Tage-Treks im T-Shirt.

    Nach dreieinhalb Stunden erreichten wir Campamento Torres, unser Camp für die erste Nacht. Das Aufbauen unseres Zeltes ging erstaunlich schnell und so verließen wir bald das Camp und machten uns auf den Weg zu den Torres del Paine. Nach einer weiteren Stunde standen wir auf der Gletschermoräne unterhalb der drei mächtigen Granitspitzen, die für den Nationalpark namensgebend waren. Nachdem die Umgebung erkundet war, machten wir uns wieder auf den Weg zum Camp. Am darauffolgenden Morgen würde ich wiederkommen, um den Sonnenaufgang zu fotografieren.

    Um 4:45 morgens klingelte mein Wecker. Meine Augen zuckten zusammen, als ich meine Stirnlampe aufdrehte. Ich wartete, bis ich mich an das grelle Licht gewöhnt hatte und machte mich fertig zu gehen. Draußen war es stockdunkel. Noch im Halbschlaf und eingepackt in Merino-Wolle und Fleece ging ich los.

    Der Lichtkegel meiner Lampe, der hier draußen in der unendlichen Finsternis verloren wirkte, blieb stets auf den Weg vor mir gerichtet. Eine knappe Stunde kämpfte ich mich so über ein Geröllfeld und 500 Höhenmeter zum Gletschersee unterhalb der Torres del Paine.

    Torres Del Pain Stream- Copyright Jörg Bonner

    Ich war überrascht, denn ich war nicht der einzige, der den Weg auf sich genommen hatte. Zum Glück blieben die meisten Leute jedoch am höchsten Punkt der Gletschermoräne, die den See umgibt, stehen und ich hatte das Seeufer für mich alleine. Dort deponierte ich meinen Rucksack und machte mich ans Fotografieren.

    Refugio Los Cuernos

    Nach dem Frühstück packten wir unsere Sachen und machten uns wieder auf den Weg. Die zweite Etappe führte durch eine Gras- und Buschlandschaft, die linkerhand vom türkis schimmernden Lago Nordenskjöld und rechterhand von den Felswänden und Gletschern des Torres del Paine Massivs flankiert wird.

    Sie endete nahe am Seeufer im Refugio Los Cuernos. Hier werden neben Zeltplätzen auch Mehrbettzimmer und sogar kleine Hütten für zwei Personen angeboten. Dutzende Wanderer standen an den warmen Duschen Schlange, doch die Wartezeit zahlte sich aus. Frisch geduscht saßen wir an einem Tisch neben unserem Zelt und warteten, bis der Campingkocher die Nudeln gegart hatte.

    Chorus of the dissimilar - Copyright Jörg Bonner

    Nach neun Stunden Trekking verlangte mein Körper nach Ruhe und Schlaf. Meine Beine waren schwer und langsam. Die patagonische Kälte kroch durch jede Ritze meiner Kleidung. Eine durchziehende Kaltfront verzierte den Himmel mit Wolken in den unglaublichsten Formen und die untergehende Sonne tauchte die Szenerie in magisches Licht. Mir blieb nichts anderes übrig: Ich musste nochmal los.

    Valle Francés

    Auf zwei Tage Sonnenschein folgte ein grauer Morgen. Weiter hinten im Park konnten wir Regenschwaden erkennen und uns wurde klar, dass es auf den Gipfeln auch schneien musste. Wir wappneten uns und unsere Rucksäcke für Regen und machten uns auf den Weg. Unsere dritte Etappe führte über fünf Stunden und sechshundert Höhenmeter ins Valle Francés – das französische Tal.

    Morning Coffe - Copyright Jörg Bonner

    Hier gibt es einen wenig genutzten Campingplatz, der für uns zu einem der Höhepunkte wurde. Im Unterschied zu den leichter zugänglichen Camps war unser Zelt hier nur eines von dreien. Ansonsten waren es bis zu achtzig. Die Einsamkeit ließ die Berge ringsherum noch übermächtiger erscheinen.

    Gezeichnet von den letzten Tagen kroch ich am nächsten Tag noch lange vor Sonnenaufgang aus dem Zelt. Der erste kalte Atemzug brannte kurz in der Lunge. Ich blickte nach oben – die Wolken sahen vielversprechend aus.

    Zwanzig Minuten später erreichte ich einen etwas höher gelegenen Aussichtspunkt. Der Wind wehte dort so stark, dass ich mein Stativ keine Sekunde außer Acht lassen konnte, ohne dabei Kamera und Linse auf’s Spiel zu setzen. Mit dem Wind kamen auch die Wolken, die gemeinsam mit der Sonne für die nächsten zwanzig Minuten ein spektakuläres Farbenspiel auf den Himmel zauberten.

    Refugio Paine Grande

    Nach dem Shooting zum Sonnenaufgang ging alles schnell. Das morgendliche Ritual mit Frühstück und Zusammenpacken hatten wir mittlerweile perfektioniert. Im Regen gingen wir wieder talauswärts und durch Buschwerk entlang mehrerer Seen zum Refugio Paine Grande.

    Hier befindet sich eine der größten und leicht erreichbaren Anlagen im Park. Nach der Ruhe der letzten Nacht waren wir fast überfordert vom emsigen Treiben, das hier herrschte. Gerade noch schafften wir es, einen Zeltplatz zu ergattern. Die Wolken hingen tief an den Berghängen und wir beschlossen, früh schlafen zu gehen, um unseren Körpern ein wenig Ruhe zu gönnen. Wie immer hatte ich aber den Wecker auf über eine Stunde vor Sonnenaufgang gestellt.

    The Cure - Copyright Jörg Bonner

    Nach sieben Stunden Schlaf fühlte ich mich wie neu geboren. Allerdings war ich am Weg zu meiner Location schon in Eile, die Dämmerung hatte bereits eingesetzt. Das Scouting am Vortag war aufgrund von akutem Schlafmangel ausgefallen und ich musste noch eine geeignete Stelle finden. Ein Hügel in der Nähe des Camps mit Blick über den Lago Pehoe kam mir da gerade recht.

    Grey Gletscher

    Nach dem Frühstück ging es wieder weiter. Diesmal führte uns der Weg zum Grey Gletscher. Entlang des Lago Grey, in den der Gletscher kalbt, ging es durch den Wald zu einem Camp das oberhalb des Gletschers liegt.

    Keine fünf Minuten vom Camp bietet sich ein atemberaubender Ausblick über das südliche patagonische Eisfeld. Das Wetter war mittlerweile wieder grau in grau und der eiskalte Wind über dem Gletscher ließ uns nicht lange ausharren, bevor wir uns ans Schlafengehen machten.

    Frosty Sunset - Copyright Jörg Bonner

    Auf dem Weg ins Zelt bemerkte ich plötzlich einen gelblichen Schimmer, der über dem Wald lag. Zum Glück lagen Kamera, Stativ und Filter immer bereit und ich stand ein paar Augenblicke später wieder über dem Gletscher.

    Dort bot sich mir ein unglaublicher Anblick. Über dem blau schimmernden Eis des Gletschers ließ die untergehende Sonne die Wolken in allen möglichen Gelb- und Orangetönen leuchten. Vom Gletscher ein paar hundert Meter unterhalb wehte ein eisiger Wind herauf.

    Ich stellte mich dem Wind mit Kamera und Stativ entgegen und machte mich daran, das Schauspiel am Himmel festzuhalten. Ständig auf der Suche nach neuen Bildausschnitten vergaß ich bald die Kälte. Erst als die Sonne komplett verschwunden war, bemerkte ich, dass meine Finger fast gefroren waren.

    Cuernos del Paine

    Am Tag darauf ging es zurück entlang des Gletschers zur Anlegestelle eines Ausflugsbootes. Wir hatten uns dort auf die Warteliste setzen lassen, um am nächsten Tag den See zu überqueren. Zum Glück ergatterten wir noch zwei Plätze und ersparten uns damit den mühsamen Weg zu Fuß.

    Cuernos del Paine - Copyright Jörg Bonner

    Auf der anderen Seite des Lago Grey angekommen, machten wir uns per Bus noch auf den Weg ans Südost-Ufer des Lago Pehoé. Dort wartete noch eine der Hauptattraktionen des Parks auf uns, der Blick zu den Cuernos del Paine.

    Wir waren froh, dass wir die Bergetappen mittlerweile hinter uns gelassen hatten. Entlang des Ufers ging es angenehm flach dahin und wir erreichten bald unser letztes Ziel im Park. Das Camp am See bot viel Komfort und konnte mit offenen Feuerstellen und überdachten Zeltplätzen aufwarten.

    Bevor es zurück nach Puerto Natales ging, hieß es für uns ein letztes Mal früh aufstehen. Die Lage des Camps konnte nicht besser sein. Hinter dem kleinen Shop führte ein Weg auf eine hügelige Halbinsel. Von oben hatte man den gesamten Torres del Paine Nationalpark nochmals im Blick.

    Fasziniert vom Panorama wurde uns bewusst, dass wir in den letzten Tagen im Park über 75km zu Fuß zurückgelegt hatten.

    El Chaltén

    Zurück in Puerto Natales blieb uns nicht viel Zeit, um zu entspannen. Der Bus für die Weiterreise nach Argentinien war schnell gebucht und zwei Tage später ging es für uns schon weiter. Die Grenzformalitäten nach Argentinien waren relativ unkompliziert und drei Stunden später erreichten wir El Calafate, von wo aus wir am selben Tag noch einen Bus nach El Chaltén nahmen.

    Ähnlich wie in Puerto Natales erwartete uns auch hier eine auf Tourismus und Trekking ausgerichtete Infrastruktur. Die Wanderwege der Umgebung sind gut ausgebaut und ebenso gut besucht. Wir gönnten uns einen Tag Pause und nutzten die Zeit, um uns ein Zelt und Proviant für ein paar Nächte im Los Glaciares Nationalpark zu besorgen.

    Glowing Fitz Roy - Copyright Jörg Bonner

    Am Morgen darauf packte ich leise meine Fotoausrüstung und schlich mich aus unserer Herberge. Die Straßen von El Chaltén wirkten in der Finsternis noch ausgestorbener als bei Tageslicht.

    Obwohl ich zu einem Aussichtspunkt unterwegs war, den wir am Vortag schon besucht hatten, war mir etwas mulmig zu Mute. Auf einem Weidehügel 45 Gehminuten außerhalb des besiedelten Gebiets rechnete ich jeden Moment damit, einem Puma zu begegnen. Am Ende war es zum Glück nur eine Kuh, die mich zu Tode erschreckte – ich hatte sie im Gebüsch aufgeschreckt.

    Fitz Roy Basecamp

    In einer kleinen Bäckerei genossen wir nach meiner Rückkehr noch ein ausgiebiges Frühstück, bevor wir unsere Rucksäcke umschnallten und losmarschierten. El Chaltén ist Ausgangsort für viele Wanderungen in den Park, wir hatten uns für den Trek zum Fitz Roy Basecamp entschieden.

    Auf halbem Weg, nahe der Laguna Capri, eröffnete sich uns zum ersten Mal ein atemberaubender Blick auf den Fitz Roy und seine Gletscher. Wir waren jedoch noch weiter von unserem Ziel entfernt als uns lieb war. Zwei Stunden waren es von hier noch ins Campemento Poincenot am Fuß des Fitz Roy. Und vorerst war das Camp auch nur ein Zwischenziel.

    Fitz Roy on Fire - Copyright Jörg Bonner

    Nach dem Aufschlagen unseres Zeltes machte ich mich noch auf den Weg zu der ein paar hundert Meter höher gelegenen Laguna de Los Tres. Oben angekommen, war ich schweißgebadet. Erschöpft machte ich kurz Pause, bevor ich am Ufer der Laguna nach Bildkompositionen scoutete.

    Langsam versank die Sonne hinter dem Fitz Roy. Kurz bevor sie den Horizont erreichte, tauchte sie die Szenerie in unglaubliches Licht. Eine kleine Wolkengruppe, die wie eine Marionette über dem Berg zu tanzen schien, reflektierte die Sonnenstrahlen zurück auf den Gletscher unter ihr.

    Cerro Torre

    Tags darauf marschierten wir vom Campamento Poincenot zum Cerro Torre. Durch dichten Südbuchen-Wald ging es zuerst ein paar Stunden eben dahin, bevor der Weg dann leicht ansteigend einem Flusslauf folgte. Das Camp liegt direkt an der Laguna Torre, einem riesigen Gletschersee unterhalb des Cerro Torre.

    Cerro Torre with full Moon - Copyright Jörg Bonner

    Die Nacht war kälter als alle bisherigen in Patagonien. Die Überwindung, aus dem Schlafsack zu kriechen, war noch nie so groß gewesen. Sämtliche Kleidungsstücke, die wir bei uns hatten, fanden Verwendung, boten aber nur unzureichenden Schutz vor der erbarmungslosen Kälte. Erst als wir unsere Finger an einem Topf mit heißem Tee gewärmt und uns die Sonne endlich erreicht hatte, fühlten wir uns wieder wohler.

    Trotz der Kälte machten wir uns nur widerwillig auf den Weg zurück in die Stadt. Wir wussten, dass sich unsere Zeit in Patagonien langsam dem Ende zuneigte.

    Zurück in El Chaltén verwöhnten wir uns dann mit gutem Essen und Bier aus einer kleinen Brauerei im Ort. Am Tag darauf bestiegen wir auch schon wieder einen Bus, um über El Calafate und Puerto Natales wieder zurück nach Punta Arenas zu gelangen, von wo wir dann nach Santiago de Chile zurückflogen.

    Sechzehn Tage waren wir durch Patagonien unterwegs. Neun davon verbrachten wir mit Rucksack und Zelt in Nationalparks. Von Sonnenschein (und beinahe-Badewetter) bis Schneefall spielte das Wetter alle Stücke. Oft waren wir der Erschöpfung näher als uns lieb war, doch noch viel öfter wurden wir für unsere Anstrengungen belohnt.

    Patagonien ist ein traumhaftes Reiseziel, nicht nur für Fotografen, sondern für jeden, der (ein wenig) Abenteuer und die Natur liebt.

    Ein besonderer Dank geht an meine bezaubernde und tapfere Lebens- und Reisegefährtin Kathi!


    KWERFELDEIN | Fotografie Magazin

  • Article: Android and iOS App Tools For Photographers

    Mobile photography and app blogger Joanne Carter takes a look at the growing number of iOS and Android apps that are designed as photography tools. Whether you need to plan a sunset shoot, manage legal forms for your models, calculate flash exposure, or transfer files to your mobile device while you are shooting wirelessly, this article looks at some of the best apps currently available for both enthusiast and professional photographers.
    News: Digital Photography Review (dpreview.com)

  • Portrait Lenses: Product Reviews: Adorama Photography TV

    Adorama Photography TV presents: In this episode Mark recommends some great lenses for shooting portraits in low light. These lenses will also give you shallow depth of field. Visit www.adorama.com for more photography videos! See product details and specs at www.adorama.com Send your questions to: AskMark@Adorama.com

    Freelance photographer Kristian Dowling, shares the secrets of his working pro camera bag in this new series . Part 1 just begins the look through the gear that gets the job done. In the next parts, he’ll cover not only the cameras and lenses, but the location lighting he uses for unique portrait work that has made his name in the world of photography. Visit photoinduced.com for more photo-ness.
    Video Rating: 4 / 5

  • Cake “Sexy”

    www.cakeimagery.com
    Video Rating: 4 / 5

  • Golden Gnome Video Awards – Animation Short Story Category

    Play RuneScape at www.runescape.com Turn YouTube Annotations on to see who won! Mino-Tauros and His Lordship battle for supremacy in the Animation Short Story Category. Watch to the end to see who won!

  • Rabbit Rabid 3D Animation

    This is my first 3D Anaglyph project. Trying to focus on making 3D anaglyph on Maya.
    Video Rating: 5 / 5

    The Leaping Fountains found near the Imagination Pavilion at Epcot.
    Video Rating: 5 / 5

  • Kutless Take Me In

    Kutless Take Me In Pictures from my Nikon D60 fixed in Adobe Photoshop Lightroom And put in to Pinnacle Studio 12 to make video please let me know what you think
    Video Rating: 4 / 5

    Tethered time lapse test of Nikon D60 and Camera Control 4.1. 300 images, 30 seconds between images and frame rate of 10 fps in 1080p using Windows Live Movie Maker. Produced during Round 1 of the 2010 blizzard. Round 2 resulted in a chili making time lapse video found here: www.youtube.com
    Video Rating: 5 / 5

  • 180º Night Sky View Above Death Valley’s Racetrack

    And now for something completely different. Thanks to Borrowlenses.com I made use of Canon’s new 8-15mm zoom fisheye lens. In some weird way I really fell in love with the 8mm focal length that has 180º field of view.

    What you’re seeing in this photo is a view straight up. Within the circle is every star in the sky visible at this one moment and the band of stars seen from the upper left corner down to the lower right corner is the visible arm of the Milky Way. Looking at the center of the circle and then slightly up and to the right is Jupiter. The uneven edges of the circle is the silhouette of the mountains surrounding the dry lake bed I was standing on. With a 180º view, the edge of the entire valley could be seen.

    If you think this is cool just wait. I have a time-lapse of this view in the oven.

    Starry Sky Above Death Valley's Racetrack

    Starry Sky Above Death Valley’s Racetrack

    Photo Details:
    Canon 5D Mark II, Canon 5-8mm f/4 Fisheye (courtesy of Borrowlenses.com)
    ISO 3200, f/4 at 50 seconds

    Technorati Tags: Death Valley National Park, California, national park, Death Valley, Milky Way, fine art, stock picture

    Copyright Jim M. Goldstein, All Rights Reserved

    180º Night Sky View Above Death Valley’s Racetrack

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    JMG-Galleries – Jim M. Goldstein Photography

  • an ode to the normals

    Ah, the humble normal lens… in a day and age where all the glory goes to the 70-200/2.8s and the ultrawides, it is easy to overlook the humble elegance of the unassuming normal.  Traditionally the 50mm in 35mm terms, but may vary depending on format.

    The normal is small, light, fast, sharp and versatile.

    It does portraits, it does landscapes, it does street, event, low light…

    Need to get in closer? take a step forward.  Need to get  wider? take a step back.   Unlike many other focal lengths the normal is almost chameleon-like in it’s ability to adapt itself to different situations, rendering tightly framed shots as well as “wider” with equal aplomb.  (yes I know the actual focal length and field of view don’t change, I refer only to it’s apparent versatility in framing).

    In fact, I would estimate probably 75% of my shots overall are taken with a normal lens (50mm on my Nikon, 20mm on my gf1, 75mm on my Mamiya).

    The normal lens has a long and influential life in the history of photography.  Many of the seminal images of the 20th century were made with the 50mm.

    There is a kind of “Zen Like” simplicity to shooting with a normal as well – maybe it has something to do with the fact that it approximates the normal human field of view, but previsualizing the shot becomes almost unconscious.  As if one of the barriers between concept and image just falls away…

    And then there’s the beautiful, beautiful depth of field.  Opening up to f/1.4 (or more!) just creates a whole new world of depth of field effects.

    Of course the normal is not a *replacement* for your zoom – especially a telephoto or ultrawide, but if you’re a zoom shooter primarily, give it a shot – spend a couple of weeks with just a normal on your camera.  You might just find it addictive…

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    F/1.0

  • Gradina manastirii Predeal (Sf. Nicolae) / The garden of Predeal (St. Nicholas) Nunnery

    A few nice visual art images I found:

    Gradina manastirii Predeal (Sf. Nicolae) / The garden of Predeal (St. Nicholas) Nunnery
    visual art
    Image by cod_gabriel
    Manastire din sec. XVIII, putin cunoscuta si frecventata. Daca doriti o bisericuta in care sa aveti sanse sa fiti absolut singuri, micuta biserica a acestei manastiri e locul cautat. Bisericuta e veche si frescele nu sunt bine pastrate, dar e fermecatoare, si un bun loc pentru reculegere.
    Am cerut cerut voie sa fotografiez maicutei de la intrare, si mi-a permis cu amabilitate, fara sa pretinda nimic in schimb.

    A small, secluded eighteenth century orthodox monastery (now a nunnery), it is the place to go if you are looking for an old church where you can be alone with the icons and the cross – a place for a little solitude and meditation.
    The mural painting in the charming little church is not so well preserved, but its patina can make you feel like you are in a time long, long ago.
    The nice nun at the door graciously allowed me to take pictures inside the church.

    Biserica Manastirii Predeal (Sf. Nicolae) / The church of Predeal (St. Nicholas) Nunnery
    visual art
    Image by cod_gabriel
    Manastire din sec. XVIII, putin cunoscuta si frecventata. Daca doriti o bisericuta in care sa aveti sanse sa fiti absolut singuri, micuta biserica a acestei manastiri e locul cautat. Bisericuta e veche si frescele nu sunt bine pastrate, dar e fermecatoare, si un bun loc pentru reculegere.
    Am cerut cerut voie sa fotografiez maicutei de la intrare, si mi-a permis cu amabilitate, fara sa pretinda nimic in schimb.

    A small, secluded eighteenth century orthodox monastery (now a nunnery), it is the place to go if you are looking for an old church where you can be alone with the icons and the cross – a place for a little solitude and meditation.
    The mural painting in the charming little church is not so well preserved, but its patina can make you feel like you are in a time long, long ago.
    The nice nun at the door graciously allowed me to take pictures inside the church.

    Kris Verdonck – EXHIBITION #1 – Warehouse of machinery, used in performances / installations (1995 – present)
    visual art
    Image by Z33 art centre, Hasselt
    These appliances and objects are normally situated behind the scenes of a performance or show. The machines often look like medieval instruments (of torture). At the same time, they are often high-technological objects, that fulfil complex functions. They form a large contrast with the extreme esthetical images that they produce.

    The overview of machines by Kris Verdonck addresses the field of tension between man and machine in today’s society. What relationship can/must/do people want to enter into with technology? How difficult is the balancing act between human control and submission to machines?

    credits:
    Kris Verdonck – EXHIBITION #1 – Warehouse of machinery, used in performances / installations (1995 – present)
    photo: Kristof Vrancken / Z33